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Der „Östrogen-Effekt“: Wie Frauen Unternehmen mehr Profit verschaffen

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03 März 2016 um 12:48

Frauen und Führungspositionen: Kaum ein Thema wird in der Unternehmenswelt so stark diskutiert wie dieses. Die Fakten sind mittlerweile bekannt: Immer noch sind deutlich weniger Frauen als Männer in Führungspositionen beschäftigt, auch wenn sich Unternehmen nach aussen hin noch so liberal geben.

An tatsächlichen Lösungen und Fortschritten mangelt es noch immer; Forderungen wie die nach einer „Frauenquote“ haben bisher kaum flächendeckende Auswirkungen. Vielleicht auch deshalb, weil noch zu viele Vorurteile und Klischees in den (weiblichen wie männlichen) Köpfen präsent sind. Und das, obwohl wir 2016 Familien- und Geschlechtermodelle kennen, an die noch vor wenigen Jahrzehnten nicht zu denken war.

Gewinnsteigerung durch Frauen in Führungspositionen?

Oft hört und liest man, dass Frauen im Berufsleben zu zurückhaltend seien. Deshalb bewerben sie sich weder auf sehr anspruchsvolle Stellen, noch rufen sie bei Beförderungen „Hier!“. Eben diese Zurückhaltung hat für Unternehmen mit Frauen in Führungspositionen allerdings auch Vorteile: Je weniger übereilte Risiken Entscheidungsträger eingehen, desto geringer ist die Gefahr möglicherweise weitreichender Probleme für die Firma.

Passende Zahlen liefern Studien des Peterson Institute for International Economics sowie von EY: Sie analysierten Daten von über 20.000 Unternehmen verschiedener Sektoren aus 91 Ländern. Das Ergebnis: Ein Frauenanteil von mindestens 30% in Führungspositionen oder der sogenannten „C-Suite“ beschert den Unternehmen 6% mehr Nettogewinn.

Gleichberechtigung ist nicht das einzige Argument

Natürlich bedeutet das nicht, dass Frauen ihre männlichen Kollegen grundsätzlich in allen Leistungen übertreffen. Aber es ist ein Grund, die Debatte auszuweiten – da es offensichtlich nicht „nur“ aus Gerechtigkeitsgründen mehr Frauen in Führungspositionen geben sollte.

Warum nicht auch die ganz praktischen Benefits betrachten, die Frauen Teams und Unternehmen bringen? Neben der bereits erwähnten Besonnenheit zählt Empathie ganz klar zu den weiblichen Stärken. Auf andere Menschen eingehen und flexibel und diplomatisch zwischen verschiedenen Parteien vermitteln zu können, gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten einer Führungskraft – besonders, wenn das Team aus sehr unterschiedlichen Charakteren besteht.

Zum anderen sind die Risiken, die Egoismus und schnelle, profitorientierte Entscheidungen mit sich bringen können, spätestens seit der Weltwirtschaftskrise bekannt – und ein Umdenken an dieser Stelle angebracht. Vermeintliche weibliche Schwächen sind tatsächlich wichtige Skills: Soziale Kompetenz, Organisationstalent, Einfühlungsvermögen und durchdachtes Handeln.

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