Black and white city man people
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03 März 2016 um 11:25

Die meisten Leute erreicht man durch Stellenanzeigen, die auf Job- oder Social-Media-Plattformen durchs Netz schwirren. Doch talentierte Kandidaten werden den Aufwand nicht scheuen, auch die firmeneigene Karriere-Webseite zu inspizieren. Wer hier das digitale Grauen vorfindet, hat selbst das schönste Stelleninserat schnell wieder vergessen.

Die Karriere-Seite wird von vielen Unternehmen stiefmütterlich behandelt – dabei spielt sie eine Schlüsselrolle im Bewerbungsprozess und kann bei suboptimaler Gestaltung dazu führen, dass geeignete Kandidaten sich von vornherein gegen eine Bewerbung entscheiden. 6 Tipps, um das zu vermeiden.

1. Mobile Optimierung

Viele Jobsuchende halten auch unterwegs Ausschau nach freien Stellen. Wenn eure Karriere-Webseite nicht auf den mobilen Gebrauch optimiert und auf dem Smartphone oder Tablet kaum zu gebrauchen ist, werden Bewerber sie schnell wieder verlassen – und den Namen des Unternehmens eher nicht in positiver Erinnerung behalten.

2. Suchmaschinenoptimierung

Euer Unternehmen hat eine sorgfältig durchdachte SEO-Strategie bei der Unternehmens-Homepage bestimmt nicht ausgelassen. Gut so! Man sollte diese allerdings auch bei der Karriere-Seite nicht ausser Acht lassen. Kreative Job-Bezeichnungen mögen cool wirken, haben aber oft wenig SEO-Potential. Wenn möglichst viele talentierte Kandidaten auf eine Stelle aufmerksam werden sollen, müssen sie sich auf den ersten Blick etwas unter einem Job-Titel vorstellen können – ist das nicht der Fall, steigt die Absprungrate.

3. Ein Blick hinter die Kulissen

Besonders jungen Menschen ist es sehr wichtig, in was für einem Unternehmen sie arbeiten. Sie wollen sich wohlfühlen und ihre eigenen Werte und Ansichten wiederfinden. Das Zauberwort ist hier: Bildmaterial! So lohnt sich zum Beispiel die Investition in ein kurzes Video, welches potentiellen Mitarbeitern einen Einblick in die Unternehmenskultur gewährt. Verbringt das Team die Mittagspausen gemeinsam und unternimmt auch ausserhalb des Büros etwas zusammen? Gibt es einen gemütlichen Personalraum, in dem sich die Mitarbeiter von Zeit zu Zeit kurz auf einen gemeinsamen Kaffee treffen? Diese Dinge werden hoch bewertet und sollten Bewerbern nicht vorenthalten werden!

4. Filterfunktion

Ein Unternehmen, das den Besuchern seiner Seite die Suche erleichtert und es ihnen ermöglicht, sie ihren individuellen Wünschen gemäss anzupassen, macht einen professionellen und positiven Eindruck.

Eine gute Filterfunktion, etwa nach Tätigkeitsbereich, Ort, Einstiegslevel etc. sollte deshalb gegeben sein – besonders natürlich bei grossen Firmen mit entsprechend vielen Ausschreibungen. Je mühsamer die Suche, desto eher springen Interessenten ab und schauen sich lieber woanders um.

5. Transparenz

Ein weiteres Zeichen von Professionalität und Nutzerfreundlichkeit: Kandidaten auf der Karriereseite gleich mitzuteilen, was im Bewerbungsprozess auf sie zukommen wird – also innerhalb welchen Zeitraums sie mit einer Antwort rechnen können, wie viele Runden es gibt, wann die Stelle vergeben wird etc. Das vereinfacht den Prozess für alle Beteiligten und beugt ausserdem immer wiederkehrenden Fragen von Bewerberseite vor.

6. (Karriere-)Optionen aufzeigen

Viele Menschen, besonders Berufseinsteiger, sind sich nicht vollkommen sicher, welche Tätigkeit oder welcher Bereich richtig für sie ist. Andere haben eine genaue Vorstellung – aber nur, weil ihnen einige andere Möglichkeiten gar nicht bewusst sind.

Das Unternehmen kann Kandidaten eine helfende Hand reichen, indem es ihnen aufzeigt, welche Stellen und Karrierewege für sie in Frage kommen können. Metaswitch beispielsweise bietet Besuchern seiner Webseite verschiedene Brainteaser, die ihnen dabei helfen, zu erkennen, ob sie vielleicht im Software Engineering gut aufgehoben sind.

Für die konkrete Umsetzung gibt es unzählige kreative und unterhaltsame Möglichkeiten. Von Quizzes bis hin zu praktischen Aufgaben (oder etwas völlig Neuem?) ist die Auswahl hier nahezu grenzenlos. Und wer weiss: Vielleicht wird eine besonders gute Idee ja sogar zum viralen Hit?

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