Facebook recruiting
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Facebook macht’s vor: So findet man die besten Mitarbeiter

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16 März 2016 um 10:26

Zugegeben, Facebook hat recruitingtechnisch nicht die schlechteste Ausgangssituation: Wer würde schon nicht gern für den Social Media Giganten arbeiten wollen? Aber je grösser die Auswahl, desto schwieriger wird es auch, die Besten herauszupicken.

Laut Miranda Kalinowski, Facebooks Global Head of Recruiting, wird im Rekrutierungsprogramm von Facebook besonders auf die Persönlichkeit der Bewerber geachtet – und darauf, ob sie sich mit der Unternehmensmission identifizieren können.

Stillstand ist Rückschritt

Als Unternehmen in einem sehr dynamischen Umfeld und mit hochambitionierten Zielen hat Facebook keine Zeit, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Anstatt die durchaus beachtliche Zahl von aktuell 1,6 Billionen Usern zu feiern, konzentriert sich CEO Mark Zuckerberg lieber auf die 5 Billionen Menschen, die Facebook noch erreichen kann – und natürlich will.

Genauso erwartet er auch von seinen Mitarbeitern, dass sie sich nie mit dem Status quo zufriedengeben. Egal ob IT-Spezialist oder HR-Manager – gesucht werden Macher, die sich jeden Tag verbessern und Neues erschaffen wollen. Facebooks Recruiter suchen an Universitäten, Events und Messen aktiv nach neuen Kandidaten; sehen die beste Chance, geeignete Bewerber zu finden, aber in internen Empfehlungen von Mitarbeitern. Schliesslich kennen die eigenen Leute die Firmenkultur am besten – und die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Freunde persönlich ähnlich gut passen wie sie selbst, ist auch gegeben.

Die Mischung macht’s

So multinational und vielfältig die User von Facebook sind, so setzt sich auch die Belegschaft zusammen. Mit einer Diversität von Geschlecht, Rasse und sozialem Hintergrund versucht das Recruiting Team von Facebook, diese Vielfältigkeit der Community auch bei den Mitarbeitern abzubilden, um näher am User und seinen Bedürfnissen zu sein. So stellen sie auch nicht nur Absolventen der 10 besten amerikanischen Unis an (obwohl sie es sich zweifellos leisten könnten), sondern wählen ihre jüngsten Mitarbeiter aus rund 300 Ausbildungsstätten aus.

Auf der Suche nach dem „Perfect Match“

Das „Perfect Match“ bedeutet für Facebook, einen Kandidaten zu finden, der vom fachlichen Wissen wie auch vom Charakter her zur Unternehmenskultur und ins Team passt. Ob das der Fall ist, soll ein vierstufiger Interviewprozess zeigen. Wenn der Bewerber das erste Telefonat mit dem Recruiter erfolgreich gemeistert hat, folgt ein zweites Gespräch per Telefon mit einem Mitarbeiter, der bereits im betreffenden Bereich arbeitet. Zum dritten Interview gehört eine Tour durchs Büro, wobei sich der Bewerber in entspannter Atmosphäre seiner persönlichen Seite zeigen kann. Das letzte Interview findet schliesslich direkt im jeweiligen Departement statt, wo der Bewerber mit fachbezogenen Fragen und Aufgaben konfrontiert wird. Dabei werden hypothetische sowie logische Fragen gestellt, um die Denkansätze und Überlegungen der Bewerber kennenzulernen und so zu entscheiden, ob sie zu Facebook passen.

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