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„In der Praxis muss man seinen Finanzhorizont schon noch erweitern“ - Filip Galkovski, Finanz Konzept AG

Max by
10 Aug 2015 um 09:57

Nach dem Bachelor in Banking und Finance war der Plan: so viel Praxis wie möglich. Filip Galkovski hat uns erzählt, warum sich sein Praktikum bei Finanz Konzept als Glücksgriff entpuppte.

Filip Galkovski macht nach seinem Bachelor in Finance und Banking ein Praktikum im Bereich Asset Management und Vermögensverwaltung bei der Finanz Konzept AG(https://talendo.ch/de/unternehmen/1222-finanz-konzept-ag)

Filip, wusstest du schon länger, dass du in den Finanzbereich bzw. zu Finanz Konzept möchtest?

Dass ich in diesem Bereich arbeiten möchte, war mir schon länger klar, da ich den Bachelor in Banking und Finance an der Uni Zürich absolviert habe. Nach meinem Bachelor war ich dann auf der Suche nach einer spannenden Herausforderung und bin spontan auf das Inserat der Finanz Konzept AG gestossen.

Was sind deine Aufgaben im Praktikum?

Ich kümmere mich hauptsächlich um die hauseigenen Fonds, genauer gesagt um einen Physical Diamond Fonds und einen Triple Opportunity Fixed Income Fonds. Dort kümmere ich mich unter anderem um die Darstellung der Factsheets und die täglichen Transaktionen. Ausserdem wickle ich die Kommunikation mit dem Fonds-Administrator ab – hier sind diverse Projekte abzuklären und zu organisieren. Dazu kommt dann noch die Kundenbetreuung: Das heisst, ich stehe in Kontakt mit den Depotbanken und betreue die Kundendossiers. Schliesslich bin ich auch stark in das Schreiben des Marktkommentars involviert – das ist eigentlich eine Marktanalyse, die quartalsweise rauskommt. Da beschäftigt man sich mit den Aktienmärkten, Rohstoffmärkten etc. Eine sehr spannende Aufgabe.

Was macht dir am meisten Spass? Was weniger?

Am meisten mag ich es, dass man viele Einblicke bekommt, etwa ins Portfolio-Management: Wie legt man das Vermögen eines Kunden massgeschneidert an sein Anlageprofil an? Wie wird die Asset Allocation eines Fonds definiert und gemanaged? In diese Sparte bekommt man einen sehr guten Einblick – vor allem, da Finanz Konzept kein riesiges Unternehmen ist. Eigentlich sind alle Angelegenheiten rund um die Fonds sehr interessant – besonders natürlich für jemanden, der Banking und Finance studiert hat. Und klar, es gibt in jedem Beruf auch uninteressantere Sachen, die eben einfach erledigt werden müssen – Dokumente ablegen zum Beispiel, aber das gehört eben dazu.

Wie ist der Bewerbungsprozess abgelaufen?

Auf meine Bewerbung folgte zuerst ein Telefonat, dann haben wir kurz über die Stelle gesprochen und ich wurde zum ersten Vorstellungsgespräch eingeladen. Insgesamt hatte ich zwei Vorstellungsgespräche, danach kam die Zusage.

Was waren die Herausforderungen bei der Umstellung vom Studienalltag zum Berufsleben?

Das Schwierigste war am Anfang, Prioritäten zu setzen: Welche Arbeiten sind Prio 1, welche weniger wichtig oder dringend? Klar versucht man das im Studium auch, aber da hat man nicht ganz so strenge Deadlines einzuhalten. Im Vergleich zum Studium ist natürlich auch die Disziplin eine Herausforderung – dass man wirklich täglich um halb 8 oder 8 im Büro sein muss. Im Studium kann man mal spontan beschliessen, dass die Vorlesung am nächsten Morgen doch nicht ganz so wichtig ist. Im ersten Monat hatte ich teilweise schon Augenringe, aber man findet sich natürlich rein. Kein Problem.

Welche Erwartungen hattest du im Vorfeld an dein Praktikum? Inwieweit haben sie sich erfüllt?

Ich hatte die Erwartung, nach meinem Studium Einblick in verschiedene Felder der Vermögensverwaltung und in den Bereich der Hedge Funds zu erhalten. Ein ausschlaggebender Punkt, warum ich mich für die Finanz Konzept AG entschieden habe, war, dass ich mein Praktikum gern in einem kleineren Unternehmen machen wollte, weil man dort einfach viel mehr Chancen hat, in diverse Abteilungen reinzusehen. Diese Erwartung hat sich zum Glück voll erfüllt. Ich muss sagen, dass ich von dem Praktikum wirklich viel profitiert habe. Ich durfte in diverse Gebiete des Asset Management reinschauen, habe mich mit diversen Fondsstrukturen auseinandergesetzt, habe gesehen, wie sie aufgebaut sind; was man eigentlich alles braucht für einen guten Fonds, wie sich eine Performance entwickelt; und auch, wie man eine Performanceanalyse macht, wie die Entscheidungen für Investitionen fallen, etc. Dadurch, dass ich überall ein bisschen reinschauen konnte, habe auf jetzt auf jeden Fall ein breiteres, fundierteres Wissen darüber, wie es in der Praxis abläuft. Das theoretische Wissen von der Uni ist zwar auch schön und gut, aber die Praxis sieht eben doch noch mal anders aus.

Welche Fähigkeiten sollte man für einen erfolgreichen Einstieg bei Finanz Konzept mitbringen?

Wichtig ist es, dass man ein fundiertes Wissen im Banking und Finance mitbringt. Ausserdem sollte man Verständnis und Interesse für den Markt haben, und unbedingt gutes analytisches Denken mitbringen.

Alle Jobs bei Finanz Konzept AG(https://talendo.ch/de/unternehmen/1222-finanz-konzept-ag)

Hast du dich durch dein Studium ausreichend vorbereitet gefühlt?

Jein. Nur weil man Banking und Finance studiert hat, ist man noch nicht top vorbereitet für die Praxis. Ich musste oft etwas nachlesen, beispielsweise Detailinformationen über die unzähligen strukturierten Produkte in der Finanzwelt. Das hat man im Studium zwar alles mal angeschnitten, aber in der Praxis habe ich mich schon noch ziemlich weitergebildet, was das Fachwissen angeht. Das Studium ist sicherlich eine gute Grundlage, aber es reicht nicht völlig aus. Man muss schon grosses Interesse mitbringen, sich weiterbilden und seinen Finanzhorizont noch erweitern.

Wem würdest du dein Praktikum empfehlen?

Ich würde es jedem empfehlen, der ein grosses Interesse an Fonds hat und der das Asset Management spannend findet – da man in diese Bereiche einen sehr guten und detaillierten Einblick bekommt. Vor allem ist es geeignet für jemanden, der analytisch stark ist und einen Banking & Finance-Hintergrund hat.

Was haben wir nicht über dein Praktikum gefragt, was du gerne noch erzählen möchtest?

Ich finde toll, dass es ein recht kleines, familiäres und wirklich lockeres Team ist. Alle kommen gut miteinander aus – das bedeutet aber auch, dass man kommunikativ sein muss, um sich gut einzubringen. Meine Aufgabe ist es zum Beispiel auch, unseren Lehrling ein bisschen zu leiten, ihm ein paar Dinge mitzugeben, die ich eben im Studium gelernt habe. Und man hat Kontakt mit diversen Finanzzeitungen, da braucht man auch gewisse Skills – keine grossen Schreibkünste, aber eine Affinität zum Schreiben sollte vorhanden sein.

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