Company culture
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So gestaltet man eine transparente Unternehmenskultur

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07 Apr 2016 um 12:17

Wenn eine Hand nicht weiss, was die andere tut und die Mitarbeiter sowieso gar nichts mitbekommen, ist der Weg zu Misstrauen gegenüber Vorgesetzten und mangelndem Respekt nicht mehr weit. Zeit, das Betriebsklima zu pflegen!

Die interne Kommunikation entscheidet über den Spirit, der in einem Unternehmen herrscht. Wenn die Gerüchteküche brodelt und die Stimmung dementsprechend angespannt ist, liegt dem oft ein Mangel an Transparenz zugrunde. Dies zu verändern liegt in erster Linie beim Management. Einen transparenten und ehrlichen Umgang mit den Mitarbeitern zu schaffen, der wiederum Vertrauen, Zustimmung und eine produktive Arbeitsatmosphäre ermöglicht, ist zum Glück gar nicht so schwer.

1. (Anonyme) Frage- und Feedbackmöglichkeiten

Wenn man Mitarbeitern die Möglichkeit gibt, ihre Ängste, Unsicherheiten und Fragen zu äussern, erfährt man nicht nur, was sie bewegt und was man verbessern kann, sondern zeigt ihnen auch, dass ihre Wünsche und Anliegen ernst genommen werden. Frage- und Feedbackrunden können in kleineren Unternehmen in Form von regelmässigen Team-Meetings persönlich abgehalten werden. In grösseren Unternehmen eignen sich dafür „Fragen und Antworten“-Tools, wo Mitarbeiter ihre Anliegen platzieren können – auch anonym. Natürlich ist auch der klassische „Kummerkasten“ eine Möglichkeit. Welchen Weg man auch wählt: Es vermittelt Ehrlichkeit, Direktheit und Interesse vonseiten des Managements.

2. Gute Kommunikation auch ausser Haus

Sofern das ganze Team zusammen in denselben Räumlichkeiten arbeitet, ist die persönliche Kommunikation bei Fragen, Unklarheiten oder wichtigen Entscheidungen sicher die beste Möglichkeit. Da Arbeitszeiten und -orte jedoch zunehmend flexibel gewählt werden, ist es sinnvoll, den Austausch durch technische Kommunikationshilfsmittel zu gewährleisten. Programme wie Slack erlauben es, in verschiedenen Themenkanälen privat oder in Gruppen miteinander zu kommunizieren. Dabei können persönliche oder Gruppenchats erstellt und nach Art der Mitteilung benannt werden – etwa Erfolge, Fragen, allgemeine Infos oder Unterhaltsames für zwischendurch.

3. Unternehmenswerte: Bitte nicht nur in der Theorie

Jedes Unternehmen hat sogenannte Unternehmenswerte ausgearbeitet – zumindest für die Homepage. Wenn sie allerdings nur dort existieren, sind sie nicht viel wert. Es gilt also, sie lebendig zu gestalten und auch tatsächlich zu leben.

Die Werte sollten einfach, klar und verständlich sein und sowohl bei fachlichen als auch sozialen Belangen gelten. Am besten ist es, wenn sie sichtbar präsent sind, so dass jeder sie buchstäblich täglich vor Augen hat – hier ist Kreativität ausdrücklich erwünscht! Denn schon die Umsetzung spiegelt automatisch die Unternehmenskultur wider.

4. Vertrauen setzt Vertrauen voraus

Transparenz und Ehrlichkeit setzen Vertrauen voraus – das des Arbeitgebers in die Mitarbeiter und umgekehrt. Wer seinem Team keine anstehenden Veränderungen, Einschnitte oder anderweitige betriebsrelevante Dinge anvertrauen will, sollte sich bewusst sein: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“! Mitarbeiter ohne Vertrauen in die Führungsebene sind zum einen weniger motiviert, engagiert und produktiv, zum anderen fällt es ihnen nicht sehr schwer, sich aus dem Unternehmen zu verabschieden, wenn sich eine andere Möglichkeit bietet. Jeder Arbeitgeber kommt einmal zu dem Punkt, an dem er auf das Vertrauen und den damit verbundenen Rückhalt seiner Mitarbeiter angewiesen ist. Besser man baut es auf, bevor es zu spät ist.

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