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Das erste Bewerbungsgespräch: So wirfst du dich aus dem Rennen

31.July 2015 3 Min. Lesezeit Vorstellungsgespräch | Assessment Center

Das erste Interview war gar nicht so schlecht. Du warst motiviert, professionell und freundlich und hast das Gebäude mit einem positiven Eindruck verlassen. Warum klingelt dein Telefon dann nicht? Vielleicht war es doch nicht so gut, wie du dachtest? Oder der Recruiter hat einfach vergessen, dich zur zweiten Runde einzuladen? Was ist schief gelaufen?

Fast jeder Jobsuchende hat diese unangenehme Situation schon mindestens ein Mal erlebt: Auf ein recht gutes erstes Gespräch folgt die Absage – nur leider ohne Begründung. Doch wie soll man es bitte beim nächsten Mal besser machen, wenn man nur gesagt bekommt, dass es „leider nicht ganz gepasst“ hat? Dafür gibt es ja uns: Meistens ist eins dieser vier Dinge der Grund, warum es nicht für die zweite Runde gereicht hat.

1. Du passt nicht (richtig) zur Unternehmenskultur

Dein Anzug bzw. dein Kostüm ist deine zweite Haut? Dann bist du fürs Interview auf jeden Fall perfekt angezogen – falls du dich um eine Position im Konzern oder einer Bank bewirbst. In einem Startup wirst du mit formeller Kleidung zwar sicherlich auffallen; jedoch nicht unbedingt in positivem Sinne. Ebenso verhält es sich mit Jeans und Sneakers in einer Bank. So oberflächlich das auch sein mag: Man schliesst von der Optik auf die Persönlichkeit – das muss man wohl oder übel berücksichtigen.

So machst du es besser: Stell sicher, dass du dich vor dem Interview gut über das Unternehmen und seine Kultur informiert hast. Besonders hier ist es sinnvoll, die Social Media-Präsenzen des Unternehmens zu checken. Und für den guten Zweck darfst du auch mal guten Gewissens Mitarbeiter bei Facebook, LinkedIn oder Instagram „stalken“.

2. Du fällst dem Interviewer ins Wort

Quatschst du zu viel, wenn du unter Druck stehst? Damit bist du nicht allein. Und immerhin willst du den Interviewer in kürzester Zeit von deinen beruflichen und persönlichen Stärken überzeugen – da tendiert man schon mal dazu, die andere Person zu unterbrechen und viel zu plappern.

So machst du es besser: Kommunikationsfähigkeit und Rückfragen sind im Interview ein Muss. Welche Aufgaben würde ich übernehmen, wie gross ist das Team, was sind die Arbeitszeiten? Oder du hast ein Projekt erfolgreich abgeschlossen und willst es unbedingt im Bewerbungsgespräch erwähnen. Gut! Aber lass deinen Gesprächspartner trotzdem ausreden – er wird dich schon nicht einfach rausschmeissen, sobald eine Stunde vorbei ist.

3. Du willst den Job und keinen anderen

Du willst diesen Job haben. Das ist DER Job, der deiner Karriere Schub verleiht und dich glücklich macht. Ausserdem brauchst du wirklich Geld. Wenn du dir aber anmerken lässt, dass du dich wie besessen auf genau diese Stelle eingeschossen hast, kommst du schnell verzweifelt rüber. Und Verzweiflung ist nicht besonders attraktiv. Wenn du dem Recruiter den Eindruck vermittelst, dass dein Leben von dieser Position abhängt, bekommst du wahrscheinlich keine Einladung zu einem zweiten Gespräch.

So machst du es besser: Zeig unbedingt deine Motivation und dein Interesse an der Stelle, aber bleib dabei ruhig und gefasst und übertreib deine Begeisterung nicht. Leg den Fokus darauf, welchen Wert du für das Unternehmen hast (und nicht umgekehrt).

4. Du bist aufdringlich

Interne Unternehmensabläufe sind oft sehr bürokratisch, vor allem in grossen Firmen und vor allem beim Recruiting. Es ist nichts Ungewöhnliches, wenn der Auswahlprozess etwas länger dauert. Wenn du den Recruiter jeden zweiten Tag mit E-Mails oder Anrufen nervst, musst du dich über eine Absage nicht wundern.

So machst du es besser: Es reicht, wenn du dich am Abend nach dem (erfolgreichen) Vorstellungsgespräch kurz meldest. Bedanke dich für das Gespräch und betone dein Interesse an der Stelle, etwa mit: “Ich würde mich sehr über unsere Zusammenarbeit freuen.” Wenn dir kein ungefährer Termin für eine Rückmeldung genannt wurde, warte mindestens eine Woche, bis du dich höflich über den Status deiner Bewerbung erkundigst.

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