Hackathon
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16 März 2016 um 10:46

Hackathons (auch „Hack Day“, „Hackfest“ oder „Codefest“ genannt) werden als das neue Ding gehandelt, wenn es ums IT-Recruiting geht: Die kollaborativen Soft- und Hardwareentwicklungsveranstaltungen wurden bereits von vielen populären Unternehmen als Möglichkeit zur Talentsuche erkannt und entsprechend gefördert.

Neben IBM und SAP veranstaltete beispielsweise auch Bosch bereits einen Hackathon. Da stellt sich natürlich die Frage: Was hat so ein Event in Sachen Recruiting tatsächlich drauf?

Hackathon: Was ist das eigentlich?

Kurz und knapp: Es handelt sich um ein Zusammentreffen von Entwicklern, Designern und Programmierern, die innerhalb eines straffen Zeitrahmens einen funktionstüchtigen Softwareprototypen entwickeln sollen. Manchmal werden konkrete Aufgaben gestellt, manchmal können die Teilnehmer ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Während inzwischen an fast jedem Wochenende diverse kleine Hackathons stattfinden, gibt es auch grössere Zusammenkünfte dieser Art. So findet in Zürich jährlich der grösste europäische Hackathon „Hackzurich“ statt. Gesponsert wird die Veranstaltung von namhaften Firmen wie AXA Winterthur.

Willkommen im Recruiterparadies

Für Recruiter auf der Suche nach frischen IT-Talenten ist ein solches Spektakel das reinste Schlaraffenland. Hier treffen technisches Know-How, Begeisterung und Kreativität aufeinander wie nirgends sonst – beste Voraussetzungen, um auf Talentsuche zu gehen. Schliesslich kann man hier den potentiellen Kandidaten bei der Arbeit direkt über die Schulter schauen und sich zugleich von ihren Fachkenntnissen und ihrer Arbeitsweise überzeugen.

Aber auch als Sponsor oder Veranstalter kann man in Sachen Personalbeschaffung punkten: Firmen, die sich aktiv um die Organisation von Hackathons bemühen, können sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren und im besten Fall auch noch ein paar clevere Softwarelösungen einsacken.

Im Zweifel einen Gang zurückschalten

Ganz wichtig sind die richtige Einstellung und Herangehensweise. Ein Hackathon ist zwar eine gute Möglichkeit zum IT-Recruiting und kann selbstverständlich für solches genutzt werden; man sollte das Ganze allerdings nicht überstrapazieren. Im Zweifel setzt man besser auf Networking und Kontakteknüpfen statt auf aktives Recruiting. Schnell spricht sich sonst herum, wer auf penetrante Weise auf Talentsuche geht und welche Veranstaltungen man aus diesem Grund besser meiden sollte. Auch als Arbeitgeber auf der Suche nach guten Mitarbeitern sollte man also stets respektieren, dass der Fokus hier auf dem Entwickeln liegt – und das aktive Rekrutieren gegebenenfalls auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

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