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„Wer sind Sie“? Sara Mirja Ferroni, Master Trainee Human Resources bei PostFinance AG

Max by
27 Juli 2015 um 14:50

Sie beschreibt sich als „typisch Generation Y“, findet fast alles interessant – und ist genau deswegen ziemlich glücklich in ihrem Master-Traineeprogramm. Wir haben Sara Mirja über ihre Zeit bei der PostFinance AG befragt.

Sara Ferroni
Master-Trainee Human Resources PostFinance AG
Studienfächer: Arbeits- und Organisationspsychologie und Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Personal und Organisation

Sara Mirja studiert Arbeits- und Organisationspsychologie und BWL und absolviert bei der PostFinance AG ein Master-Traineeprogramm

Sara Mirja, was hast du als letztes vor diesem Interview gemacht?
Ich habe soeben am Drehbuch für einen Workshop zu den Themen Auftrittskompetenz, Kommunikation und Verhandlungstechnik gearbeitet, den wir mit einigen Mitarbeitenden von PostFinance durchführen werden.

Wie viele Optionen für Praktika oder Traineeprogramme bietet dir dein Studium? Wusstest du schon länger, in welchen Bereich du willst, oder bist du eher zufällig zu PostFinance gekommen?
Für mich war bereits während meines Studiums klar, dass ich im Bereich Human Resources arbeiten möchte. Die Jobaussichten für Arbeits- und Organisationspsychologen sind aber mässig gut. Heute sind Personen mit meinem Profil vor allem in grösseren Unternehmen gefragt. Eine Freundin hat mir das Master-Traineeprogramm bei PostFinance empfohlen – dieser Empfehlung bin ich gefolgt und bereue es bis heute nicht.

Kannst du dich an die kniffligste oder überraschendste Frage im Vorstellungsgespräch erinnern?
Das Vorstellungsgespräch liegt schon über ein Jahr zurück, deshalb erinnere ich mich nicht mehr genau daran. Aber eine Frage, die ich wirklich schwierig zu beantworten fand, war: „Wer sind Sie“?

Was glaubst du hat PostFinance schliesslich überzeugt, dir das Master-Trainee anzubieten?
Ich bringe mit meinem psychologischen wie auch betriebswirtschaftlichen Hintergrund eine gute Basis mit. Ausserdem habe ich das Gefühl, gut zur PostFinance mit ihrer Kultur und ihren Werten zu passen. Wahrscheinlich hat dies ebenfalls seinen Teil dazu beigetragen.

Was sind deine Aufgaben und Projekte?
Ich arbeite für zwei Abteilungen: HR Strategie und Entwicklung sowie HR Prozesse und Controlling. Ich bin in Team- und Organisationsentwicklungen, Führungskräfteschulungen und Projekten zu Unternehmenskultur oder strategischen Analysen von HR-Kennzahlen involviert. Zurzeit arbeite ich ausserdem sehr intensiv an Themen zur Arbeitszeit oder Überzeit sowie zur Honorierung von Mitarbeitenden.

Was macht dir am meisten Spass? Was weniger?
Grundsätzlich gefallen mir alle übertragenen Aufgaben, denn ich erhalte einen umfassenden Einblick in das Human Resources eines Grossunternehmens. Mich reizen insbesondere Aufgaben, bei denen ich Verantwortung übernehmen kann. Mühe bereiten mir allzu administrative Tätigkeiten, die aber zum Glück nur selten vorkommen.

Wie lange hat es nach deinem Einstieg gedauert, bis du richtig im Arbeitsleben drin warst?
Das hat schon ein Weilchen gedauert. Nach ein paar Wochen kannte ich alle Leute im HR und wusste, wen ich in welcher Situation fragen kann. Ich bin aber auch heute noch – nach 9 Monaten – immer wieder auf die Unterstützung meiner Arbeitskolleginnen und -kollegen angewiesen. Ich profitiere enorm von ihren Erfahrungen, dafür kann ich mein Wissen über neue Theorien oder Erkenntnisse aus dem Studium oder als Vertreterin der Generation Y einbringen.

