City people walking blur
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Diversität: Der Schlüssel für erfolgreiches Wirtschaften in der heutigen Zeit

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04 März 2016 um 11:25

Der Trend des Diversity Managements erreicht langsam aber sicher auch die letzten Branchen und Firmen. Wer den demografischen Wandel bisher nur unter dem sozialen Aspekt betrachtet hat, merkt nun, welch entscheidender ökonomischer Erfolgsfaktor ihm entgangen ist.

Zum Einmaleins des Wirtschaftens gehört Flexibilität, um auf Veränderungen eingehen zu können – und das möglichst schnell. Wieso also nicht auch die Veränderungen in der Bevölkerung, etwa in Bezug auf Geschlecht, Religion, Herkunft und sexuelle Orientierung, als unternehmerisches Potential sehen?

Neue Zielgruppen, neue Mitarbeiter

Als Vorreiter des Diversity Managements zählen beispielsweise der Deutsche Fussballbund, der Autobauer Ford oder die Metro Group. In diesen Unternehmen wird die Vielfalt der Belegschaft schon lange als strategischer Wettbewerbsvorteil genutzt. Denn wenn die Kundschaft kulturell vielfältiger wird und sich dadurch ihre Bedürfnisse ändern, müssen Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen entsprechend anpassen. Und das funktioniert am besten, indem man sich eben diese Vielfalt direkt ins Unternehmen holt. Bevölkerung = Kunden = Arbeitnehmer. So lässt sich eine erweiterte Zielgruppe ansprechen – und für die Imagepflege gibt es auch Schlechteres. Sowohl zahlreiche Studien als auch Unternehmen selbst haben bereits bewiesen, dass eine vielfältige Belegschaft für den Geschäftserfolg von heute entscheidend ist.

Diversität als ökonomischer Erfolgsfaktor

Wer die Diversität nur aus einer sozialen Perspektive sieht, hat einiges nicht verstanden. Hinter dem Grundprinzip des Diversity Managements verbirgt sich weit mehr als der Gleichberechtigungsgedanke. Mitarbeiter, die an ihrem Arbeitsplatz – ganz gleich ob als Frau mit Kopftuch, älterer homosexueller Mann, junge Mutter oder behinderter Jugendlicher – zu ihrer Person und ihren Lebensumständen stehen können und sich von Unternehmen wie Kollegen respektiert fühlen, setzen ihre individuellen Stärken selbstbewusster ein – zum Vorteil des Arbeitgebers.

Die Abwendung von klassischen Rollenbildern und die Anpassung an die demografischen und kulturellen Veränderungen führen also zu stärkerem Engagement bei allen Mitarbeitern. Gezeigt hat sich auch, dass Firmen, die ihre Diversität nach aussen kommunizierten, neue Kundengruppen erobern, die Arbeitsatmosphäre verbessern und sogar Krankheitsfälle und Absenzen minimieren konnten.

Drei Schritte zu mehr Diversität im Unternehmen

• Zuerst muss ein Bewusstsein dafür entstehen, was Diversität bedeutet. Dabei geht es nämlich nicht nur um die Frage der Rasse oder des Geschlechts. Menschen mit physischen und mentalen Einschränkungen finden im Diversity Management genauso Beachtung und werden in den Arbeitsalltag integriert und gemäss ihrer Stärken eingesetzt.

• Auf dem Weg zur Diversität müssen sicherlich eigene Ängste und Vorurteile überwunden werde. Hierzu gehören eine gesunde Selbstreflexion sowie die Bereitschaft und Fähigkeit, sich mit Menschen zu umgeben, die auf eine von vielen Weisen von der allgemeinen Normvorstellung abweichen. Ein garantiert erfolgreicher Schritt auf unternehmensbezogener wie auch auf persönlicher Ebene!

• Nur mit Menschen zusammenzuarbeiten, die aufgrund ihres sozialen Hintergrunds, ihrer Nationalität und ihres Werdegangs sehr ähnlich denken und handeln, ist auf lange Sicht kontraproduktiv für jedes Unternehmen. Die Gefahr dieses Gruppendenkens ist mit einer Diversität der Belegschaft und deren unterschiedliche „Mindsets“ auf einen Schlag Vergangenheit.

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