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„Das Studium könnte mehr Praxisbezug vertragen“ – Sandro Zingg, VZ Asset

Max by
18 Aug 2015 um 09:32

Obwohl das BWL-Studium eine Fülle an Möglichkeiten bietet, zog es Sandro schon früh in den Finanzbereich. Wir haben mit ihm über sein Praktikum bei der VZ Asset Management AG
 gesprochen.

Sandro Zingg hat ein Praktikum bei der VZ Asset Management AG absolviert

Sandro Zingg

Praktikant im Asset Management bei VZ Asset Management AG

Studienfach: BWL mit Nebenfach VWL

Sandro, wie viele Optionen für Praktika bietet dir dein Studium? Wusstest du schon länger, dass du in den Finanzbereich möchtest?

Nach dem allgemein ausgelegten Bachelorstudium in BWL hat man unzählige Möglichkeiten, Praktika zu absolvieren. Einerseits stehen viele Branchen zur Wahl, von Industrie über Finanzen und Telekommunikation bis hin zur Gesundheitsbranche, andererseits gibt es auch beim Arbeitsbereich viele Möglichkeiten, etwa Marketing, Verkauf, Personal oder die Finanzabteilung. Wenn man sich überlegt, wie viele Kombinationen von Branche und Arbeitsbereich es gibt, wird die Fülle an Optionen für Praktika schnell deutlich. Dass mein Interesse vor allem den Finanzmärkten gilt, habe ich bereits im ersten Jahr meines Studiums bemerkt. Von da an war klar, dass ich später mit einem Praktikum in der Finanzbranche Fuss fassen und anschliessend den Master in Banking & Finance absolvieren möchte.

Welche Aufgaben haben dir in deinem Praktikum am meisten Spass gemacht?

Besonders mag ich es, wenn mir grosse, zunächst unklare Aufgaben übertragen werden, bei welchen das Resultat noch völlig offen ist. Beim Erarbeiten einer Lösung ist man auf sich alleine gestellt und muss sein theoretisches Wissen anwenden. In der Umsetzung kann man der Kreativität freien Lauf lassen. Und wenn man schliesslich dem Vorgesetzten die Ergebnisse präsentiert, trainiert man ausserdem seine Soft Skills.

Wie lange hat es nach deinem Einstieg gedauert, bis du richtig im Arbeitsleben drin warst?

Ich bin auf eher untypische Weise an die Universität gelangt, nämlich nach der kaufmännischen Lehre und einigen Anstellungen in diesem Bereich. Daher war ich mit dem Büroalltag bereits vertraut und konnte mich voll und ganz auf die Einführung in die neue Arbeit konzentrieren. Nach etwa einem Monat war ich dann richtig im Arbeitsleben drin.

VZ Asset Management AG

Hast du dich durch dein Studium ausreichend vorbereitet gefühlt?

Vom theoretischen Wissen her ja. Praktisch gesehen hätte es besser sein können. Ich bin mir durchaus bewusst, dass eine Universität in erster Linie akademisches Wissen vermittelt, dennoch finde ich, dass einige Vorlesungen etwas mehr Praxisbezug haben könnten. Allerdings spreche ich hier für den Bereich Asset Management, welcher für ein Bachelorstudium wohl etwas zu spezifisch ist. Vielleicht wird es im Masterstudium in Banking & Finance ja anders.

Welchen Tipp hast du allgemein für Studenten vor ihrem ersten Praktikum?

Nicht scheu sein, offen auf die neuen Kollegen zugehen und sie möglichst schnell kennenlernen. Das trägt zu einem guten Arbeitsklima bei und erleichtert einem den Büroalltag, da man viel einfacher auf die anderen Mitarbeiter zugehen kann.

Was haben wir nicht über dein Praktikum gefragt, was du aber erzählen möchtest?

Da unsere Abteilung aus 18 Mitarbeitern besteht, würde ich gern den Vorteil einer kleineren Firma im Vergleich zu den Big Playern hervorheben. Obwohl ein grosser Name sich sicher gut im Lebenslauf macht, bietet ein Praktikum in einer kleineren Firma einen entscheidenden Vorteil: Man wird in alle Prozesse eingespannt und lernt, wie der ganze Laden läuft. Ich persönlich beispielsweise war beim VZ bei den unterschiedlichsten Sitzungen dabei und habe auch mit praktisch allen 18 Mitarbeitern zusammengearbeitet, was mir geholfen hat, das Ganze zu sehen. Bei einer grossen Firma ist dies schlichtweg unmöglich, da man immer nur ein kleiner Teil sein kann und in viele Bereiche gar keinen Einblick erhält.

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