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Die schwersten Fehler passieren am Anfang: Die Basics des effektiven Recruitings

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04 März 2016 um 11:08

Beim Recruiting ist es wie in allen anderen Geschäftsbereichen auch: Wer effizient sein will, muss zunächst einmal die Basics beherrschen wie im Schlaf. Ohne die Definition von Zielen, einer guten Planung und sinnvollen Strukturen wird hier keiner zum Held seines Fachs.

Die Kandidaten: Masse, Klasse oder irgendwas dazwischen?

Klar, beim Recruiting geht es um gute Jobkandidaten. Immer wieder wird hier allerdings zu viel auf Quantität und zu wenig auf Qualität geachtet. Oft wird versucht, einfach nur möglichst viele Bewerber anzusprechen – im Glauben daran, dass dann ja ein passender dabei sein muss. Der Haken: Diesen muss man in der Masse erst mal finden. Das Resultat: Jede Menge unnötiger Arbeit und ein hohes Risiko, dass man die wenigen geeigneten Bewerber vorschnell aussortiert, weil keine Zeit für eine ordentliche Auswahl bleibt.

Um das ganze effektiver zu gestalten, sollte schon im ersten Schritt zielorientierter vorgegangen werden: Indem man ein klares Profil erstellt und dieses mit einem ebenso klaren (und ehrlichen) Stellenprofil verbindet, ist man schon viel näher an einer gezielten, spezifischen Bewerberansprache.

Neu ist immer besser

Naja, nicht immer. Aber manchmal, und deshalb lohnt es sich, Augen und Ohren offenzuhalten, neugierig und lernwillig zu bleiben. Viele alteingesessene Recruiter (das lässt sich natürlich auf fast jede beliebige Berufsgruppe übertragen) halten gern an den „guten alten“ Ansätzen und Vorgehensweisen fest und versuchen Veränderungen gern mal zu ignorieren.

Natürlich sind Prozesse und Strukturen nicht automatisch schlecht, nur weil sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben. Doch eine gewisse Flexibilität und Offenheit sollte man sich immer bewahren, wenn man nicht abgehängt werden will. Schon heute reicht es zum Beispiel nicht mehr, sich passiv hinter Jobausschreibungen zu verstecken und zu warten, bis jemand um Audienz bittet. Kunden wollen durch persönliche Kontakte und authentisches Auftreten überzeugt und gebunden werden!

Kontrolle behalten

Besonders in Zeiten grossen Zulaufs ist es nur allzu leicht, den Überblick und die Kontrolle zu verlieren. Strategie hin oder her, es will jetzt eben erst mal alles möglichst schnell gesichtet, bewertet, vorsortiert und beantwortet werden.

Was einleuchtend klingt, kann ganz schön in die Hose gehen – denn wenn hier Fehler passieren und sie weder nachvollziehbar noch dokumentiert sind, bricht schnell das totale Chaos aus. Deshalb: Lieber konsequent strukturiert vorgehen und dabei ein wenig langsamer sein! Langfristig gesehen ist das die deutlich bessere Wahl.

So sollten vor allem immer genügend Kapazitäten eingeplant werden, um eine individuelle Betreuung und fundierte Auswahl von Bewerbern gewährleisten zu können. Auch regelmässige Erfolgsanalysen und das Bewerten von Ergebnissen sind unabdingbar – damit im Zweifel ein Strategiewechsel erfolgen kann.

Wer sich konsequent an diese Grundsätze hält und erst im zweiten Schritt ans „Feintuning“ geht, dürfte auf Recruitingerfolge nicht lange warten müssen.

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