Time management in and out box
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Diese Management-Fehler zerstören das Betriebsklima

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08 Apr 2016 um 12:57

Das Betriebsklima: Vom gemeinsamen Feierabendbier bis hin zu Ellenbogen und Intrigen und allen Varianten dazwischen ist alles möglich. Eine offene, vertrauensvolle und allgemein positive Stimmung am Arbeitsplatz hat einen bedeutenden Einfluss auf den Unternehmenserfolg. Und trotzdem werden an dieser Stelle in vielen Unternehmen gravierende Fehler gemacht.

In einer Firma, in der gute Stimmung herrscht, wird nicht nur produktiver und kreativer gearbeitet – sie ist auch deutlich attraktiver für herausragende Talente und die Imagepflege betreibt sich fast wie von selbst. Grund genug, einmal zu überprüfen, wie es um das Betriebsklima im eigenen Unternehmen bestellt ist – und ob hier möglicherweise einige der häufigsten Fehler gemacht werden, die man schnellstmöglich beheben sollte.

Wie die Axt im Walde

Die emotionale Intelligenz des CEOs kann noch so ausgeprägt sein – wenn der Führungsetage das Feingefühl fehlt, bringt das dem Unternehmen leider gar nichts. Allzu oft kommt es vor, dass sich Manager nicht anders zu helfen wissen und versuchen, die Mitarbeiter durch Druck und Angstinduktion zu „motivieren“. Man muss kein grosser Logiker sein, um zu erkennen, dass diese Rechnung kaum aufgehen kann.

Besonders beim Besetzen von Management-Positionen ist es also extrem wichtig, die emotionale Intelligenz der Bewerber genau unter die Lupe zu nehmen – etwa mit gezielten Fragen oder Fallbeispielen, anhand derer das Verhalten der Bewerber in bestimmten Situationen deutlich wird. Gewiefte Kandidaten mit schauspielerischem Talent können natürlich auch hier falsche Tatsachen vorspiegeln. Deshalb gilt es, sehr genau hinzuschauen, lieber eine Frage zu viel als zu wenig zu stellen – und sich im Zweifel auf sein Bauchgefühl zu verlassen.

Man sieht vor lauter Hierarchien die Ordnung nicht mehr

Das Prinzip „Je mehr Management-Ebenen, desto besser“ erfreut sich leider immer noch breiter Beliebtheit. Dabei ist es kaum eine Erleichterung, wenn es für jede Kleinigkeit einen (Unter-)Abteilungsleiter gibt – sondern eher das Gegenteil. Dass ein Unternehmen mehr Strukturen braucht, je grösser es wird, ist selbstverständlich. Wenn aber zwanghaft Hierarchien gebildet werden, damit die oberen sich hinter den unteren verstecken und so ihre Autorität „effektiver“ einsetzen können, ist das dem Betriebsklima alles andere als zuträglich. Wer arbeitet schon gern in einem Umfeld, in dem das Gefühl von Machtlosigkeit und mangelnder Transparenz herrscht?

Schweigen statt Kommunikation

Manche Unternehmen machen aus positiven Neuigkeiten gerne eine Grosskundgebung, die – je nach Inhalt – teilweise geradezu als Event inszeniert wird. Aber wehe, die Zeiten sind weniger rosig: Dann wird sich in Schweigen gehüllt, die Türen der Führungsetage sind von früh bis spät geschlossen und auf den Fluren wird höchstens geflüstert.

Kein cleveres Verhalten: Ein positives, vertrauensvolles Klima setzt Transparenz voraus – und zwar nicht nur, wenn es tolle Zahlen zu bejubeln gibt. Auch Schwierigkeiten können und sollen klar kommuniziert werden. Angst vor Unruhe in der Belegschaft sollte man dabei nicht haben. Denn selbst wenn eine Situation besorgniserregend ist: Es ist immer noch besser, von Anfang an über die Tatsachen bescheid zu wissen, anstatt gefährliche Halbwahrheiten aufzuschnappen, die die Situation nur noch schlimmer machen.

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