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Aus der Masse stechen: Nicht nur für Bewerber ein Muss

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03 März 2016 um 11:50

Bewerber sollen so einiges sein: Gut vorbereitet, sympathisch, hochqualifiziert – aber auf keinen Fall austauschbar und langweilig. Gleiches gilt aus Bewerbersicht für Unternehmen. Um die besten Kandidaten zu überzeugen und zu gewinnen, heisst es also auch in Sachen Personalbeschaffung: Was macht dein Unternehmen besonders?

Wer für seine Stellenausschreibung standardisierte Vorlagen verwendet und immer über die gleichen klassischen Kanäle inseriert, wird lange auf besondere und überraschende Bewerbungen warten müssen. Diese Zeit lässt sich deutlich besser nutzen: Zum Beispiel mit dem Beschreiten neuer Wege im Recruiting.

Abseits der Trampelpfade

Wenn alle Stellenausschreibungen nahezu gleich aussehen, je nach Stelle nur ein paar Punkte ausgetauscht werden und man förmlich riechen kann, dass sich an Stil und Layout seit mindestens 10 Jahren nichts geändert hat, ist es wenig verwunderlich, wenn sich auch die eingehenden Bewerbungen nicht zwangsläufig durch Originalität und Einzigartigkeit auszeichnen.

Das liegt unter anderem daran, dass Menschen dazu neigen, sich an bewährten Erfolgsrezepten zu orientieren – sicher ist sicher (das hat sich beim Copy-Pasten der Stellenanzeige auch einer gedacht). Wenn nun die Stellenausschreibung sehr konservativ-gewöhnlich ist, wird selbst ein ansonsten eher unkonventioneller Bewerber mit geringerer Wahrscheinlichkeit den Aufwand und den Mut aufbringen, die Bewerbungsunterlagen einzigartig und interessant zu gestalten und sich stattdessen auch eher an klassischen Vorlagen orientieren.

Fazit: Wer gerne einzigartige, kreative Bewerber ansprechen möchte oder Kandidaten generell dazu motivieren will, herausstechende Bewerbungsunterlagen zu gestalten, sollte sich mit zunächst der eigenen Stellenausschreibung beschäftigen. Dass es wenig bringt, lediglich „aussagekräftige Bewerbungsunterlagen“ zu fordern, werden die meisten bereits gemerkt haben. Vielmehr geht es hier darum, wie man in den Wald hineinruft …

Film ab: Recruiting per Video

Immer mehr Firmen setzen auf innovative Recruiting-Filme, um auf offene Stellen aufmerksam zu machen und/oder die Firma als attraktiven Arbeitgeber zu vermarkten. Wer glaubt, das sei vergeudete Mühe, liegt falsch! Der Recruiting Film hat grosses Potenzial, der traditionellen Stellenanzeige Konkurrenz zu machen. Wer sich an das Projekt herantrauen mag, findet eine Menge Inspiration im Web. Natürlich sollte man nicht vergessen, das Resultat über diverse Social-Media Kanäle und die firmeneigene Website zu verbreiten, um eine entsprechende Resonanz zu bekommen.

„Guerilla-Recruiting“

Personalgewinnung kann und sollte durchaus aktiv gestaltet werden. Recruiter können sich beispielsweise an einschlägigen Orten nach geeigneten Kandidaten umschauen. Junge Businesspeople gesucht? Wie wäre es mit Flyern in der Reinigung oder am Flughafen? Du suchst nach spontanen, kreativen und frischen Talenten? Mach doch mal einen Abstecher in die angesagten Bars und Cafés deiner Stadt! Von Aushängen bis hin zu Bierdeckeln gibt es jede Menge kreative Platzierungsmöglichkeiten, um Aufmerksamkeit zu generieren!

Social Recruiting

Bewerber, die über gern gesehene soziale Fähigkeiten verfügen (etwa Teamplayer und Kommunikationstalente), haben oft auch einen Hang zu sozialem Engagement abseits des Büros, etwa in Form von Freiwilligenarbeit oder Ehrenämtern. Wer sich hier engagiert, fühlt sich besonders von Unternehmen angesprochen, die ebenfalls auf soziale Aktivitäten setzen und hier aktiv oder unterstützend mitwirken. Wer gerne Mitarbeiter mit exzellenten Soft-Skills einstellen möchte, ist deshalb gut damit beraten, auf Social Recruiting zu setzen. Sowohl in den Stellenausschreibungen als auch im darauf folgenden Bewerbungsprozess sollen die Kandidaten aktiv auf das soziale Engagement des Unternehmens hingewiesen werden – und wie bei der „Guerilla“-Variante lohnt es sich natürlich auch hier, am Ort des Geschehens auf potenzielle neue Mitarbeiter zuzugehen.

Recruiting-Webseite

Noch sind es vergleichsweise wenige Vorreiter, die uns zeigen, wie interaktives Recruiting funktioniert, doch firmeneigene Recruitingwebsites für Bewerber werde immer beliebter. Hier wird nicht nur das Unternehmen als Arbeitgeber in Wort und (Bewegt)Bild beworben, sondern dem Bewerber auch die Möglichkeit eröffnet, herauszufinden, ob der Job das Richtige für ihn ist, wie das Arbeiten im Unternehmen aussieht und in welchen Bereichen man ihn mit seinem beruflichen Background noch sieht. Daumen hoch!

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