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03 März 2016 um 10:35

Der Kampf um die besten Mitarbeiter – 1997 wurde er von McKinsey für die USA prognostiziert. Und obwohl es heutzutage in vielen europäischen Ländern eine hohe (Jugend-)Arbeitslosigkeit gibt, klagen viele Unternehmen dennoch über den sogenannten Fachkräftemangel. Und das liegt nicht nur daran, dass Global Player wie Google mehrmals zum beliebtesten Arbeitgeber gewählt wurden und die jungen Menschen mit Büros locken, die bunten Spielwiesen gleichen.

Was kann man als Unternehmen also tun, um sich bestmöglich zu präsentieren? So viel gleich vorweg: Dieselben Recruiting-Strategien wie vor zehn Jahren zu verwenden, gehört nicht dazu. Stattdessen sollte man lieber auf Langzeit-Pläne setzen, um die besten Talente um sich zu scharen. Wie das funktioniert? Wir verraten es euch.

Realistische Ansprüche stellen

Einser-Abschluss, mehrere Auslandspraktika, hervorragende Sprach- und IT-Kenntnisse – Anforderungen in Stellenanzeigen sind oft so hochgesteckt, dass viele Jobsuchende sich gar nicht erst trauen, sich zu bewerben. Das ist von beiden Seiten ein Fehler: Oft werden Kandidaten eingeladen, die gerade einmal die Hälfte der Voraussetzungen erfüllen. Und andererseits verpassen Unternehmen auf diese Weise vielleicht Talente, die perfekt ins Team passen würden. Und wenn die wenigen Eingeladenen dann letztendlich doch ein anderes Angebot annehmen, sollte man es sich als Unternehmen in Zukunft lieber noch mal überlegen, wie streng man bereits in der Ausschreibung sein möchte.

Am Image feilen

Nicht nur der Kandidat muss den Recruiter überzeugen – sondern der auch den Kandidaten. Employer Branding ist längst kein neuer Begriff mehr. Und doch nutzen noch viel zu wenige Unternehmen die Chance, sich ein überzeugendes und vor allem einzigartiges Image aufzubauen. Man muss ja nicht gleich aufwendige Recruiting Events planen oder à la Casting Show mit potenziellen Kandidaten ins Ausland fliegen. Ein professioneller und überzeugender Internetauftritt ist allerdings das mindeste, was man leisten sollte. Aber Vorsicht: Wer mit Hochglanzfotos und Statements im Web verspricht, was er offline nicht halten kann, stellt sich selbst ein Bein. Dann lieber auf Transparenz und Authentizität setzen – Werte, die besonders die Generation Y sehr schätzt.

Richtig investieren

Stets auf Talent-Suche zu sein, ist wichtig – und entscheidende Strategien wie Networking, Mobile Recruiting und das Ermöglichen einer guten Work-Life-Balance ebenfalls. Wer sich nicht den neuesten Entwicklungen anpasst, bleibt da schnell auf der Strecke. Und verliert gegenüber jenen Unternehmen, die beeindruckende Angebote wie Massagen, Yoga-Stunden oder Kinderbetreuung im Portfolio haben. Bei alldem sollte man jedoch nicht vergessen: Nach neuen Kandidaten zu suchen, ist viel kostspieliger, als sich um das bereits bestehende Team zu kümmern. Das will nämlich genauso umworben werden – sonst macht das ein anderer. Für neue wie „alte“ Talente gilt daher: Sie für gemeinsame Ziele begeistern und dabei mit Unternehmenskultur punkten. So wird man im „War for talent“ zu einem attraktiven Arbeitgeber!

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