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Der Schlüssel zur Harmonie zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer

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03 März 2016 um 12:52

Die Interessen und Wünsche von Arbeitgeber und Angestellten unter einen Hut zu bringen, ist zu jedem Zeitpunkt eine Herausforderung. Die Unterschiede kommen in Zeiten des Wandels und Umbruchs besonders zum Vorschein, sollten aber auch im ruhigen Phasen nicht weniger Aufmerksamkeit erhalten.

Ein gesundes, positives Betriebsklima ist das A und O für ein produktives Zusammenarbeiten und somit den Erfolg eines Unternehmens. Aber wie erreicht man das berühmte „an einem Strang ziehen“, und dass die Mitarbeiter die Entscheidungen des Arbeitgebers verstehen, akzeptieren und verinnerlichen?

Bedürfnisse erkennen und Brücken bauen

Dass sich jeder selbst der Nächste ist, ist vollkommen natürlich und in gewissen Mass auch richtig. So priorisiert man auch als Arbeitgeber gerne die eigenen beziehungsweise die Bedürfnisse des Unternehmens gegenüber denjenigen der Angestellten. Während ein Maximum an Produktivität und Qualität durch optimierte Abläufe sowie gute (Verkaufs)Zahlen in Unternehmeraugen die Massstäbe sind, beurteilt der Angestellte seine Zufriedenheit im Job mehr anhand von Faktoren wie Eigenverantwortung, Flexibilität und Wertschätzung.

Erkennt und achtet der Arbeitgeber solche Bedürfnisse, hat das für die Arbeitshygiene der Mitarbeiter einen positiven Effekt, der sich auf Zufriedenheit, Loyalität und Produktivität auswirkt. Zumindest in der Theorie können positionsbezogene Differenzen also vergleichsweise einfach abgebaut und ein harmonisches Arbeitsklima geschaffen werden. Die Mittel, um eine solche Brücke zu bauen, sind dabei vielfältig und individuell. Die jeweiligen Bedürfnisse werden in Gesprächen und Interaktionen auf unterschiedliche Arten ersichtlich – dazu braucht es in erster Linie ein offenes Ohr und ein gutes Gespür für seine Mitmenschen.

Wertschätzung als Fundament

Oft haben aber Arbeitgeber ein falsches Bild davon, was ihren Angestellten wichtig ist und legen ein (Führungs-)Verhalten an den Tag, welches das Bauen einer Brücke zu den Mitarbeitern erschwert.

Häufig liegt dem schlicht Desinteresse zugrunde – das gern mit Zeitmangel begründet wird. Und tatsächlich ist die Kommunikation mit den Mitarbeitern und das Pflegen des Betriebsklimas ein Punkt, der Zeit erfordert. Hält man sich den Nutzen vor Augen, wird jedoch schnell klar, dass diese bestens investiert ist. Zum anderen ist das Verständnis von Arbeit entscheidend, welches bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern in aller Regel unterschiedlich aussieht. So bewerten Angestellte weniger anhand von Zahlen und Produktivität, sondern legen auch Wert auf die emotionale Ebene. Für sie ist beispielsweise oft entscheidender, wie eine Nachricht übermittelt wird als das, was die Nachricht beinhaltet. In diesem Zusammenhang wird schnell deutlich, wie wichtig die Empathie und der Umgangston eines Managers sein kann – unabhängig von dessen fachlicher Kompetenz. Wenn ein Vorgesetzter stets Sicherheit, Respekt und Wertschätzung vermittelt, wird sich das auch in Zeiten des Wandels und der gefürchteten Umstrukturierungen auszahlen.

Schaffung einer Win-Win-Situation

Also die Bedürfnisse der Angestellten über die Unternehmensziele stellen, zu denen zählbare Erfolge nun mal gehören? Natürlich nicht. Ziel ist es, eine Win-Win-Situation zu kreieren. Um das zu schaffen, muss man sich als Arbeitgeber oder dessen Repräsentant über die Bedürfnisse der Mitarbeiter im Klaren sein (man kann übrigens auch mal direkt danach fragen) und diese mit den eigenen Prioritäten kombinieren. Keine leichte Aufgabe – aber das Finden von Kompromissen gehört wohl zu jeder Erfolgsgeschichte.

Und wenn man im eine oder anderen Fall keine Kompromisse eingehen möchte oder kann? Dann heisst es, die Akzeptanz der Mitarbeiter zu gewinnen, indem man deren Forderungen und Wünsche im Vorfeld anhört und prüft und im Anschluss nachvollziehbare Gründe liefert, wieso ihre Anliegen im spezifischen Fall keinen Platz haben. Transparente Kommunikation ist hier das A und O.

Deshalb: Als Führungsperson sollte man sich stets bewusst sein, wie die verbale und nonverbale Kommunikation auf Angestellte wirkt und diese im Sinne des Brückenbauens und des Betriebsklimas einsetzen. Übung macht den Meister!

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