Instagram
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26 Apr 2016 um 15:52

Facebook-Profile haben mittlerweile sogar die Unternehmen, die das Internet immer noch für neumodischen Quatsch halten. Wer das nicht tut, schaut sich hingegen gern nach weiteren erfolgversprechenden Social Media-Plattformen um. Die nächste Adresse ist offensichtlich: Instagram.

Also Account anlegen und ab und zu ein paar Fotos posten? Das reicht leider nicht aus. Wie man Follower gewinnt, sich selbst am besten präsentiert und sogar Werbeanzeigen über Instagram schalten kann, verraten wir hier.

Nicht zu viel, nicht zu wenig – aber immer gut

Was für so viele Bereiche des Lebens gilt, trifft auch auf das Posten bei Instagram zu: Wer erfolgreich sein will, muss Zeit investieren und auf Qualität setzen. (Durchgehend) Hochwertiger Content ist gefragt. Am Anfang kann man ruhig ein bisschen herumexperimentieren und testen, welche Art von Bildern, GIFs oder Videos bei den Followern am besten ankommt – und dann verstärkt darauf setzen.

Viele Accounts posten zu wenig und sie gehen schliesslich in der Masse unter. Was man aber ebenfalls vermeiden sollte: die eigenen Follower mit unzähligen Posts regelrecht zu ertränken. Am Anfang ist es sinnvoll, auf ein bis zwei Posts pro Tag zu setzen und diese gut zu verteilen – zum Beispiel einen am Morgen und einen am späten Nachmittag. Je mehr die Anhängerschaft wächst, desto mehr kann man schliesslich auch die Frequenz erhöhen. Einen Anhaltspunkt bieten folgende Werte: - 1-2 Posts pro Tag bei 1-1.000 Followern; - 2-3 bei 1.000-10.000; - 3-4 bei 10.000-50.000; - 5-6 bei 100.000-500.000 - 8-10 Posts bei über 500.000 Followern.

Die eigene Stimme finden

Posts sollten immer authentisch sein und das eigene Unternehmen bzw. die eigene Marke angemessen repräsentieren. Dabei gilt es, weder zu seriös und steif, noch gezwungen „hip“ und aufgesetzt zu wirken.

Inhaltlich geht es vor allem darum, den Followern einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren – simple Produktfotografie findet man in jedem Online-Shop. Neben Einblicken ins Unternehmen selbst sind zum Beispiel auch Erfahrungen mit dem Produkt guter Content: Posts von (echten!) Kunden, die die Produkte benutzen, sind die vielleicht glaubhafteste Art der Werbung. Generell wichtig: Eine gesunde Selbstreflexion und reger Austausch mit Usern, um präzise herauszufiltern, was sie an der eigenen Marke schätzen – und dieses Wissen dann nutzen, um neue Kunden zu gewinnen.

Gute Texte formulieren

Auch wenn die Bilder bei Instagram ganz klar die Hauptrolle spielen: Likes gibt es nicht nur für sie allein. Je besser die Bildunterschrift als sinnvolle Ergänzung bzw. Unterstreichung des Contents, desto eher überzeugt man den Betrachter. Im Idealfall sollte sie fesseln, motivieren, inspirieren und zusammen mit dem Bildinhalt ein Erlebnis schaffen. Manche Accounts nutzen kurze Überschriften und versehen sie mit ein paar Hashtags, andere wiederum verwenden längere. Hier ist nicht eines grundsätzlich besser oder schlechter als das andere. Die Hauptsache ist, dass man beständig bleibt und eine eigene Sprache mit Wiedererkennungswert entwickelt.

Emojis und Hashtags clever nutzen

Emojis sind mittlerweile eine populäre visuelle Ausdrucksform geworden. Auch Unternehmen können absolut auf die kleinen bunten Symbole setzen – aber auf die richtige Art.

