Tie young professional
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So werden Young Professionals zu Supermitarbeitern

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11 März 2016 um 09:12

Studienabgänger sind attraktive Arbeitnehmer für jedes Unternehmen: Sie sind lernwillig, engagiert und am Puls der Zeit. Da sie allenfalls wenig Arbeitserfahrung mitbringen, sind sie flexibel und integrieren sich schnell in die Unternehmenskultur. Beste Voraussetzungen, sie zu wahren „Rockstar-Mitarbeitern“ aufblühen zu lassen.

Auch wenn junge Arbeitnehmer heute für Job-Hopping bekannt sind, kann man das Risiko, dass sie nach kurzer Zeit das Unternehmen verlassen und nach neuen Herausforderungen suchen, gering halten – indem man sie auf die richtige Art unterstützt und fördert. Es lohnt sich also, in sie zu investieren – im Idealfall hat die Firma viele Jahre Vorteile davon.

Stelle Kandidaten ein, die zur Unternehmenskultur passen

Ein langfristiges, ertragreiches Arbeitsverhältnis ist nur möglich, wenn ein echtes „Match“ zwischen Mitarbeiter und Unternehmen besteht und ein ausgeprägter Teamgeist herrscht. Jede Firma braucht motivierte und engagierte Leute mit unterschiedlichen Denkansätzen und Persönlichkeiten, die im Team trotzdem harmonieren. Die ebenso schwierige wie wichtige Aufgabe des Recruiters ist es, eine solche Truppe zusammenzubringen.

Jede Unternehmenskultur ist anders – und verändert sich gleichwohl mit jedem neuen Teammitglied. Um sicher zu gehen, dass ein Bewerber auch ins bestehende Gefüge passt, lohnt es sich, auch mal potenzielle zukünftige Teamkollegen beim Interview dabeizuhaben. Denn diese wissen am besten, wie es im Unternehmen läuft und haben oft ein gutes Gefühl, wer passt und wer nicht. Auch deshalb sollte die Rekrutierung nicht ausschliesslich in den Händen der HR-Verantwortlichen liegen, sondern auch das Team miteinbeziehen, in dem der Kandidat im Fall der Fälle arbeiten wird.

Es war kein passender Bewerber dabei? Auch hier sind die Mitarbeiter eine gute Adresse: Gerade Young Professionals haben durch ihr Studium ein grosses Netzwerk und qualifizierte Kollegen, die tatsächlich oft besser in das Unternehmen passen als diejenigen, die sich auf eine Stellenausschreibung bewerben.

Fördere eigenständige Problemlösung

Jeder Personalverantwortliche kennt das Dilemma: Wenn ein Problem vor der Tür steht, geht man es oft lieber selbst an, als es zu delegieren – schliesslich steht man schlussendlich ja auch in der Verantwortung. Der Haken an der Sache: Mitarbeiter, die nie Verantwortung übernehmen und Probleme lösen müssen, haben somit auch keine Chance, eben dies zu lernen.

Anstatt die Lösung jedes Mal auf dem Silbertablett präsentiert zu bekommen, sollten die Mitarbeiter (und insbesondere Young Professionals) dazu ermutigt werden, selbst Lösungsvorschläge anzubringen. Nur so können sie zu verantwortungsbewussten, proaktive Entscheidern werden, die das Unternehmen weiterbringen. Entscheidungsbefugnisse abzugeben braucht (zumindest am Anfang) Mut, zahlt sich aber aus. Je mehr Problemlöser in der Firma, desto besser!

Pflege den persönlichen Kontakt und Austausch

Dieser Schritt ist unbezahlbar, wenn eine langfristige Bindung aufgebaut werden soll – denn vom persönlichen Austausch profitieren beide Seiten. Bei regelmässigen Sitzungen (im Idealfall im Rahmen eines Mentorships) erhält der junge Mitarbeiter die volle Aufmerksamkeit, kann seine Fragen stellen und Ideen einbringen und fühlt sich als geschätztes Teammitglied, das einen wertvollen Beitrag zum Unternehmen leistet. Umgekehrt gewinnt der Mentor spannende Einsichten in das vernetzte Mindset eines Young Professionals. Dieser berufliche (und persönliche) Austausch schafft Vertrauen und knüpft im besten Fall eine Bindung, die von beiden Seiten nicht aufgegeben werden will – oder von der beide auch dann noch profitieren, wenn sie nicht mehr im selben Unternehmen arbeiten.

Geh mit gutem Beispiel voran

Zu guter Letzt der ewige Klassiker: Sei dir als Personalverantwortlicher deiner Vorbildrolle bewusst und erfüll die Ansprüche, die an die Mitarbeiter gestellt werden, auch selbst. Ein fairer und freundlicher Umgangston, Respekt, transparente Entscheidungsfindung und eine „open-door-policy“ sind die Grundbausteine, damit sich alle Mitarbeiter (Juniors wie Seniors) entfalten und jeden Tag eine Topleistung abrufen können. Jeder Mitarbeiter sollte die gleichen Voraussetzungen haben – dann zeigt sich schnell, wer am meisten daraus macht.

Ein Mitarbeiter zu rekrutieren, zu unterstützen und zu fördern ist immer wieder ein zeitaufwendiger, aber essentieller Prozess. Die Zeit dafür sollte aber nie zu knapp sein. Ein Unternehmen ist immer nur so gut wie sein Team!

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