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Eintracht im Büro: Das 1x1 des guten Mitarbeiterverhältnisses

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14 März 2016 um 14:14

Im Büro verbringen Menschen ein Grossteil ihrer Zeit zusammen auf (mehr oder weniger) engem Raum. Da passiert es schon mal, dass unangebrachte Worte fallen, es Neid, Antipathien oder Streitereien gibt. Umso wichtiger, dass HR ein gutes Verhältnis zur Belegschaft pflegt – denn sonst wird es schwierig, im Fall der Fälle den Bürosegen wieder geradezurücken.

Personaler haben keinen leichten Stand: Schliesslich vertreten sie nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Geschäftsführung – wenn mal ein Urlaubsantrag oder eine Lohnerhöhung nicht genehmigt werden kann, macht man sich schnell unbeliebt. Damit das nicht passiert (oder die Unbeliebtheit zumindest nur kurz anhält), sollte man dauerhaft an einem guten Verhältnis zu den Mitarbeitern arbeiten. Und das ist zum Glück gar nicht so schwer.

„Kann ich dir behilflich sein?“

Ein Zaubersatz, den man immer im Repertoire haben sollte – nicht nur, wenn es darum geht, Punkte auf der Beliebtheitsskala zu sammeln. Indem man ehrliche Hilfsbereitschaft zeigt und die Kollegen sehen, dass man nicht immer nur mit seinem eigenen Kram beschäftigt ist, wirkt man automatisch offener und sympathischer – und eine positive, persönliche Ebene ergibt sich fast wie von selbst. Besonders junge Kollegen, die sich vielleicht noch etwas unsicher im Job fühlen(diese Situation in den ersten Arbeitswochen kennen wir alle), werden für die angebotene Hilfe dankbar sein. Sich selbst und seine Arbeit auch mal hinten anzustellen um zu schauen, wie man anderen unter die Arme greifen kann, kann Wunder bewirken.

Reden ist Silber, Zuhören ist Gold

Um ein gutes Verhältnis zu Menschen im Allgemeinen und zu Kollegen bzw. Mitarbeitern im Besonderen aufzubauen, hilft es, einfach mal den Mund zu halten und stattdessen wirklich zuzuhören – Nachfragen in den richtigen Momenten zeigen zusätzlich das Interesse am Gegenüber. Klar ist die Zeit meist knapp; sie ist aber durchaus gut investiert, wenn du eine persönliche, vertrauensvolle Ebene schaffst. Kommt also das nächste Mal jemand auf dich zu und sagt etwas wie: „Ich habe da eine Idee, aber du hast wahrscheinlich keine Zeit, sie dir anzuhören“, antworte etwa so: „Momentan bin ich wirklich ziemlich eingespannt. Mich interessiert aber, was du zu sagen hast, deshalb nehme ich mir gerne später die Zeit und komme nochmal auf dich zu.“ Das solltest du dann aber auch wirklich tun.

Mitarbeiter bei der Entscheidungsfindung mit einbeziehen

Schwierige Entscheidungen werden in der Regel nicht leichter, wenn man sie allein treffen muss – in vielen Fällen kann es hilfreich sein, die Meinungen anderer einzuholen, um sich ein wirklich vielfältiges und objektives Bild einer Situation zu machen. Ein einfaches „Was denkst du darüber?“ signalisiert Mitarbeitern bereits, dass ihre Meinungen und Vorstellungen willkommen sind und wertgeschätzt werden – und das sind auch Pluspunkte für dich. Wichtig ist dabei, dass Vorschläge von Mitarbeitern auch (zumindest hin und wieder) umgesetzt werden. Wenn um ihr Input gebeten wird, dies aber immer wieder ins Leere läuft, können sich die Kollegen vor den Kopf gestossen und nicht ernst genommen fühlen – und der Schuss wäre nach hinten losgegangen.

Zeit und Lust auf einen Kaffee?

Ein ehrlich gutes Verhältnis kann man nur aufbauen, wenn man auch Zeit miteinander verbringt. Das muss natürlich nicht ständig sein und es geht auch nicht darum, Freundschaften zu schliessen. Aber auch unter Kollegen ist es der Stimmung zuträglich, mal einen Kaffee oder Tee zusammen zu trinken und einfach mal so zu plaudern – und zwar jenseits von Deadlines, Urlaubsanträgen und Kundenbeschwerden.

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