Zunächst sollte man sich natürlich über die Bedeutung eines Emojis im Klaren sein – schliesslich will man sich nicht lächerlich machen. Ausserdem sollte man eine krampfhafte Überstrapazierung vermeiden: Man kann Emojis mal als Unterstreichung einer Stimmung nutzen oder ein Wort im Text ersetzen, um Reaktionen bei den Followern hervorzurufen. Aber bitte nicht versuchen, die ganze Kommunikation zu ersetzen, nur um sich auf die Fahne schreiben zu können, dass man am Puls der Zeit ist!

Ebenso wie Emojis wollen auch Hashtags richtig genutzt werden. Die Anzahl betreffend ist man mit drei bis fünf Hashtags pro Post gut beraten. Ausserdem sollte man sie strategisch anwenden und auswählen: Sie sollten stets in direktem Zusammenhang mit dem Inhalt stehen – und nicht irrelevant und allgemein sein, in der Hoffnung, mehr Klicks zu generieren. Denn tatsächlich bringt es wenig, populäre Hashtags zu benutzen, die schon mit Millionen anderer Posts verknüpft sind. Denn der eigene Content geht so unter und wird weniger gefunden – ganz anders als mit spezifischen Hashtags, nach denen User gezielt suchen (können). Und über Hashtags, die etwa eigene Initiativen oder Kampagnen betiteln, kann man – wenn man es richtig angeht – sogar ganze Communities erschaffen.

Kommunizieren nicht vergessen

Soweit zu den technischen Grundregeln. Im nächsten Schritt geht es darum, auch mit den Followern zu kommunizieren, um sie zu erreichen und zu binden. Die einfachsten, effektiven Möglichkeiten sind, in den Überschriften Fragen zu stellen und auf Kommentare zum eigenen Content zu antworten. Je mehr User aktiv und involviert sind, desto höher die Attraktivität des Accounts – und der Wunsch der User, ebenfalls etwas beizutragen und Teil des Ganzen zu sein. Wichtig: Wie in Sozialen Medien allgemein dürfen negative und verletzende Kommentare keinen Platz haben – der eigene Account sollte also stets darauf kontrolliert werden und ein positives Miteinander ermöglichen.

Allianzen und Promotion nutzen

Gerade für junge Unternehmen, die sich noch auf dem Markt etablieren müssen, sind Kollaborationen ein wichtiges Thema – und Instagram hierfür eine gute Plattform. So kann man zum Beispiel bei Unternehmen aus derselben Branche oder mit der gleichen Zielgruppe anfragen, ob man sich gegenseitig unterstützen möchte, indem man gemeinsame Posts veröffentlicht.

Alternativ kann man sich auch mal die Erlaubnis einholen, Fotos von anderen Accounts zu posten, die besonders beliebt sind. So baut man Schritt für Schritt neue Kontakte und Netzwerke auf. Und schliesslich kann man auch darüber nachdenken, Influencer zu bezahlen – also grössere Accounts, die den eigenen promoten, indem sie für einen Fotos oder Videos posten und ihre Follower auffordern, sich den neuen Account anzuschauen. Hier ist es natürlich besonders wichtig, dass auch die richtige Zielgruppe erreicht wird.

Extratipp: Werbeanzeigen via Instagram

Über das Facebook-Profil des eigenen Unternehmens kann man in ein paar einfachen Schritten eine Instagram-Werbekampagne starten, um Ziele wie mehr Klicks auf die eigene Website, App-Downloads oder Videoaufrufe zu erreichen. Grundvoraussetzung ist das Verbinden der beiden Profile (über Einstellungen > Instagram Ads). Zusätzlich muss man bei Facebook in den Ads Manager eingeloggt sein. Anschliessend lädst du den Power Editor in den Einstellungen herunter, um die Kampagne zu kreieren (funktioniert derzeit nur über Google Chrome). Erstelle die Kampagne, indem du den Anweisungen von Facebook folgst. Und fertig ist die neue Werbeanzeige, mit der du die Generation Y perfekt abholst!

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