City people walking blur
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17 März 2016 um 17:49

Wie gehst du mit deinen Mitarbeitern um? Bist du eine kommunikative, begeisternde Persönlichkeit, der lehrerhafte oder eher der zurückhaltende und abwartende Typ? Gut möglich, dass du dich (wie die meisten Personalverantwortlichen) irgendwo dazwischen befindest.

Aber was unterscheidet die wirklich guten Führungskräfte vom Durchschnitt? Eins haben sie alle gemeinsam: Das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter ist ihnen ebenso wichtig wie ihre Leistung als Team. Denn sie wissen, dass beides untrennbar zusammenhängt. Um das zu gewährleisten, übertragen sie ihren Mitarbeitern interessante, sinnstiftende Aufgaben, bei denen sie ihr Potential entfalten können, herausgefordert und gefördert werden.

Davor stehen aber wie so oft die Basics, ohne die alle Anstrengungen wenig bringen. Unter anderem diese zwei simplen, aber effektiven Fragen, die unscheinbar daherkommen, aber wahre Wunder bewirken können.

„Wie geht es dir?“

Diese Frage gehört zu denen, die man Tag für Tag am häufigsten hört – und die am häufigsten ohne echtes Interesse daher gesagt werden. Sie wird als Höflichkeitsfloskel im Vorbeigehen oder als Einstieg oder Eisbrecher verwendet, um dann im gleichen Atemzug auf das eigentliche Thema zu kommen.

Trotzdem spüren Menschen natürlich genau, wann sich jemand wirklich für das eigene Befinden interessiert und wann er nur ein „Gut, danke“ hören will – ganz gleich, ob es stimmt oder nicht. Um einen guten und vertrauensvollen Draht zu Mitarbeitern zu schaffen, lohnt es sich, sich hin und wieder mal ein paar Minuten Zeit zu nehmen und sich wirklich anzuhören, ob und was dem Gegenüber auf der Seele brennt. Das gilt natürlich besonders, wenn in letzter Zeit eine Verhaltensänderung wie unkonzentriertes Arbeiten oder schlechte Stimmung bei der Person zutage getreten ist.

Wichtig: Es geht hierbei nicht darum, die Kummerkastentante zu spielen oder aus Neugier private Probleme zu wälzen. Das Ziel ist vielmehr, zu erfahren, wie sich der Mitarbeiter im Unternehmen und im Team fühlt, was ihn motiviert oder womit er Schwierigkeiten hat – nur so lassen sich allfällige Probleme erkennen und lösen.

„Wie kann ich dir helfen?“

Wenn es keine Probleme gibt: Wunderbar! Wenn doch, geht es im zweiten Schritt darum, herauszufinden, was genau die Person bewegt und beschäftigt – je nach Vertrauensebene in beruflicher oder auch privater Hinsicht.

Dann kann es an die Lösungsfindung gehen – und zwar nicht mit einem „Das kriegst du schon hin, du bist doch nicht auf den Kopf gefallen“! Arbeitnehmer rechnen es Vorgesetzten in aller Regel hoch an, wenn sie ihnen Hilfe und Unterstützung anbieten. Ausserdem kann man Teamgeist kaum besser vorleben, als wenn man selbst mit anpackt und wie jeder andere Kollege auch nach Lösungen und Verbesserungen sucht.

Das ist sicher zeitaufwendig – schliesslich sind die Probleme und Lösungen so individuell wie die Mitarbeiter selbst. Jeden Einzelnen als Persönlichkeit und nicht nur als Teil des Teams wahrzunehmen (und das auch zu vermitteln) schafft Respekt und Vertrauen, das Führungskräften keinesfalls selbstverständlich entgegengebracht wird – und das sich langfristig auszahlen wird. Eine gute Zeitinvestition also.

Der Vollständigkeit halber: Dass Mitarbeitergespräche vertraulich behandelt werden müssen, sollte klar sein. Sonst hat sich das gute Verhältnis ganz schnell wieder erledigt.

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