Graduation teen high school student graduate
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6 Gründe, aus denen man Absolventen einstellen sollte

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03 März 2016 um 11:15

Sie kommen frisch von der Uni, haben noch nie richtig gearbeitet und ihre Stärken liegen vor allem im Party machen und Ausschlafen. Diese Klischees sind zwar immer noch präsent, aber schon lang nicht mehr zutreffend. Spätestens seit der Bologna-Reform ist der Club der Bibliothek und der Ibiza-Urlaub dem Sommerpraktikum gewichen.

Ja, die Zeiten haben sich geändert und die frischgebackenen Bachelors und Masters sind hochmotiviert, endlich in der Arbeitswelt Fuss zu fassen. Hier 6 weitere Gründe, aus denen Unternehmen sie mit offenen Armen empfangen sollten.

1. Technologie wurde ihnen in die Wiege gelegt

Wenn bei der Kinderzimmer-Ausstattung auf den Teddy schon bald Smartphone und Tablet folgen, sind Umgang mit und Verständnis für Technologie im wahrsten Sinne des Wortes ein Kinderspiel. In sozialen Medien und dem Web 2.0 bewegen sich die Absolventen von heute wie Fische im Wasser und haben im Gegensatz zu älteren Generationen weder Scheu noch Mühe, sich mit den neusten Errungenschaften der Technik auseinanderzusetzen und anzufreunden. Ihre Vertrautheit mit Geräten und Programmen, Wissen über aktuelle Strömungen und Programmiersprachen sowie ihre flexible und unkomplizierte Adaption von Innovationen machen sie zu wertvollen und vor allem schnell lernenden Mitarbeitern.

2. Sie bringen frischen Wind ins Unternehmen

Neue Ideen, Vorstellungen und vor allem Fragen zu bestehenden Abläufen sind extrem wichtig, um auf Kurs zu bleiben. Wenn Bestehendes hinterfragt wird, ist dies jedes Mal ein (kostenloser) Qualitätscheck – und es werden Impulse für Innovation und somit für Wachstum gegeben. Ein junger, motivierter Mitarbeiter beeinflusst mit seiner Leidenschaft und seinem Tatendrang den gesamten Arbeitsprozess und sorgt für positive Abwechslung und Stimmung im gesamten Team.

3. Rekrutierung und Werbung inklusive

Jeder Absolvent bringt ein Netzwerk von ehemaligen Studienkollegen mit – ganz automatisch und kostenlos. Auf der Suche nach weiteren vielversprechenden Graduates sollte man unbedingt auf diese Kontakte zurückgreifen. Besonders, wenn man mit seinen Produkten oder Dienstleistungen auf junge Kunden abzielt, ist der frisch eingestellte Absolvent die beste Auskunftsperson, wenn es um die Bedürfnisse und Wünsche seiner Generation geht. Zusätzlich funktioniert er als wandelndes Werbeschild, das (hoffentlich) voller Begeisterung vom Unternehmens erzählt. Keine Werbung ist so gut wie die persönliche Empfehlung!

4. Weniger Kosten, weniger Risiken

Diesen Worte bringen Unternehmeraugen zum Leuchten: Ein Absolvent kostet weniger als erfahrene Mitarbeiter, bringt aber grosses Entwicklungspotential mit. Zwar kommt die Lohnfrage mit dem Ende des Praktikums oder Traineeships mit Sicherheit erneut auf den Tisch – hat der Mitarbeiter gute Arbeit geleistet und seine Fähigkeiten erweitert, ist es natürlich angemessen, dies auch entsprechend zu entlohnen. Falls die Entwicklung und die Leistung des Absolventen hingegen nicht der Vorstellung entsprachen, kann die Zusammenarbeit an diesem Punkt ohne grosse finanzielle Verluste beendet werden.

5. Potential über Erfahrung

Dieses geringe (finanzielle) Risiko bringt noch eine Möglichkeit für Arbeitgeber mit: Man kann ein wenig experimentieren und auch mal jemanden einstellen, der vielleicht nicht viel Erfahrung auf einem bestimmten Gebiet mit sich bringt, sich dafür aber etwa durch eine starke, gewinnende Persönlichkeit auszeichnet. Mitarbeiter mit ausgezeichneten Soft Skills sind genauso wichtig wie fachliche Experten – und zu letzterem kann man sich schliesslich noch entwickeln. Branchenspezifische und unternehmensbezogene Fähigkeiten werden ganz automatisch on-the-job gelernt; daher sollte ihr Fehlen bei der Einstellung eines Absolventen nicht zwingend ein K.o.-Kriterium sein.

6. Sie sind anpassungsfähig

Wenig Erfahrung kann durchaus Vorteile im Berufsalltag haben: Wer noch frei von festgefahrenen Verhaltensmustern ist, hat kaum Schwierigkeiten, sich anzupassen. Während erfahrene Mitarbeiter sich oft nur langsam an neue Abläufe, Programme und Systeme gewöhnen, nehmen Berufsneulinge diese in aller Regel sehr schnell an. Und zu guter Letzt gilt das auch für das Eingliedern in die Unternehmenskultur.

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