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Recruiter und Bewerber: Verschiedene Spezies?

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17 März 2016 um 17:35

Es gibt unzählige Gründe, aus denen sich die Suche nach der perfekten Besetzung für eine Stelle ewig hinziehen kann. Die naheliegendste (und bequemste) Erklärung: Es bewerben sich die falschen Kandidaten. Oft ist es aber auch eine gute Idee, sich mal selbst im Spiegel zu betrachten. Der springende Punkt ist: Recruiter und Bewerber müssen eine gemeinsame Sprache finden, damit ein Perfect Match zustande kommen kann.

Bewerber sollten dabei natürlich ihre Stärken (bereits im Anschreiben) adäquat präsentieren können und auch im Bewerbungsgespräch eine gute Figur machen – schliesslich sucht man eine authentische, starke Persönlichkeit, die gut ins bestehende Team passt.

Stellenanzeigen zwischen Unklarheit und Perfektion

Genau diese Präsentation kann schwierig werden, wenn von Unternehmensseite nicht klar kommuniziert wird, was genau gesucht und gefordert wird. Nur ein Beispiel: Wenn das Stellenprofil unklar ist und sich im Laufe der Gesprächsrunden immer wieder ändert, weil neue Details klar werden, wirkt das auf Bewerber nicht nur unprofessionell und abschreckend, sondern verunsichert sie auch persönlich, weil sie selbst nicht mehr wissen, ob sie sich für geeignet halten sollen oder nicht. Und wenn die Stellenausschreibung so hoch angesetzt ist – also sozusagen den perfekten, „selbstgebackenen“ Bewerber beschreibt – dass sich viele eigentlich passende Kandidaten gar nicht erst trauen, sich zu bewerben? Auch nicht gerade erfolgversprechend.

Und bitte nicht vergessen, dass auch die Internetpräsenz zur Kommunikation gehört! Um attraktiv auf Bewerber zu wirken, sollte in eine professionelle, animierende Webpräsenz (inklusive Social Media) investiert werden, auf der Leistungen, Schwerpunkte und das Unternehmen selbst optimal präsentiert werden. Da immer mehr Bewerber auch mobil nach Stellen Ausschau halten, sollten alle Seiten ausserdem für die mobile Nutzung optimiert sein.

Skills abhaken reicht nicht

Die Anforderungen für eine Stelle werden definiert und mit den Qualifikationen und Fähigkeiten der Bewerber abgeglichen – so logisch dieses Vorgehen klingt, so unzureichend ist es. Das heisst: Selbst wenn ein Bewerber technisch gesehen perfekt zur ausgeschriebenen Stelle passt, sollte nochmal genau hingeschaut werden, bevor man eine Zusage erteilt. Denn wenn der Neue nicht ins Team passt oder gar Unfrieden stiftet, bringen auch die eindrucksvollsten Qualifikationen nichts. Umgekehrt gilt: Wenn sich ein Bewerber perfekt ins Team und die Firmenkultur integriert, offen und lernwillig ist, lässt sich über ein, zwei fehlende Qualifikationen absolut hinwegsehen – sie lassen sich schliesslich auch im Job noch erarbeiten.

Bewerber und Recruiter stammen von zwei verschiedenen Planeten? Das wäre wohl etwas überdramatisiert. Nichtsdestotrotz gehen beide nun mal von verschiedenen Seiten an eine Bewerbung heran. Und je besser sie sich auf die jeweils andere Perspektive einlassen, desto greifbarer wird das Perfect Match.

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