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Wie sogenannte „Superbosse“ Top-Kandidaten erkennen

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16 März 2016 um 12:19

Führungskraft ist nicht gleich Führungskraft. Es gibt immer wieder einige mit dem besonderen Talent, ihre Mitarbeiter nicht nur irgendwie zu managen, sondern sie auf zufriedenstellende Art zu einer motivierten und produktiven Arbeitsweise zu bewegen. Logisch, dass diese Superbosse auch eine gute Nase bei der Rekrutierung haben.

Superbosse wissen, worauf man bei der Suche nach Top-Kandidaten achten muss und wie man ein erfolgreiches Team bildet, motiviert, herausfordert und inspiriert. Sie achten dabei – unabhängig von der Branche – auf gewisse, teils ungewöhnliche Eigenschaften und Qualitäten, welche viele anderen Vorgesetzten gar nicht auf dem Schirm haben. Sydney Finkelstein beschreibt in seinem Buch „Superbosses: How Exceptional Leaders Master the Flow of Talent“, worauf sie besonderes Augenmerk legen.

Aussergewöhnliche Intelligenz

Nahezu jeder Superboss achtet laut Finkelstein bei der Anstellung seiner Mitarbeiter auf eine aussergewöhnliche Intelligenz. Damit ist nicht unbedingt ein möglichst hoher IQ gemeint, sondern die Art von Intelligenz, die der zu besetzenden Position den grössten Vorteil bringt. Ralph Lauren achtete bei seinen Mitarbeitern beispielsweise auf eine ausgeprägte „Fashion Intelligenz“. Er wollte, dass alle seine Teammitglieder – egal in welcher Position – einen herausragenden Sinn und ein Verständnis für Mode hatten und dementsprechend gute Beiträge leisten konnten. Superbosse suchen keine „Untergebenen“, sondern wollen von innovativen und herausragenden Ideen gefesselt werden und ihre Mitarbeiter für ihre Intelligenz und ihre Ideen bewundern können.

Kreativität

Als zweite wichtige Komponente gilt die Kreativität von Mitarbeitern. Superbosse wollen keine Teammitglieder, die auf dieselbe Weise denken wie sie selbst und der Rest des Teams. Sie suchen Arbeitnehmer, welche Probleme auf originelle und verschiedenartige Weise anpacken und ihr Wissen auf kreative und innovative Weise anwenden können. Deshalb hören sie ihren Kandidaten während eines Interviews aufmerksam zu und versuchen herauszufinden, wie sie Ideen kreieren und umsetzen. Ein Superboss gibt sich nicht mit einer ausschliesslich lehrenden, auftraggebenden Position zufrieden. Er möchte auch von seinen Teammitgliedern durch neue, kreative Lösungsansätze herausgefordert und inspiriert werden.

Flexibilität

Herausragende Chefs suchen bei ihren Mitarbeitern auch nach hoher Anpassungsfähigkeit und Flexibilität. Auch wenn sie häufig Kandidaten für spezifische Tätigkeitsbereiche einstellen, sind sie nicht interessiert an Spezialisten, die zwar in ihrem Bereich brillieren, jenseits davon aber schnell hilf- und ratlos sind. Sie suchen nach Mitarbeitern, die ihr Talent und ihre Erfahrungen auf verschiedene Bereiche ausweiten können und einen flexiblen Umgang mit neuen Aufgabenstellungen und Problemen pflegen.

In diesem Sinn stellen viele Superbosse regelmässig vielversprechende Kandidaten ein, deren Qualifikationen und bisherige Erfahrungen noch nicht allzu viel mit der betreffenden Position zu tun haben – und geben ihnen somit die Chance, ihre Fähigkeiten zu erweitern und ihre individuellen Vorkenntnisse in den neuen Bereich zu integrieren.

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