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Hallo, Unbekannter – Wann man Kontaktanfragen bei LinkedIn akzeptieren sollte

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08 März 2016 um 10:47

Fast jeder von uns kennt die Fragen, die aufkommen, wenn man eine Anfrage von vollkommen Fremden in sozialen Netzwerken erhält: Wie kommt die Person überhaupt auf mich? Was erhofft sie sich von der Verbindung? Und vor allem: Kann es Nachteile für mich haben, wenn ich sie in mein Netzwerk lasse?

Natürlich sind auch wir Verfechter eines aufmerksamen und im Zweifelsfall vorsichtigen Umgangs mit der Privatsphäre im Netz. Doch es gibt genug Gründe, die Sorgen über Bord zu werfen – zumindest wenn es um LinkedIn geht.

Grosszügig hinzufügen – aber bitte nicht blind

Genauso wenig, wie man jeden unbekannten Namen ablehnen sollte, sollte man „akzeptieren“ klicken, ohne genau hingesehen zu haben. Ein paar grundsätzliche Dinge gilt es immer zu beachten, wenn man keine Liste voller unnützer Kontakte und einen Feed voller Spam haben will.

Der erste Blick geht aufs Profilbild: Ist eines vorhanden und einem Karrierenetzwerk angemessen? Gut! Hat die Person kein Bild hochgeladen, solltest du auf jeden Fall noch einen Blick auf das Profil werfen.

Was ergibt ein Schnellcheck der Kontaktliste? Ist die Person gut vernetzt? Gibt es vielleicht sogar gemeinsame Kontakte? Oder hat sie Leute in ihrem Netzwerk, die wiederum interessant für dich sein könnten? Dann ist es auf jeden Fall Zeit fürs Akzeptieren! Personen, die nur eine Handvoll oder unzählige beliebige Kontakte haben, sollte man im Zweifel ignorieren.

Neue Kontakte knüpfen

Auch, wenn man sein Netzwerk möglichst elitär halten möchte, bringt eine lange Kontaktliste doch auch einige Vorteile mit sich. LinkedIn ist nun mal eine Networking-Seite – und zum Netzwerken gehört nicht nur der Austausch mit Leuten, die man schon kennt, sondern auch, neue hinzukommen zu lassen.

Die Möglichkeit, Menschen in ähnlichen Positionen oder solchen, die man in Zukunft erreichen möchte, kennenzulernen, sollte man unbedingt nutzen – sei es in Form von persönlichem Austausch, der Weitervermittlung interessanter Kontakte oder der gemeinsamen Entwicklung neuer Ideen.

Global denken

Wir leben in einer Zeit, in der globales Denken zugleich so einfach und so notwendig ist wie nie zuvor. Da ist es nur eine logische Konsequenz, auch seine Kontakte dahingehend auszubauen.

Wie es die Naturgesetze nun mal wollen, können wir uns immer nur an einem Ort zu einer Zeit aufhalten. Haben wir jedoch Kontakte auf der ganzen Welt, so können wir stets aus erster Hand erfahren, was auf dem Arbeitsmarkt in anderen Ländern gerade so los ist und welche Trends und Entwicklungen es in der eigenen Branche gibt. Man sollte sich daher nicht nur auf „sein eigenes“ geografisches Gebiet beschränken, sondern auch über dessen Grenzen hinaus schauen.

Kontakte helfen beim Rekrutieren

Hat man sich erst einmal gut vernetzt, kann man LinkedIn ausserdem wunderbar nutzen, um die alltägliche Personalsuche zu erleichtern. Wenn man hier eine Vakanz veröffentlicht, steigt mit jedem zusätzlichen Kontakt die Chance, dass direkt Bewerbungen oder Anfragen eingehen. Mit einem Klick ist das Profil des Interessenten gecheckt und man kann unmittelbar einschätzen, ob sich eine Einladung zum persönlichen Gespräch lohnt oder nicht.

Und wenn man übereifrig akzeptiert hat und sich ein Kontakt im Nachhinein als unnütz oder LinkedIn-Troll herausstellt? Dann zeigt das Internet seine Vorzüge: Kein Kontakt ist für die Ewigkeit und „Schluss machen“ garantiert dramafrei. Mit einem Klick ist die Person aus der eigenen Liste entfernt – und wird darüber nicht einmal benachrichtigt. Wenn doch alles so einfach wäre …

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