Social media phone
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Jeder macht’s, keiner kann’s? Social Media in der Arbeitswelt

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16 März 2016 um 10:52

Auch wenn viele von uns Facebook, Instagram, Twitter, Xing und Co. täglich nutzen, bedeutet das nicht, dass auch alle wissen, wie Social Media wirklich funktioniert – besonders, wenn es darum geht, wirtschaftlichen Nutzen daraus zu ziehen.

Der Wert von Social Media wird mit 1.3 Trillionen (!) US-Dollar beziffert. Aber laut einer Umfrage des Harvard Business Reviews mit 2100 Unternehmen nutzen nur 12% davon die Sozialen Medien richtig. Wie kommt es, dass ein solches Potential ungenutzt bleibt?

Die Qualifizierungslücke ist riesig

Während Social Media längst zum Alltag gehört und der Markt gefühlt täglich von neuen Plattformen und Features überschwemmt wird, verpassen es viele Unternehmen noch immer, hier in Weiterbildungen und Schulungen zu investieren. Das enorme Potential von Social Media bleibt also vor allem aufgrund von Unwissen und fehlender Qualifikationen in diesem Bereich ungenutzt – und das bedeutet verpasste Chancen und Einnahmen in Billionenhöhe. Viele Unternehmen haben nicht begriffen, dass Instagram, Snapchat & Co. längst keine Teenie-Treffs mehr sind und vielmehr zu unersetzbaren Hilfsmitteln geworden sind, wenn es um Rekrutierung, Kundengewinnung und -bindung sowie interne und externe Unternehmenskommunikation geht. Social Media ist zum integrativen Bestandteil des daily business geworden; jetzt muss es nur noch zum Freund und Helfer werden. Folgende Checkliste liefert die Basis für ein erfolgreiches Social Media Management:

  • Was sagen Kunden über die eigene Marke? Kommunikation ist keine Einbahnstrasse – besonders nicht in Sozialen Medien. Es ist wichtig, zu wissen, was Kunden und Nutzer posten, kommentieren und bewerten, um den eigenen Content danach auszurichten. Tools wie Google Alerts oder Alerts.io helfen, potentielle Kunden und Influencer zu erkennen.

  • Contentplanung Wo, wie und wann welche Inhalte geteilt und gepostet werden, will geplant sein. Tools wie Hootsuite oder die Facebook-Planungsfunktion helfen dabei, eine Übersicht über die Content-Pipeline zu haben und zu bestimmen, was morgen, in einer Woche oder in einem Monat online geht.

  • Zahlen im Blick haben Vor lauter Content, Posts und Tools darf man einen der wichtigsten Aspekte nicht vergessen: Zahlen. Die Statistik über die Reichweite, das Engagement, neue Follower und das Werbe-ROI ist zentral, um die Social Media-Aktivitäten auszuwerten und zu optimieren. Als Analyse-Tool eignet sich dafür beispielsweise SocialCount.

  • Die Konkurrenz beobachten Neben den eigenen Zahlen sollte man auch immer ein Auge auf die Konkurrenz haben. Tools wie Tableau und Rival IQ helfen dabei, die Trends der Branche nicht zu verpassen.

  • Netzwerken Erfolgreiches Netzwerken setzt einen aktuellen, interessanten Unternehmensauftritt voraus. Die Kontakte auf Facebook, Xing und LinkedIn werden sich freuen, wenn sie Einladungen zu Veranstaltungen und Workshops bekommen und nehmen allfällige Jobangebote ungleich lieber an als solche von Unternehmen mit antiquierter Internetpräsenz.

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