Bild 1   jubelnder mann
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5 Tipps für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg

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20 Juli 2016 um 15:09

Tipp 1: Eine ausreichende Finanzierung

Grundlegend für einen nachhaltigen Erfolg mit seinem Unternehmen ist eine solide Finanzierung. Die besten Ideen sind somit zum Scheitern verurteilt, wenn die Finanzierung nicht ausreichend geregelt ist. Am sichersten ist es, selber über eine hohe Einlage an Eigenkapital zu verfügen. Dadurch steigt gleichzeitig die Kreditwürdigkeit und es ist einfacher an relativ gute Kreditkonditionen bei Banken heranzukommen. Oftmals sind solche Kredite sinnvoll, um kurzfristig Liquide sein zu können. In jedem Unternehmen kann es dazu kommen, dass einige Monate, in denen es nicht so gut läuft, überbrückt werden müssen. Genau solche Puffer sind wichtig, um das eigene Unternehmen nicht durch finanzielle Engpässe zu gefährden. Im Folgenden wird ein grober Überblick über vier der gängigen Finanzierungsmöglichkeiten gegeben:

  • Eigenkapital
    Dies ist die klassische Möglichkeit der Finanzierung. Durch das eingebrachte Kapital erhält der Investor Anteile am Unternehmen. Oftmals stammt das Eigenkapital anfangs von Eltern und Freunden. Es können allerdings auch fremde Kapitalgeber gefunden werden, wie dies beispielsweise auch bei Crowdfunding Projekten der Fall ist.

  • Fremdkapital
    Diese Form der Finanzierung wird meist durch die Banken gestellt. Es gibt allerdings auch private Fremdkapitalgeber, die Kapital zur Verfügung stellen, ohne am Unternehmen beteiligt zu werden. Bei der Nutzung von Fremdkapital fallen jedoch vorher festgelegte Zinsen an, die in einem bestimmten Zeitraum zurückgezahlt werden müssen.

  • Business Angels/ Venture Capitalists
    Hierbei handelt es sich um Personen bzw. Institutionen, die Startups Eigenkapital zur Verfügung stellen und auch gleichzeitig beratend zur Seite stehen. Dabei werden meist die Unternehmen unterstützt, von denen sich ein Markterfolg versprochen wird.

corporate design

Ein wesentlicher Baustein der Corporate Identity ist das Corporate Design. Damit wird der Grundstein gelegt das Unternehmen nach außen hin mit einem hohen Wiedererkennungswert aufzubauen.

Tipp 2: Corporate Identity - Die eigene Marke aufbauen

Um nach außen hin als erfolgreiches Unternehmen wahrgenommen zu werden ist es zuallererst erforderlich, sich eine eigenständige Unternehmensidentität aufzubauen. Vielfach wird diese auch als Corporate Identity bezeichnet. Es gilt ein Image aufzubauen, das dem Kunden Beständigkeit und Vertrauen vermittelt, sich von anderen Unternehmen abhebt und einen hohen Wiedererkennungswert besitzt.

Die Corporate Identity setzt sich dabei aus folgenden Faktoren zusammen
(Quelle: http://www.raabverlag.ch/blog-news/unternehmensidentitaet-gezielt-aufbauen)

  • Corporate Design
    Wesentlich ist ein einheitliches Erscheinungsbild. Nicht nur das Logo, auch der Auftritt nach außen, beispielsweise durch Arbeitskleidung, Verpackungsdesign und Werbeprodukte muss einen Wiedererkennungswert hervorrufen. Bestenfalls ist bei allen Materialien ein einprägsames, aussagekräftiges Logo und einheitliche, passende Farben und Schriftzüge zu verwenden.

  • Corporate Behaviour
    Zur Corporate Identity zählt nicht nur die Außendarstellung, sondern auch ein gemeinsamer Verhaltenskodex. Durch ein allgemeingültiges Verhalten nach außen hin wird Glaubwürdigkeit vermittelt. Der Umgang untereinander, sowie mit dem Kunden, als auch der Auftritt in den Medien muss kongruent sein. Steht das Unternehmen für soziale Werte oder Umweltfreundlichkeit, gehört so zum Beispiel auch die Beteiligung an sozialen Projekten oder das Engagement in einem Umweltschutzprogramm zum Corporate Behaviour.

  • Corporate Communication
    Corporate Communication geht über die übliche Öffentlichkeitsarbeit hinaus. Es soll nicht nur das eigene Portfolio dargestellt werden, sondern es geht darum, die Werte der Firma und die gelebte Unternehmensphilosophie nach außen hin zu transportieren. Dadurch soll das Image der Firma aufgebaut und gefestigt werden.

