No go im job n gel lackieren
No go im job n gel lackieren
Max by
08 Juni 2015 um 17:12

Glückwunsch zum neuen Job und willkommen im Team! Jetzt heißt es, sich möglichst schnell einzuarbeiten und zu integrieren – aber Vorsicht! Ein paar Stolpersteine solltest du umgehen, damit du nicht schon beim Start auf die Nase fällst.

Die neuen Kollegen sind nett, der Chef locker und die Arbeitsatmosphäre entspannt? Perfekt! Aber auch wenn du dich rundum wohl fühlst, solltest du in den ersten Monaten im neuen Job bestimmte Dinge vermeiden und dich an ein paar Verhaltensregeln halten, um deinen guten Einstieg nicht zu gefährden und langfristig Erfolg zu haben.

1. Lästern über den alten Job

In der Kennenlernphase werden deine neuen Kollegen natürlich wissen wollen, was du bisher gemacht hast. Aus sicherer Entfernung und in der Euphorie des Neuanfangs ist es leicht, jetzt in Lästereien über den alten Job, den Boss oder die Kollegen zu verfallen.

Auch wenn jedem klar ist, dass oft Unzufriedenheit hinter einem Jobwechsel steckt und solche Stories sicher für ein paar Lacher gut sind – auf ein neues Teammitglied werfen sie nicht unbedingt das beste Licht. Deine Kollegen könnten den Eindruck bekommen, dass du dich gerne beklagst, Teamarbeit nicht schätzt und möglicherweise bald auch negativ über sie sprechen wirst.

Nach ein paar Monaten, wenn ihr euch besser kennt, kannst du offener darüber sprechen, was du an deinem letzten Job zu meckern hattest. Aber solange die Tinte unter deinem Arbeitsvertrag noch nicht trocken ist, solltest du dich eher positiv (oder zumindest neutral) als negativ äussern. Wenn dir das zu schwer fällt: Thema wechseln!

2. Flexible Arbeitszeiten überstrapazieren

Die meisten Chefs haben Verständnis, wenn du wegen eines Arztbesuchs später zur Arbeit kommst, du eher gehst, weil das Auto in die Werkstatt muss oder wenn du mal eine längere Mittagspause machst.

Aber selbst beim flexibelsten Chef der Welt sollte das die Ausnahme und nicht die Regel sein. Zeig also besonders in den ersten Wochen Fleiss und Eifer, anstatt dir gleich einen Ruf als notorisch unpünktlich und faul zu erarbeiten. Sei also lieber etwas eher im Büro, bleib so lange wie der Rest des Teams und mach keine überlangen Mittagspausen.

Nach ein paar Wochen wirst du wissen, wann und in welchem Umfang es okay ist, flexible Arbeitszeiten auszunutzen. Wenn du etwas fester im Sattel sitzt, wird sicher keiner monieren, wenn du hin und wieder später kommst oder wegen einer Verabredung früher gehst.

3. Sprechen Sie Sarkastisch?

Du bist sarkastisch und hast einen schrägen oder gar schwarzen Humor? Das macht dich sicher bei vielen sympathisch, es gibt allerdings auch immer genug Menschen, die diese „Sprache“ nicht verstehen. Natürlich sollst du dich vor deinen Kollegen nicht verstellen, aber bis du die anderen wirklich einschätzen kannst, solltest du dich sicherheitshalber etwas zurückhalten. Denk dran, dass die neuen Kollegen dich auch noch nicht kennen und sofort wissen, wie du etwas meinst. Sarkastische Äusserungen können harsch und respektlos wirken, was sich möglicherweise negativ auf die Stimmung im Team auswirkt und dich nicht gerade gut dastehen lassen.

Nach ein paar Wochen weißt du, wie deine Kollegen ticken und bei wem dein Sinn für Humor so ankommt, wie er gemeint ist.

4. Die Kollegen vorverurteilen

Es kann verlockend sein, sich schnell eine Meinung über bestimmte Kollegen zu bilden. Ausserdem ist es einfach und bequem, Menschen in eine Schublade zu stecken – da ist der nervige Typ aus dem Nachbarbüro, der unorganisierte Chaot, die Tratschtante aus der Küche usw.

Erste Eindrücke stellen sich natürlich ganz automatisch ein, aber den Kollegen vorschnell einen Stempel aufzudrücken, ist (wie du natürlich weißt) falsch: Niemand zeichnet sich nur durch eine oder zwei Eigenschaften aus. Nach ein paar Monaten findest du vielleicht heraus, dass ein scheinbar schlampiger Mitarbeiter sehr kreativ oder eine geschwätzige Kollegin bei Präsentationen unschlagbar ist, und schon sieht die Welt wieder ganz anders aus.

Auch wenn es schwer fällt: Halte dich in der Anfangszeit mit Beurteilungen zurück. Sobald du die Stärken und Persönlichkeiten deiner Kollegen besser kennst, kannst du eher einschätzen, mit wem du an welchen Projekten arbeiten möchtest und was du von jeder einzelnen Person in bestimmten Situationen erwarten kannst.

5. Führungskräfte in Frage stellen

Du startest topmotiviert in den neuen Job, hast frische Ideen und Vorschläge im Gepäck und kannst es nicht erwarten, Probleme anzupacken? Dann wirst du sicher mit offenen Armen empfangen.

Schwierig wird es hingegen, wenn neue Angestellte sofort ihre Vorgesetzen hinterfragen oder kritisieren, dabei aber keine konstruktiven Vorschläge machen, den Sachverhalt (noch) nicht verstehen oder das Temperament ihres Chefs nicht kennen und nicht wissen, wie er den Vorschlag aufnimmt. Mit anderen Worten: wenn der / die Neue sich eigentlich nur beschwert.

Um Veränderungen zu bewirken und gute Vorschläge machen zu können, solltest du dich wirklich gründlich in die Aufgaben deiner Abteilung einarbeiten. So kannst du herausfinden, was wirklich verändert werden muss, was bereits versucht wurde und warum bisher möglicherweise keine Veränderung eingetreten ist.

Dabei ist es auch wichtig, dass du die Persönlichkeit und die Kommunikationsweise deines Vorgesetzten verstehst, damit du Vorschläge machen kannst, denen er offen gegenübersteht.

Wenn du ein fester Bestandteil der Firma und deiner Abteilung geworden bist, kannst du alles und jeden hinterfragen. Aber bis dahin heißt es: einarbeiten, einarbeiten, einarbeiten.

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