14804092820 569cfe7414 h
14804092820 569cfe7414 h

Freie Zeit, sinnvolle Zeit? Mittagspausen-Tipps für Recruiter

by
04 März 2016 um 11:30

Isst du regelmässig dein Mittagessen am Schreibtisch oder lässt die Pause auch mal ganz ausfallen? Für viele erfolgreiche Menschen ist das undenkbar! Sie kennen den Wert der Mittagspause und nutzen sie individuell und sinnvoll.

Die amerikanische Verlegerin Arianna Huffington nutzt ihre Auszeit am Mittag beispielsweise gerne mal für einen Power-Nap und empfiehlt dies auch ihren Mitarbeitern, um die nötige Energie für die zweite Hälfte des Arbeitstages zu tanken. Gerade weil du als Recruiter viel zu tun hast, braucht dein Gehirn Pausen, um leistungsfähig zu bleiben – und dafür muss man sich nicht gleich schlafen legen. Ein paar Tipps für die sinnvolle Gestaltung der Mittagspause – Karrierepflege inklusive.

Vertiefe die Beziehung zu deinem Team

Du hattest bestimmt schon einige Meetings mit deinen Teammitgliedern, aber warst du schon mal mit ihnen beim Lunch? Die Mittagszeit mit Mitarbeitern zu verbringen, ermöglicht es dir, in entspannter Atmosphäre mehr über ihre Ziele, Bedenken und Motivation zu erfahren. Auch allfällige Probleme innerhalb des Teams bekommst du so mit und kannst frühzeitig gegensteuern. Gleichzeitig lernt dich die Belegschaft in diesem Umfeld auch mal als Privatperson kennen, was eure Beziehung zueinander vertiefen und eine vertrauensbasierte Zusammenarbeit vereinfachen kann. Die Mittagspause ist auch jenseits des klassischen Networkings eine gute Gelegenheit, um zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen. Richard Branson persönlich erzählte dem Wall Street Journal vor einigen Jahren, wie er das Kriegsbeil mit Colin Marshall, einem seiner ärgsten Rivalen, nach einem gemeinsamen Mittagessen begraben konnte und sogar Freundschaft mit ihm schloss. Frank Behrend, Vorstand von Fischer-Appelt, betont, seine Mittagspause auch gern mal mit Menschen aus dem Unternehmen zu verbringen, die ihn auf den ersten Blick beruflich nicht weiterbringen. Eine entspannte Unterhaltung mit einem Praktikanten beim Lunch könne oftmals erholender und interessanter sein, als sich auch während der Mittagszeit mit Führungskräften und Geschäftspartnern auszutauschen.

Führe ein Job-Interview

Die wahrscheinlich beste Idee für arbeitswütige Recruiter, denen es schwerfällt, die Arbeit wirklich mal beiseite zu legen: Ein gemeinsamer Lunch mit einem Jobkandidaten – vor allem, wenn es sich um eine potentielle Führungskraft handelt – ist ungezwungener als ein klassisches Vorstellungsgespräch und ermöglicht es dir, den Kandidaten von einer anderen Seite kennenzulernen. Der Klassiker: Sein Umgang mit dem Service-Personal, welches viel über seine Sozialkompetenz preisgibt. Der Kandidat wird sich auf ein gemeinsames Mittagessen weniger beziehungsweise anders vorbereiten als auf ein Standard-Interview in deinem Büro und du hast die Gelegenheit, ihn besser in Bezug auf seine zwischenmenschlichen Fähigkeiten einschätzen zu können.

Wecke den Mentor in dir

Andere zu beraten und ihnen bei Fragen und Problemen zur Seite zu stehen, bringt auch Vorteile für dich mit. Du wirst auf diese Weise deine Gedanken besser reflektieren und einordnen und dein Wissen in klare Worte fassen. Wenn du etwas verständlich erklären kannst, dann bedeutet das, dass du es auch wirklich verstanden und verinnerlicht hast – und es quasi im Schlaf abrufen kannst. Umgekehrt bietet dir ein Mentoring auch die Gelegenheit, mögliche Unklarheiten zu identifizieren, aufzuarbeiten und (auch für dich selbst) zu klären. Biete einem neuen oder etwas unsicheren Mitarbeiter deine Hilfe an und verbringe mit dieser Person regelmässig deine Mittagspause. Das muss natürlich nicht täglich sein – ein wöchentlicher Austausch ist völlig ausreichend, um dein Wissen weiterzugeben und aufzufrischen.

Neue Impulse fürs Gehirn

Man muss den Kopf nicht komplett ausschalten, um anschliessend wieder frisch ans Werk gehen zu können. Hirnaktivität ist ausdrücklich erlaubt – es sollte nur eine andere sein als am Rest des Arbeitstages. Ob du dir entspannt ein Hörbuch aufs Ohr packst, Kreuzwort- oder Zahlenrätsel löst – Hauptsache es macht Spass. Natürlich zählt auch Abschalten als neuer Impuls. Meditieren, Spazierengehen, Sport treiben: Alles, was dein „Berufsdenken“ für die Pausenzeit unterbricht, dient nicht nur der Entspannung, sondern hilft dir auch dabei, dich danach wieder voll auf deine Arbeit zu konzentrieren.

Diese offenen Stellen könnten dich interessieren:

Waadt

We are looking for a bilingual French-English Young Graduate looking for a first experience in HR, for a full time position.

Basel-Stadt

Hochschulpraktikant (w/m) HR Recruiting. HR Business Partner CH & Recruiting. Auf unseren Nachwuchs setzen wir besonderes Aug...