Flexibility in workplace
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Flexibilität auf dem Vormarsch – Wie sich Arbeitsformen verändern

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16 März 2016 um 10:33

Tag für Tag von 9 bis 6 im Büro? Dieses Modell hat längst Konkurrenz bekommen: Neue Technologien, veränderte Lebensmodelle und Wertvorstellungen haben sowohl zum Wunsch als auch zur Möglichkeit flexiblerer Arbeitsformen geführt – die zunehmend praktiziert werden.

2010 wurde erstmals der von Microsoft initiierte Home Office Day in der Schweiz eingeführt, der seitdem jedes Jahr im Mai stattfindet. Daraus entwickelte sich im Anschluss die „Work Smart Initiative“, die Schweizer Unternehmen bei der Einführung flexibler Arbeitsmodelle helfen soll. In diesem Rahmen können Unternehmen eine gemeinsame Charta unterschreiben und ihr Engagement nach innen und nach aussen zeigen. Bisher haben sich bereits 57 Unternehmen dazu entschlossen – darunter Microsoft Schweiz, die Schweizerische Post, die SBB, UBS, EY und PwC.

Deloitte hat vor Kurzem eine Studie veröffentlicht, die Aufschluss über den Arbeitsplatz der Zukunft gibt. Demnach arbeiten 25% der Schweizer bereits haupt- oder nebenberuflich als Freelancer. Und auch bei Festangestellten sind das Home Office und die Nutzung von Coworking Spaces – Bürogemeinschaften, in denen man sich einen Arbeitsplatz mietet – auf dem Vormarsch. Ein Grund für diese Entwicklung ist die Ausweitung der sogenannten Sharing Economy, bei der Dienstleistungen online angeboten werden, sowie die zunehmende Präsenz wissensintensiver Berufe, in denen das Freelancing besonders verbreitet ist. Viele Unternehmen fördern die flexiblen Modelle bereits; vor allem das Home Office verbreitet sich immer mehr. Laut der Studie arbeiten rund 28% der Schweizer einen halben Tag pro Woche von zu Hause aus. Unternehmen können auch einen Teil ihrer Büroflächen an externe Arbeitende vermieten – nur ein Vorteil der Umstellung auf die neuen Modelle. Durch eine effiziente Nutzung der Büroflächen kann man besonders an teuren Standorten Kosten sparen. Ein weiterer wichtiger Faktor: Mit der Zufriedenheit der Mitarbeiter steigt ihre Produktivität – und das treibt das Unternehmen insgesamt voran.

Der Kontakt mit externen Freelancern bietet zudem die Möglichkeit, das berufliche Netzwerk zu erweitern und von spannendem Input zu profitieren. Fazit: Es lohnt sich, sich auf die neuen Trends rund um Arbeitsplatz und -zeit einzustellen und seinen Mitarbeitern mehr Flexibilität einzuräumen – denn hier handelt es sich um eine klassische Win-Win-Situation, von der sowohl Arbeitnehmer als auch Unternehmen profitieren.

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