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Mitarbeiters Liebling: Was einen guten Vorgesetzten auszeichnet

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08 März 2016 um 11:16

Wenn man sich im Freundes- und Bekanntenkreis umhört, deutet alles darauf hin, dass gute Vorgesetzte rar gesät sind. All die Horrorstories werden ja wohl kaum ausgedacht sein. Andererseits können sich doch nicht nur furchtbare Menschen in Führungspositionen herumtreiben, oder?

Eine These: Viele Chefs haben in den letzten Jahren einige Züge verpasst. Soll heissen: Sie gehen immer noch davon aus, dass man als Angestellter zufrieden damit ist, überhaupt einen Job zu haben. Solange alle eifrig tippen, wird dies als Zeichen gewertet, dass alles bestens ist. Dass viele dabei hauptsächlich die Minuten zählen und sich längst nach anderen Jobs umschauen, ist ihnen gar nicht bewusst – ebenso wenig, dass ihr Führungsstil durchaus damit zusammenhängt.

Kein Job ist für die Ewigkeit

Tatsächlich wird ein Arbeitsvertrag nicht mehr automatisch mit ewiger Dankbarkeit und Loyalität belohnt. Besonders junge Leute sind es gewohnt, in temporären Verträgen und projektbezogen zu arbeiten. Wenn es ihnen also in einem Unternehmen nicht gefällt, dann werden nach Projektabschluss keine Tränen vergossen, sondern mit nach vorn gerichtetem Blick die Sachen gepackt. Gute Chefs interessieren sich wirklich für das Wohl ihrer Mitarbeiter, haben ein gutes Gespür für Personalführung und schaffen es, positive Stimmung, Kreativität und Motivation in ihrem Team zu fördern – und ihre Mitarbeiter so zu halten. Wodurch sich diese seltene Spezies ausserdem von schlechten Vorgesetzten unterscheidet:

Vertrauen

Gute Chefs vertrauen darauf, dass ihre Mitarbeiter das Richtige tun. Schlechte dagegen vermuten hinter allem böse Absicht, mangelnde Sorgfalt oder schlicht Unvermögen. Sie sind argwöhnisch und drohen schnell mit Konsequenzen, wenn jemand ihrer Meinung nach aus der Reihe tanzt. Und wenn tatsächlich etwas schief geht, wird schnell die Abmahnung ausgepackt. Und was macht der gute Vorgesetzte? Aus Fehlern lernen (lassen) und sich und die Mitarbeiter fragen: Was ist in der betreffenden Situation schief gelaufen und an welchen Punkten können wir ansetzen, um die Abläufe zu verbessern und gute Ergebnisse zu erzielen? Mitarbeiter, denen Vertrauen und eine gewisse Handlungsfreiheit gewährt wird und die in Unternehmensentwicklungen integriert werden, haben garantiert weniger zu meckern!

Keine Erbsen zählen

Viele Chefs halten sich gern an Kleinigkeiten auf. Du warst heute acht Minuten zu spät im Büro? Das wird gleich für das nächste Feedback notiert! Dass du gestern eine Stunde länger da warst, um eine Deadline einzuhalten, interessiert natürlich nicht. Was gute Chefs da besser machen? Sie lassen sich von Kleinigkeiten nicht den Blick auf das grosse Ganze verstellen – wenn ein Mitarbeiter gute Arbeit leistet und insgesamt nicht unter seiner Regelarbeitszeit bleibt, ist die Welt doch in Ordnung.

Raum für Ideen

Eine ungewöhnliche Idee? Immer her damit! Gute Chefs legen ihren kreativen und einfallsreichen Mitarbeitern keine Hindernisse in den Weg, sondern ermutigen sie. Schlechte-Chef-Sprüche wie „Das entspricht nicht unserer Linie, so etwas können wir nicht machen“ kennen sie nicht. Von ihnen hört man vielmehr Dinge wie „Das könnte an ein paar Stellen Schwierigkeiten geben. Lasst uns herausfinden, wie wir die Idee trotzdem verwirklichen können.“

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