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Active Sourcing- Gute Bewerber fallen nicht vom Himmel

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03 März 2016 um 11:32

Früher schien es einfacher zu sein: Recruiter schrieben offene Stellen aus und erhielten eine passende Auswahl an Bewerbungen. Ob es sich dabei um eine leicht verklärte Retrospektive handelt, sei dahingestellt. Tatsache ist: Wirklich gute Mitarbeiter fallen heute definitiv nicht vom Himmel, und viele Stelleninserate finden nie ihren Weg zum besten Kandidaten.

Immer mehr Personaler begeben sich deshalb aktiv auf die Suche nach neuen Mitarbeitern – wer nur abwartet, hat schon so gut wie verloren. Von sozialen Netzwerken bis zu Bewerberdatenbanken gibt es zahlreiche Kanäle für die Jagd nach dem idealen Arbeitnehmer: Willkommen in der Welt des Active Sourcing.

Die Vorteile des Active Sourcing

Das Active Sourcing zielt darauf ab, mit potentiellen Mitarbeitern in persönlichen Kontakt zu treten, eine dauerhafte Beziehung zu ihnen aufzubauen – und sie bestenfalls zu rekrutieren. Auch „passive“ Kandidaten, welche sich nicht aktiv auf Jobsuche befinden, aber einem neuen Angebot gegenüber prinzipiell nicht abgeneigt sind, können durch Active Sourcing erreicht werden. Neben der grösseren Auswahl ist der grösste Vorteil dieser Vorgehensweise wohl , dass man die Talente schon vorab unter die Lupe nehmen kann und die Selektion somit von vornherein passgenauer ist.

Wo findet man passende Kandidaten?

Klar: Die Suche im Web steht beim Active Sourcing an erster Stelle. Die Online-Suche lässt sich effizient, vielfältig und vor allem schnell gestalten. Von sozialen Netzwerken über Bewerberdatenbanken bis hin zu Karriereplattformen finden Recruiter hier zahlreiche Möglichkeiten, nach vielversprechenden Kandidaten Ausschau zu halten.

Auf Karriereplattformen muss man sich, anders als in „privaten“ sozialen Netzwerken, nicht sonderlich anstrengen, um Jobsuchende zu treffen. Jobnetzwerke wie Xing oder LinkedIn richten sich speziell an User, die diese beruflich nutzen möchten – sei es, um ihr professionelles Netzwerk zu pflegen und/oder auszubauen, sich über Entwicklungen und Betätigungsmöglichkeiten in ihrer Branche auf dem Laufenden zu halten oder aktiv nach Stellen zu suchen.

Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter werden zwar von sehr vielen Menschen genutzt, die gezielte Suche nach einem geeigneten Mitarbeiter erweist sich hier aber als schwierig. Potentielle Arbeitnehmer anhand typischer Suchbegriffe zu finden, funktioniert in sozialen Netzwerken nur bedingt, da sie vor allem auf den privaten Gebrauch ausgerichtet sind. In solchen Plattformen sollte der Fokus eher auf dem Employer Branding liegen.

In Bewerberdatenbanken treffen Recruiter am ehesten auf aktiv Jobsuchende . Wer seinen Lebenslauf in einer Datenbank hinterlegt und dort ein Bewerberprofil ausfüllt, ist ernsthaft an einem Jobwechsel interessiert und wahrscheinlich empfänglicher für Recruiter-Anfragen als Personen in sozialen Netzwerken oder auf Karriereplattformen.

Erfolgreich in Kontakt treten und das Interesse wecken

Macht ein Kandidat einen interessanten ersten Eindruck, lohnt sich eine gründliche Recherche. Indem man die Kontaktaufnahme so individuell wie möglich gestaltet und auf den (beruflichen) Hintergrund der Person eingeht, erhöht sich die Chance auf eine Rückmeldung und auf einen bleibenden Kontakt erheblich. Mögliche Gemeinsamkeiten (Bekannte, Hobbies, besuchte Universität) zu nennen, hinterlässt ebenfalls einen positiven Eindruck und schafft eine persönliche Ebene. Natürlich sollte ein Angebot auch wirklich zum Kandidaten passen, wenn ein positives Feedback folgen soll. Die Nachricht muss dabei nicht einem Roman gleichkommen – eine kurze Begründung, weshalb der Kandidat zur ausgeschriebenen Stelle und zum Arbeitgeber passen würde und was das Bewerberprofil interessant macht, reicht meistens schon (neben dem angefügten Link zur Stellenausschreibung und den Kontaktdaten).

Einen Talent Pool aufbauen

Mögliche passende Bewerber sollten, auch wenn keine Einstellung erfolgt, nicht in Vergessenheit geraten. Ein Talent Pool hilft dabei, sich einen Überblick über interessante Leute zu verschaffen und die Suche nach guten Kandidaten für die Zukunft zu verkürzen. Wenn ein kontaktierter Kandidat aktuell kein Interesse hat oder jemand für eine Stelle interessant sein könnte, die möglicherweise erst später ausgeschrieben wird, ist es sinnvoll, diese Kontakte in einer Datenbank zu speichern. Auf diese Weise verliert man vielversprechende Bewerber nicht aus den Augen und kann eine freie Stelle vielleicht schon bald schnell optimal besetzen. _

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