Woman doing stretching very tired
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17 März 2016 um 17:47

Jedes Unternehmen ist an leistungsstarken, engagierten und motivierten Mitarbeitern interessiert, die nicht schon eine Stunde vor Feierabend darauf warten, endlich alles stehen und liegen lassen zu können. Doch notorische Workaholics bringen der Firma ebenfalls weniger, als man zunächst annehmen könnte.

Tatsächlich gibt es viele gute Gründe, aus denen Arbeitgeber nicht nur darauf achten sollten, ihre Mitarbeiter zu motivieren und zu pushen, sondern gefährdete Einzelne auch davor zu schützen, in den Workaholismus zu verfallen – denn dann stehen sie dem Unternehmen möglicherweise bald gar nicht mehr zur Verfügung.

Gesunde Mitarbeiter = Leistungsstarke Mitarbeiter

Die körperliche wie geistige Gesundheit ist oberste Voraussetzung für dauerhaft gute Leistungen. Deswegen ist es wichtig, einen guten Mittelweg zwischen Herausforderung und Überforderung zu finden und nicht zu viel Leistungsdruck auszuüben. Stress und Versagensängste führen oft zu übereifrigen, verbissenen Arbeitsmustern, die nicht selten in Depressionen und Burn-out enden.

Wer die Leistung im Team steigern will, ohne dabei übertriebene Anforderungen zu stellen, sollte regelmässig Feedbackgespräche führen, in denen Positives gelobt, Ziele besprochen und Perspektiven aufgezeigt werden. In einem solchen Umfeld können Mitarbeiter Selbstbewusstsein entwickeln, fühlen sich als wichtigen Bestandteil von Prozessen und lernen sich durch eigene Erfolge zu motivieren.

Freiheiten gewähren

Mikromanagement und übertriebene Kontrolle nehmen Mitarbeitern die Freiheit des eigenständigen Arbeitens, steigern den Perfektionsdruck und ersticken jegliche Kreativität im Keim: Perfekte Bedingungen, um Workaholics zu erschaffen, denen vor lauter Ablieferzwang jeglicher Bezug zur Sinnhaftigkeit ihres Schaffens abhanden gekommen ist.

In einem solchen Umfeld geht es irgendwann nur noch ums Funktionieren; für Freude an der Arbeit ist hier wenig bis kein Platz. Denkbar schlechte Bedingungen für gute Leistungen. Man darf nie vergessen, dass Workaholics nicht gleich High Performer sind! Letztere brauchen ein positives Umfeld mit gewissen Freiheiten, in dem sie Freude und Selbstbewusstsein aus dem eigenen Schaffen ziehen können.

Prioritäten setzen und wahren

Ein grosser Unterschied zwischen leistungsstarken Mitarbeitern und Workaholics ist, dass erstere ihre Energie und Einsatzbereitschaft in die entscheidenden und wichtigen Aufgaben setzen, während letztere versuchen, immer 110% zu geben und deshalb viel Pulver bei unwichtigen Aktivitäten verschleudern.

Als Arbeitgeber sollte man die eigenen Mitarbeiter beim Setzen von Prioritäten unterstützen – es wird sich langfristig auszahlen. Wer an jede noch so nebensächliche Aufgabe mit doppelter Einsatzbereitschaft herangeht, kann dieses Pensum auf Dauer unmöglich durchhalten.

Auf Erfolge statt auf die Uhr schauen

Für den klassischen Workaholic ist es wichtig, immer beschäftigt zu sein – oder zumindest so zu wirken, egal womit. Und genau diese Wahllosigkeit ist das Problem. Nur weil jemand irgendetwas tut, leistet er noch lang keinen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Als Arbeitgeber sollte man sein Augenmerk mehr auf die Resultate legen als auf die Stunden, die ein Mitarbeiter im Büro verbringt.

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