Building neon sign communication job job offer
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08 März 2016 um 10:38

Junge Millenials, die drauf und dran sind, die Arbeitswelt zu verändern, stellen eine Herausforderung für viele Unternehmen und Recruiter dar. Die Sorge, dass ein Millenial die Firma bei der nächstbesten Gelegenheit für einen anderen Job wieder verlässt, ist in den Köpfen vieler Arbeitgeber verankert.

Jedes erfolgreiche Unternehmen ist auf junge Arbeitnehmer angewiesen, die zuverlässige, innovative Arbeit leisten und so massgeblich zur Weiterentwicklung der Firma beitragen. Millenials machen schliesslich schon fast 40 Prozent der Weltbevölkerung aus und haben mit Namen wie Netflix, AirBnB etc. bereits unter Beweis gestellt, dass ihre Ideen sich als sehr lukrativ beweisen können.

Wieso Millenials von Job zu Job hoppen

Mehr als 60 Prozent der Millenials verlassen ein Unternehmen innerhalb der ersten drei Jahre wieder. Dieser Trend erweist sich also nicht nur als eines der vielen unbegründeten Vorurteile, die viele der Generation Y gegenüber pflegen. Sie sind veränderungsaffin und immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Trends. Am liebsten arbeiten sie für Unternehmen, deren Werte sie auch persönlich vertreten und deren Kundenkreis sie selbst angehören. Junge Arbeitnehmer empfinden es als frustrierend, wenn sie von ihrem Arbeitgeber kein (positives) Feedback erhalten und mit ihnen keine offene Kommunikation auf Augenhöhe stattfindet. Sie möchten für ihre Leistungen wertgeschätzt und als vollwertiges Teammitglied wahrgenommen und respektiert werden.

Viele Arbeitgeber erleben es als mühsame Erfahrung, den Anforderungen von Millenials gerecht zu werden und wissen nicht, ob und wie sie darauf eingehen sollen. Das vorrangige Ziel der Generation Y ist es, sich beruflich wie persönlich weiterzuentwickeln und ihre Karriere voranzutreiben – ohne dafür zu grosse Einschränkungen im Privatleben zu machen. Wenn jungen Arbeitnehmern diese Chance in einem Arbeitsumfeld verwehrt bleibt, ist es für sie nur die logische Konsequenz, ihrem Arbeitgeber den Rücken zu kehren. Ein neuer Job bietet neue Herausforderungen und die Gelegenheit, sein Fachwissen und seine Fähigkeiten einzubringen und zu erweitern – und das ist es, was viele Millenials suchen.

Wie man Millenials als Arbeitgeber an sich bindet

Millenials stellen hohe Ansprüche an sich selbst – aber unter ihren eigenen Bedingungen. Deshalb ist es für Arbeitgeber wichtig zu verstehen, wie man für die Generation Y als Kundenkreis wie auch als potentielle Mitarbeiter attraktive Voraussetzungen schafft. Immerhin werden Millenials bis zum Jahr 2020 mehr als die Hälfte der berufstätigen Bevölkerung ausmachen. Es ist also höchste Zeit, sich als Unternehmen auf die Macher von morgen einzustellen.

Als Arbeitgeber sollte man gewisse Punkte beachten, um die Tätigkeit im Unternehmen für Millenials auch längerfristig attraktiv zu gestalten und dem Jobhopping so entgegenzuwirken. Junge Mitarbeiter brauchen interne Chancen zur individuellen Weiterentwicklung. Eine offene Innovationskultur im Unternehmen zu schaffen und Aufstiegsmöglichkeiten zu bieten und zu fördern, ist ein grosser Schritt zur langfristigen Bindung der Millenials. Das signalisiert ihnen, dass ihr Potential erkannt und gefördert wird und steigert ihre Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber. Die betriebsinterne Führungs- und Präsenzkultur zu überdenken, könnte ebenfalls zur langfristigen Zufriedenheit junger Teammitgliedern beitragen. Man sollte jungen Mitarbeitern bei einer flexibleren Gestaltung ihrer Arbeitszeiten (gegebenenfalls innerhalb eines gewissen Rahmens) entgegenkommen – und etwa die Leistungen an ihren Ergebnissen messen anstatt an ihrer Präsenz im Büro.

Klare Hierarchien sind nicht unbedingt ein No-Go für Millenials – vielmehr ist der Umgang des Arbeitgebers damit ein entscheidendes Kriterium. Einen Vorgesetzten, von dem man sich ständig kontrolliert und kritisiert fühlt, wird kein Millenial auf Dauer aushalten. Hier sollte ein Wandel von Kontrolle hin zur Motivation stattfinden – sonst hoppt das junge Talent womöglich weiter zum nächsten Job.

Die positiven Seiten des Jobhopping

Junge Jobhopper sind besonders engagierte und motivierte Mitarbeiter, die bestrebt sind, innerhalb kurzer Zeit viel zu erreichen und Neues dazuzulernen. Als Arbeitgeber sollte man sich damit anfreunden, sich über die Bewerbung eines motivierten Millenials zu freuen, anstatt sich schon im Voraus über die unsichere Loyalität der Generation Y zu beklagen. Indem man jungen Mitarbeitern attraktive Bedingungen im Unternehmen schafft und gewillt ist, auf ihre Bedürfnisse einzugehen und ihre Ideen und Vorschläge ernst zu nehmen, kann man sie auch längerfristig für sich gewinnen und talentierte, motivierte Arbeitskräfte ans Unternehmen binden. Und sollte ein Millenial das Unternehmen doch (mal wieder) nach zwei Jahren verlassen: Nicht persönlich nehmen, sondern als Chance auf neue junge Talente sehen!

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