  • Unternehmenskultur
    Die Unternehmenskultur ist eng verwoben mit dem Corporate Behaviour. Hier gilt es ebenfalls die Werte des Unternehmens, die die „Tiefenstruktur“ des Unternehmens ausmachen, mit der „Oberflächenstruktur“ des Unternehmens, die aus der öffentlichen Kommunikation mit den Medien besteht, zusammenzubringen. Um eine einheitliche Unternehmenskultur zu leben, müssen Mitarbeiter die Werte und Ansichten eines Unternehmens mit nach außen tragen und offen dahinterstehen.

  • Leistungsportfolio
    Auch das angebotene Leistungsportfolio muss zu der Unternehmensidentität, der Unternehmensphilosophie und den Werten passen. Produkte, die der eigenen Unternehmensphilosophie entgegenstehen, machen das Unternehmen unglaubwürdig und schaden letztendlich der Reputation.

Je einheitlicher ein Unternehmen auftritt und desto klarer die Botschaft der eigenen Unternehmensphilosophie und –werte vermittelt wird, desto stärker sind die Außenwirkung und die Glaubwürdigkeit für den Kunden. Für einen nachhaltigen Erfolg muss daher nicht nur eine professionelle Corporate Identity aufgebaut, sondern auch regelmäßig gepflegt werden.

check list

Tipp 3: Usability – Anforderungen an die Unternehmens-Webseite

Wer nicht im Internet zu finden ist, ist in der realen Welt so gut wie nicht existent. So ziemlich jedes Unternehmen verfügt daher mittlerweile über eine eigene Firmenwebseite. Doch die Entwicklung im Netz schreitet immer weiter voran. Eine statische Internetseite reicht schon längst nicht mehr aus, um den heutigen Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden.

Wer erfolgreich sein möchte, muss eine ansprechende und informative Webseite aufweisen. Wichtig ist eine intuitive Bedienbarkeit. Gerade im Bereich von Online-Shops ist Kunden ein langes Suchen nach dem gewünschten Produkt lästig. Hier spielt das Stichwort Usability eine wesentliche Rolle. Anhand entsprechender Navigationspfade, sollte es dem Kunden ermöglicht werden jederzeit zu wissen wo er sich befindet und wie er wieder zur vorherigen Seite oder Startseite zurückkommt. Auch interaktive Flächen, wie klickbare Buttons, müssen direkt als solche erkennbar sein. Vorhandene Filteroptionen sind im Idealfall kombinierbar, so dass der Kunde ganz gezielt nach seinem Produkt suchen kann.

Nicht zu vernachlässigen ist der Trend zum immer stärkeren Gebrauch an mobilen Geräten. Immer häufiger wird mit Smartphones oder Tablets auf das Internet zugegriffen. Die Webseite muss daher skalierbar sein. Andernfalls ärgern sich Kunden, dass sich die Webseite auf dem Smartphone oder Tablet nicht richtig anzeigen lässt, was schnell dazu führt, dass die Verweildauer auf der Webseite nur sehr kurz sein wird.

Außerdem ist es ratsam die Seite immer aktuell zu halten. Es wirkt sehr unprofessionell, wenn veraltete Öffnungszeiten, Telefonnummern oder gar noch alte Adressen auf der Webseite stehen. Auch bei einer Vorstellung der Mitarbeiter, wenn diese auf der Webseite vorhanden ist, sollte auf Aktualität geachtet werden. Für einfache Rück- oder Nachfragen ist zudem eine einfache Form der Kontaktaufnahme zu ermöglichen, beispielsweise durch E-Mail, Webformular oder Telefonnummer.

Tipp 4: Kundenzufriedenheit und Kundenpflege

Zufriedene Kunden sind für gewöhnlich treue Kunden. Der Fokus für den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens sollte daher auch auf die Kundenzufriedenheit und Kundenbindung gerichtet sein.

Der Kunde muss ernst genommen werden und das Gefühl vermittelt bekommen, gut aufgehoben und jederzeit willkommen zu sein. Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg dahin ist die Möglichkeit einer einfachen Kontaktaufnahme. Bei einer Kontaktaufnahme mittels Email oder Webformular ist zeitnah zu reagieren. Dies vermittelt zum einen Kompetenz, da dadurch gezeigt wird, dass das Unternehmen über eine funktionierende Infrastruktur verfügt, und zum anderen zeigt es die Wertschätzung dem Kunden gegenüber, da direkt auf ihn eingegangen wird. Eben aus diesen Gründen sollte auch bei telefonischer Kontaktmöglichkeit auf reine Call-Center und/oder lange Warteschleifen verzichtet werden.

