Office activity
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09 März 2016 um 11:23

Jeder wünscht sich Mitarbeiter, die sich durch eine vorausschauende, handlungsorientierte und selbstbestimmte Arbeitsweise auszeichnen, statt nur auf Anweisungen des Vorgesetzten zu reagieren. Proaktiv handelnde Mitarbeiter benötigen weniger Anleitungen und Kontrolle und liefern verlässlich ab – auch bei schwierigen oder kurzfristigen Aufgaben.

Nicht jeder bringt ein solches proaktives Verhalten von Haus aus mit. Schüchternheit, Bequemlichkeit und Unsicherheit sind nur einige Dinge, die ihm im Wege stehen. Doch mit ein paar simplen Schritten von Arbeitgeberseite kann man die Proaktivität der Mitarbeiter unterstützen und sie zu selbstreflektierten und aktiven Teammitgliedern werden lassen.

Organisatorische Rahmen schaffen

Der erste Schritt zu proaktivem Handeln führt über die Organisation des Arbeitsalltags – hierzu gehören vor allem die Aufgaben und der Zeitplan. Wenn jedem Mitarbeiter klar ist, wofür er in welchen Zeitraum zuständig ist, kann (und wird) er innerhalb dieses Rahmens eigenständig agieren, um seine Ziele zu erreichen.

Sind die grundlegenden Aufgaben klar verteilt und kommuniziert, wird der Einzelne sich die weiteren Fragen selbst stellen, etwa:

  • Wie priorisiere ich meine Aufgaben?
  • Kann ich Zeit sparen und Probleme vermeiden, indem ich gut plane und
    sinnvolle Prozesse aufsetze?
  • Welche Informationen benötige ich?

Ängste vor Fehlern nehmen

Um Mitarbeiter zu proaktivem Verhalten zu ermutigen, sollten Personalverantwortliche entsprechend kommunizieren und ihnen die Angst vor allfälligen Fehlern nehmen, die ihnen ausserhalb ihrer Komfortzone immer unterlaufen können.

Die Geschäftsführung muss wissen (und dieses Wissen auch kundtun), dass man noch nie dagewesene Ziele eben nur erreichen kann, wenn man Dinge tut, die man vorher noch nie getan hat. Ständige Fragen an den Chef entstehen meistens aus der Angst heraus, Fehler zu machen. Wenn klar kommuniziert wird, dass Fehler auch als Chance gesehen werden können und eben wortwörtlich ein Berufsrisiko sind, stellt sich das proaktive Arbeiten schnell von selbst ein.

Proaktivität ist Teamwork

Ob man nun das Prinzip „Man ist immer nur so proaktiv wie sein Umfeld“ oder „Ein Team ist nur so proaktiv wie sein passivstes Mitglied“ bevorzugt – um die Eigeninitiative der Mitarbeiter zu verbessern, sollte das ganze Team miteinbezogen werden.

Einigen fällt es naturgemäss leichter als anderen, proaktiv zu arbeiten. Um die selbstbestimmte Leistung derjenigen mit weniger Eigeninitiative zu verbessern, kann es helfen, eine heterogene Gruppe zu bilden. Automatisch vergleicht man sich mit seinen Kollegen und wird sich positive und sinnvolle Ansätze und Techniken abschauen – und mit der Zeit verinnerlichen.

Offene Kommunikation und (positives) Feedback

Wenn man erreichte Ziele ebenso wie neue Ideen und Ansätze bewusst lobend anerkennt, wird das die Mitarbeiter in ihrer proaktiven Arbeitsweise unterstützen. Eine regelmässige Feedbackrunde ist sinnvoll – auch für die Vorgesetzten, die sich so mit den Ergebnissen und dem Input der Belegschaft auseinandersetzen müssen. Denn, Zeitdruck hin oder her: Ein Mitarbeiter, der das Gefühl hat, dass es sowieso niemanden interessiert, was er tut, wird garantiert nicht mehr lange alles geben.

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