Toxic poison
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Die weitreichenden Gefahren von toxischen Mitarbeitern

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04 März 2016 um 11:14

Manipulativ, gehässig, negativ. Sogenannte toxische Mitarbeiter gibt es leider immer wieder. Einmal im Team, können sie die Arbeitsmoral, die Stimmung und das Betriebsklima in kürzester Zeit vergiften. Selbst wenn man sie ausmacht und ihnen kündigt, muss sich die Firma davon erst mal wieder erholen.

Besonders problematisch: Toxische Mitarbeiter Workaholics sind durchaus in der Lage, sich als freundlich und umgänglich zu präsentieren. Ihr wahres Gesicht offenbart sich oft erst, nachdem sie eingestellt wurden und bereits Schaden angerichtet haben.

Achtung, Ansteckungsgefahr

Toxische Mitarbeiter wären nicht ansatzweise so gefährlich, wenn negative Stimmung nicht ansteckend wäre. Doch leider verbreitet sich das Gift selbst in bis anhin bestens funktionierenden Teams meistens schnell. Kaum bemerkt schleichen sich ein respektloser Umgangston, sinkende Leistungsbereitschaft, Lästereien und schlechte Laune ein – und all das verschwindet nicht einfach von heute auf morgen wieder.

Als wären solche tiefgreifenden Folgen für das Betriebsklima nicht genug, gibt es immer wieder auch extreme (wenn auch seltene) Fälle, etwa von Diebstahl, Gewalt, Drogenmissbrauch oder sexueller Belästigung. Neben den Verlusten aufgrund von schlechter Teamleistung können so auch noch Direktkosten durch Klagen und andere Aufwendungen auf das Unternehmen zukommen. Im schlimmsten Fall kommt ein toxischer Mitarbeiter die Firma also sogar im doppelten Sinne teuer zu stehen.

Anzeichen frühzeitig erkennen

Das Risiko, sich unwissenderweise einen toxischen Mitarbeiter ins Team zu holen, ist zum Glück gering. Aber natürlich will man verhindern, dass solche Mitarbeiter überhaupt den Weg ins Unternehmen finden.

Worauf muss man also besonders achten? Wenn jemand in den Phasen des Einstellungsprozesses Zeichen von Unzuverlässigkeit, Unfreundlichkeit und Selbstbezogenheit zeigt, ist Vorsicht geboten. Noch mehr, wenn sich ein solcher Kandidat in den ersten Wochen im Job eher durch Quantität anstatt Qualität auszeichnet und bei Themen wie Teilnahmebereitschaft, Verlässlichkeit und Serviceorientierung schlecht abschneidet – hier lieber ein Auge mehr offen halten!

Null-Toleranz-Politik

Im besten Fall werden solche Mitarbeiter also gar nicht erst eingestellt – nur leider geben sie sich eben nicht immer als solche zu erkennen. Deshalb lohnt es sich, auch innerhalb des Unternehmens Augen und Ohren offen zu halten, um Giftspritzen im Fall der Fälle schnell zu identifizieren. Andeutungen von Mitarbeitern in diese Richtung sind grundsätzlich ernst zu nehmen und Mitarbeiter auf entsprechendes Verhalten umgehend anzusprechen – in der Hoffnung, dass es noch nicht aufs Team übergesprungen ist.

Klar ist: Es muss deutlich gemacht werden, dass toxisches Verhalten nicht toleriert wird. Passt der betreffende Mitarbeiter sich entsprechend an, wunderbar. In drastischen Fällen gibt es nur noch eine Lösung: Auf Nimmerwiedersehen.

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