Nicht nur die zeitnahe Reaktion auf An- oder Nachfragen ist wichtig, sondern auch der Umgang mit diesen. Die Mitarbeiter sind darauf zu schulen, wie sie mit Kunden umgehen müssen. Die wichtigsten Punkte dabei sind:

  • Ein freundlicher und höflicher Umgang
  • Eine Lösungsorientierte Herangehensweise
  • Ein Hilfsbereites Verhalten

Das Abwickeln von Reklamationen und Rückerstattungen ist unkompliziert und vor allem auf einer freundlichen, wertschätzenden Basis zu gestalten. Dadurch wird das Kundenvertrauen gestärkt und die Zufriedenheit gesteigert.

Eine weitere nützliche Möglichkeit ist es, ein Feedbacksystem anzubieten. So können Kunden aufgemuntert werden ihr Feedback, beispielsweise in einer Kommentarform, zu hinterlassen. Damit werden gleich zwei wichtige Aspekte behandelt: Da es dem Kunden durch die Kommentarfunktion möglich ist Erfahrungen und eventuelle Verbesserungsvorschläge mitzuteilen, kann das Unternehmen auf diese Erfahrungen reagieren. Beispielsweise könnte das Portfolio erweitert oder angepasst werden, wenn ersichtlich ist, dass einige Kunden ein bestimmtes Produkt vermissen. Gleichzeitig dienen die Bewertungen anderen potentiellen Kunden als Referenz. Da sich viele Leute von Kundenbewertungen in ihrem Kaufverhalten beeinflussen lassen, dient dieses Feedbacksystem nicht schon vorhandenen, sondern auch neuen Kunden. Beispielsweise verlassen sich rund 69 % Leute bei ihren Kaufentscheidungen auf Kundenstimmen im Internet und sogar 89 % überprüfen im Netz die Empfehlung von Freunden anhand von anderen Kundenbewertungen (Quelle: https://www.provenexpert.com/de/blog/empfehlungsmarketing-kundenfeedback-infografik/)

Team Meeting

Tipp 5: Der richtige Umgang mit den eigenen Mitarbeitern

Last but not least sind die eigenen Mitarbeiter im Unternehmen ausschlaggebend für den Erfolg oder Nicht-Erfolg im Unternehmen. Jeder Unternehmer wird bestätigen können, wie wichtig es ist verlässliche, fachlich und sozial kompetente Mitarbeiter zu haben. Oftmals wird dabei von den eigenen Mitarbeitern einiges an Leistung erwartet und vergessen, dass es sich dabei in erster Linie um Menschen handelt.

Um eine optimale Leistung und gute Mitarbeit seiner Mitarbeiter erwarten zu können, müssen auch optimale Rahmenbedingungen vorliegen. Dazu gehört im Wesentlichen der richtige Umgang mit seinen Mitarbeitern. Führungskräfte, die von ihrem Team Eigeninitiative und Verantwortungsgefühl erwarten, sollten dies mit den richtigen Worten unbedingt gezielt fördern. Zuallererst sollte ein guter Chef einen Blick dafür entwickeln, welche Personen in einem Team gut zusammenpassen. Je wohler sich ein Mensch in seinem Umfeld fühlt, desto bessere Leistung kann er erbringen. Die Arbeitsatmosphäre im Team sollte frei und entspannt sein. Bei Anzeichen von Mobbing oder ständigen, deutlichen Disharmonien zwischen einzelnen Leuten, sollte über strukturelle oder personelle Änderungen nachgedacht werden.

Grundsätzlich gilt für den Chef selber eine Vorbildfunktion. Das Verhalten, welches er von seinen Mitarbeitern erwartet, sollte konsequent vorgelebt werden. Ein respektvoller, achtsamer Umgang untereinander führt zumeist auch zu einem solchen Verhalten dem Kunden gegenüber. Zudem schließen auch Kunden oftmals auf die Professionalität und Qualität eines Unternehmens, wenn sie mitbekommen wie der Umgang zwischen Chef und Mitarbeitern, oder Mitarbeitern untereinander abläuft. Auch ist es sinnvoll, dass ein Chef auch selber Fortbildungen zum Thema Mitarbeiterführung besucht. Dort werden oftmals einige Tipps zur besseren Mitarbeitermotivation, aber auch zur Selbstreflexion des eigenen Handelns und dessen Auswirkungen gegeben.

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