Burnout
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Achtung, Burn-out: Wie man ein sicheres Arbeitsumfeld schafft

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08 Apr 2016 um 12:47

„Fördern und fordern“ ist ein beliebtes Credo im Personalmanagement – zu Recht. Aber Achtung: Die Grenze zur Überforderung liegt bei jedem Menschen woanders. Es erfordert also Aufmerksamkeit, um sicherzugehen, dass keine Mitarbeiter ausbrennen und dem Unternehmen verloren gehen.

Ein Burn-out kommt nicht über Nacht. Oft kündigt sich die Erkrankung bereits im Vorfeld durch Müdigkeit, Erschöpfung, nachlassende Leistungsfähigkeit und zunehmenden sozialen Rückzug an. Um das allgemeine Burn-out-Risiko möglichst gering zu halten, sollten sowohl das Arbeitsumfeld als auch die einzelnen Rollenprofile entsprechend gestaltet werden.

Eigenverantwortung

Hohe Anforderungen bei minimaler Eigenverantwortung führen früher oder später zu Frust im Job. Wer seinen Mitarbeitern viel abverlangt und gleichzeitig auf Mikromanagement setzt, stört das Vertrauensverhältnis zu den Angestellten und erhöht unnötig den Druck. Stress ist vorprogrammiert – und Stress und Unzufriedenheit bilden eine perfekte Grundlage für Burn-out.

Ähnliche Wertvorstellungen

Schon im Bewerbungsgespräch sollte darauf geachtet werden, dass die Werte und Ziele des Unternehmens mit denen des Kandidaten übereinstimmen. Wenn ein Mitarbeiter nämlich erst im Nachhinein merkt, dass er sich mit den Wertvorstellungen seines Arbeitgebers absolut nicht identifizieren kann, entsteht nicht selten eine Sinnkrise von grösserem Ausmass.

Wertschätzung und Anerkennung

Jeder Arbeitnehmer profitiert von ehrlichem, konstruktivem Feedback. Man sollte aber darauf achten, auch regelmässig positive Aspekte anzusprechen und Leistungen anzuerkennen. Das Prinzip „Wenn ich nichts sage, bin ich zufrieden“ ist kein guter Ratgeber. Wenn jegliche Bestätigung fehlt, ist es kein Wunder, wenn sich mit der Zeit eine innere Unzufriedenheit einstellt und Mitarbeiter beginnen, die Sinnhaftigkeit des Jobs anzuzweifeln.

Angemessenes Arbeitspensum

Die Arbeitsbelastung sollte so bemessen sein, dass kein Mitarbeiter zu sehr unter Druck gesetzt wird. Natürlich schwankt der Arbeitsaufwand und das Pensum kann in bestimmten Perioden höher sein als sonst. Dauerhaft sollte jedoch ein ausgeglichenes Level beibehalten werden. Um sicherzustellen, dass jeder Mitarbeiter seiner Arbeit nachkommen kann, ohne ständig unter Stress und Zeitdruck zu stehen und Überstunden machen zu müssen, sollten Personalverantwortliche diesen Umstand regelmässig auf den Prüfstand stellen.

Teamgeist und Betriebsklima

Wer der psychischen Gesundheit aller Mitarbeiter etwas Gutes tun will, sollte auf teambildende Massnahmen setzen. Stabile Bindungen zu Arbeitskollegen sind für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz sehr wichtig. Sorgen und Probleme können besprochen und Erfolge zusammen gefeiert werden. Dadurch wird Stress abgebaut und die Gefahr von angestauten negativen Gefühlen gesenkt. Grundsätzlich gilt: Wer morgens (zumindest meistens) gern zur Arbeit geht, bei dem ist die Gefahr eines Burn-outs sehr gering.

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