Hast du dich durch dein Studium ausreichend vorbereitet gefühlt?
Während meines Studiums konnte ich mir ein Grundlagenwissen aneignen. Das ist aber auch alles. Sehr profitiert habe ich im Rahmen meines Master-Trainees vom praktischen Wissen meiner Praxisbetreuer sowie Arbeitskolleginnen und -kollegen.

Was empfindest du als grösste Herausforderung bei der Umstellung vom Uni- zum Berufsleben?
Man muss von der Theorie auf Praxis umstellen. Ausserdem musste ich meinen Tagesrhythmus ganz schön anpassen und mich auch an den Flexibilitätsverlust in Bezug auf die Tages- und Wochenplanung gewöhnen.

Wie viel Eigenverantwortung hast du als Trainee?
PostFinance ist ein Unternehmen mit flachen Hierarchien und auch junge Personen mit wenig Berufserfahrung werden ernst genommen. Ich darf Projekte eigenständig von A-Z durchführen; vor Kurzem durfte ich sogar ein Konzept vor der Geschäftsleitung präsentieren. Das Coole als Master-Trainee ist aber, dass man einen Praxisbetreuer oder eine Praxisbetreuerin hat, der oder die stets ein offenes Ohr hat und einen unterstützt.

Welche Erwartungen hattest du im Vorfeld an dein Trainee-Jahr? Inwieweit haben sie sich erfüllt?
Ich hatte die Erwartung, das Human Resources eines Grossunternehmens besser kennenzulernen. Und ich hatte den Wunsch, mich danach für eine konkrete Richtung entscheiden zu können. Nach diesen mittlerweile 9 Monaten habe ich sehr viel über den Alltag, die Themen und Prozesse im HR von PostFinance gelernt. Für eine konkrete Richtung konnte ich mich bisher aber noch nicht entscheiden – jeder Bereich hat seine spannenden Seiten. Ich hätte gern – typisch Generation Y – beides, z Füfi und z Weggli ☺

Wie wirkt sich das Trainee-Jahr auf deine weiteren Pläne aus?
Ich habe einen Einblick in das Unternehmen PostFinance bekommen und würde gerne noch länger für dieses frische und sympathische Unternehmen tätig sein, bevor ich weiterziehe, um andere Firmen und Branchen kennenzulernen.

Wem würdest du dein Trainee-Programm empfehlen?
Ich empfehle dieses Programm Leuten, die sich für eine grosse Bandbreite an HR-Themen interessieren, gerne eigenständig arbeiten und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Idealerweise Leuten, die einen psychologischen oder betriebswirtschaftlichen Hintergrund mit Schwerpunkt Personal mitbringen.

Welchen Tipp hast du allgemein für Studenten vor ihrem ersten Einsatz im Berufsleben?
Ein Trainee-Programm bietet Einblick in mehrere konkrete Tätigkeitsbereiche eines Unternehmens. Es eignet sich für Personen, die sich noch nicht sicher sind, wohin sie nach dem Studium gerne wollen. Allerdings glaube ich, dass die ersten Berufserfahrungen relevant sind für genau diese Entscheidung, deshalb sollte man sich gut überlegen, wo man sich bewirbt und ob man sich mit der Kultur und den Werten des Unternehmens identifizieren kann. Während des Einsatzes empfehle ich jedem, stets neugierig zu sein, mit den Leuten zu sprechen, Fragen zu stellen und offen zu sein für Aufgaben unterschiedlichster Art. Dann kann man unglaublich profitieren.

Wie stehst du nach der Erfahrung weiteren Praktika gegenüber: „Ja, bitte“ oder „Nein, danke“?
Ich habe vor meinem Trainee-Jahr bereits zwei 6-monatige Praktika absolviert, das reicht nun langsam.

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