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Wie man neue Mitarbeiter richtig an Bord holt

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28 Apr 2016 um 11:14

Die Einarbeitungsphase besteht oftmals aus einem Handschlag und einem Haufen Dokumente für den neuen Mitarbeiter. Natürlich wird, wenn man sich zufällig im Aufzug begegnet, auch mal nachgefragt, ob soweit alles gut läuft.

Tatsächlich gehört viel mehr zu einer Einarbeitung oder dem sogenannten Onboarding – zumindest zu einem guten. Schliesslich will man ja, dass der Neuzugang sich wohl (statt alleingelassen) fühlt und sich seine Zufriedenheit auch in seiner Arbeit und bei Kunden bemerkbar macht.

Wer an der Zeit spart, spart am falschen Ende

Zeit ist ein rares Gut, das wissen wir alle. Trotzdem sollte man sich nicht in Ausreden à la „Ich finde learning by doing ja immer noch am effektivsten“ oder „Das kriegt der Neue schon hin, haben die anderen ja auch geschafft“ flüchten. Denn damit stellt man nur sich selbst beziehungsweise dem Unternehmen ein Bein: Unzureichend eingearbeitete Mitarbeiter machen logischerweise mehr Fehler und ihre Ergebnisse können in vielen Fällen nicht die angestrebten Qualitätsstandards erreichen. Das Team oder der Teamleiter verbringen dann unnötige Zeit damit, Fehler zu korrigieren und Fehlendes zu ergänzen. Im schlimmsten Fall bekommt der Neuzugang auch noch Ärger – was nicht nur sein Selbstvertrauen angreift und die Stimmung runterzieht, sondern ihn wahrscheinlich auch schnell auf den Gedanken bringen wird, sich noch während der Probezeit einen anderen Job zu suchen.

Auch Einarbeitung ist Teamwork

Fest steht also: Von einer guten Einarbeitungsphase profitieren beide Seiten. Neben einer offiziellen Begrüssung und Vorstellung sollten neue Mitarbeiter Schritt für Schritt nicht nur mit konkreten Aufgaben und Prozessen, sondern auch mit den Werten und Zielen des Unternehmens vertraut gemacht werden, damit sie wissen, wozu sie mit ihrer Arbeit genau beitragen.

Die täglichen Abläufe betreffend ist es sinnvoll, mehrere Kollegen in die Einarbeitung einzubeziehen; so muss sich nicht ein einzelner darum kümmern, der dann wiederum mit seiner eigenen Arbeit nicht hinterherkommt. Hier können Checklisten hilfreich sein, damit jeder weiss, für welchen Teil der Einarbeitung er wann zuständig ist. Auch scheinbar offensichtliche Schritte oder Abläufe sollten nicht ausgelassen werden – wer neu dazukommt, vielleicht aus einer anderen Branche oder einem völlig anders aufgestellten Unternehmen, versteht im Zweifelsfall anfangs erstmal nur Bahnhof.

Umgekehrt sollte für den neuen Mitarbeiter immer klar sein, an wen er sich bei welchen Fragen oder Problemen wenden kann – nicht jedem fällt es leicht, einfach auf einen beliebigen neuen Kollegen zuzugehen. Vielleicht besteht ja sogar die Möglichkeit, ihm einen Mentor an die Seite zu stellen. Grundsätzlich gilt: Neue Mitarbeiter allein zu lassen und einfach mal zu schauen, ob sie sich zurechtfinden, kann funktionieren – in den meisten Fällen ist es aber eine ganz schlechte Idee. Es erfordert vergleichsweise geringen Aufwand, einen neuen Mitarbeiter wirklich willkommen zu heissen und dafür Sorge zu tragen, dass er sich schnell zurechtfindet und zu einer eigenständigen Arbeitsweise übergehen kann. So trägt er auch schneller zum Erfolg des Teams und des Unternehmens bei – dafür lohnt es sich doch wirklich, sich Zeit zu nehmen!

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