Schlechte eigentschaft
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Kleine Macken, grosse Wirkung: Unruhestifter im Büro

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20 Apr 2016 um 17:42

Teamgeist: Zu Recht ein hoch geschätzter Wert in der Arbeitswelt und dennoch keine Selbstverständlichkeit. Wo unterschiedliche Menschen aufeinander treffen, gibt es eben auch Konflikte. Besonders knifflig: Vermeintlich kleine Verhaltensweisen, die die Stimmung des ganzen Teams in den Keller ziehen.

Chaos, Lästereien oder aufdringliche Essensgerüche: Als Personalverantwortlicher sollte man immer auch auf kleine Stimmungsdämpfer achten. Denn die können sich zu einem ernsthaften Problem hochschaukeln, wenn man sie ignoriert.

Drama-Alarm

Manche Menschen brauchen nur einen winzigen Vorfall, um ein Drama zu inszenieren – oft, ohne zu merken, wie übertrieben das eigentlich ist. Nicht nur, dass ein solches Überdramatisieren vollkommen unnötig ist – es geht allen anderen auch auf die Nerven und stört das Betriebsklima. Dramaqueens und -kings im Büro sollte unter vier Augen klar gemacht werden, was sie mit ihrem Verhalten auslösen – und ausdrücklich darum gebeten werden, sich in Zukunft zurückzuhalten.

Von Null auf 180

Auch Teammitglieder, die bei Stress oder Enttäuschung sofort ausrasten, bringen Unruhe und negative Stimmung ins Team. Natürlich schafft es nicht jeder immer, ruhig zu bleiben, wenn gerade alles schief läuft. Dennoch sollte man schnell reizbaren Mitarbeitern klar machen, dass sie an ihrem Umgang mit solchen Situationen arbeiten müssen und es nicht akzeptabel ist, seinen Frust offen an Kollegen auszulassen – auch nicht, wenn man sich im Nachhinein entschuldigt.

Unzuverlässigkeit

Teammitglieder, die ihre Aufgaben als solches nicht erfüllen und somit alle beteiligten Kollegen im Stich lassen, stören das Betriebsklima und die Produktivität des gesamten Teams massiv. In solchen Fällen sollte man schnellstmöglich das Einzelgespräch mit dem „Störenfried“ suchen – oder das Problem (je nach dessen Schwere) gemeinsam mit dem Team besprechen und angehen.

Herumkommandiert

Es gibt Menschen, die sich und ihre Arbeit als überlegen erachten – und ihre Kollegen das auf unangenehme Art und Weise spüren lassen. Wenn dir auffällt oder an dich herangetragen wird, dass ein Mitarbeiter gleichgestellte Kollegen wie Untergebene behandelt und Aufgaben an sie weiterleitet, anstatt sie selbst zu erledigen, ist es auf jeden Fall richtig, einzuschreiten. Hier kann es hilfreich sein, im nächsten Meeting die Aufgaben klar und für alle sichtbar zu verteilen. Dies macht es dem überheblichen Mitarbeiter bereits schwerer, eigene Aufträge weiterzuleiten. Und wenn das nichts hilft, sind eben klare Worte im Einzelgespräch vonnöten.

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