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Was erfolgreiche Menschen machen – und was nicht

03.September 2015 5 Min. Lesezeit Erfolgskurs

Was ist eigentlich Erfolg? Man kann ihn als das Erreichen von Zielen definieren. Das passiert aber nicht einfach so. Etwas weiter gedacht kann man Erfolg also auch als eine geistige Haltung betrachten, zu der bestimmte Denk- und Verhaltensweisen gehören.

Schau dir beliebige erfolgreiche Personen an – ob aus deinem Umfeld oder aus den Medien: Sie alle haben einige Dinge gemeinsam, die sie machen – und die sie nicht machen. Da kann man sich doch besten Gewissens etwas abschauen! Das haben wir gemacht und 10 dieser Dinge zusammengestellt.

1. Nicht zu viele Ziele setzen

Der grösste Fehler, den du machen kannst: Dir keine Ziele zu setzen. Der zweite: Dir zu viele zu setzen. Erfolgreiche Menschen verfolgen nur einige wenige Ziele zur gleichen Zeit. Denn sie wissen, dass, um sie zu erreichen, nicht nur ein guter Plan und harte Arbeit nötig ist, sondern vor allem auch ein starker Fokus. Vielleicht kennst du es aus dem Job oder dem Studium: Wenn man ständig nur am Multitasken ist, schafft man am Ende gar nichts. Für die wirklich grossen Ziele gilt das umso mehr. Sie allein erfordern schon genug Willensstärke und Selbstdisziplin – wenn du diese zeitgleich auch noch auf zig andere Projekte verteilst, kommst du garantiert nicht aus dem Mittelmass heraus.

2. Realistische Ziele setzen

It always seems impossible until it’s done“, hat uns Nelson Mandela mitgegeben. Und auch Herrmann Hesse wusste: „Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen“. Und das stimmt natürlich: Welchen Sinn hätte deine grosse Idee, wenn es sie schon gäbe? Auch wenn du deine Vision nie aus dem Blick verlieren sollst: Verfolge sie in realistischen Zwischenschritten. Arbeite fokussiert auf diese Etappenziele hin und pass deine Strategie gegebenenfalls an, wenn du merkst, dass ein kleines Ziel vielleicht doch erst später oder auf einem anderen als ursprünglich geplanten Weg zu erreichen ist. So ist es auch einfacher, dranzubleiben und dich von Rückschlägen nicht gleich völlig aus der Bahn werfen zu lassen.

3. Nicht zu viel erzählen

Dein aktueller Job macht dir keinen Spass und du suchst einen neuen? Du hältst deinen Kollegen für inkompetent? Du hättest lieber den Job deiner Kollegin aus der anderen Abteilung? Du hast am Wochenende richtig einen drauf gemacht?

Das mag alles zutreffen, aber du solltest es auf jeden Fall für dich behalten. Im besten Fall bringen dir solche Bemerkungen ein amüsiertes Grinsen ein – im schlechteren und wahrscheinlicheren Fall wirst du als negativ, arrogant oder unreif abgestempelt. Also behalte gewisse persönliche Meinungen oder Geschichten im Arbeitsleben lieber für dich – sie könnten dir den Weg zum Erfolg unnötig schwer machen.

4. Nicht von Ärger aufhalten lassen

Erfolgreiche Menschen verschenken keine Zeit an Ärger. Sie lassen ihm kurz Luft, nehmen die Dinge wie sie jetzt nun mal sind und machen sich dann an die Arbeit. Die Zeit, die andere mit Jammern verplempern, nutzen sie, um darüber nachzudenken, wie sie die unangenehme Situation ändern oder meistern können. Und dann tun sie es.

5. Prioritäten setzen

Eine ewige Wahrheit: Irgendwas ist immer. Prioritäten zu setzen ist ein Muss, um sich nicht bis in alle Ewigkeit in lauter Nebenprojekten zu verlieren. Fang besser heute als morgen an, das System zu finden, das für dich zur Priorisierung deiner Aufgaben am besten funktioniert. Welches auch immer du benutzt oder entwickelst: Halte es möglichst einfach, damit dir die Einordnung selbst nicht noch zusätzlich Zeit raubt. Hauptsache, du hältst dich an das oberste Gebot: First things first!

6. Häng dich rein

Wünsche, Ziele, Pläne oder Ideen haben kann jeder. Warum scheitern die meisten an der Umsetzung? Weil sie nicht genug Arbeit reinstecken. Aber, noch eine ewige Wahrheit: Von nichts kommt nichts. Erfolgreiche Menschen hängen nicht tatenlos auf der Couch und überlegen, was sie beim Lieferservice bestellen sollen; sie arbeiten. Und zwar hart. Sie bleiben neugierig und hören nie auf zu lernen, ob aus Büchern oder von anderen Menschen. Denn sie wissen, dass Erfolg nicht vom Himmel fällt, sondern IMMER erarbeitet werden muss.

7. Nicht stehenbleiben!

Du hast ein Projekt erfolgreich beendet? Option 1: Du ruhst dich auf deinem Erfolg aus und geniesst das süsse Nichtstun. Option 2: Du suchst dir eine neue Herausforderung. Weil du kannst, willst und dich auf deinen nächsten Erfolg freust.

8. Wert auf Hobbies legen

Auch, wenn du professionell alles gibst: Es ist ebenso wichtig, Interessen und Hobbies jenseits der Arbeit zu haben. Ob du in einer Band spielst, klettern gehst oder handwerklich kreativ wirst – schaff dir einen Ausgleich und schöpfe aus deinen Auszeiten neue Energie!

9. Auf dem Boden bleiben

Erfolgreich zu sein bedeutet auch, dass du bescheiden bleibst, damit dir dein Ego nicht den Weg versperren kann. Überheblichkeit ist eine Stolperfalle und kann dich schnell zu Fall bringen. Erfolgreiche Menschen wissen, dass das Leben nicht einfach macht, was du willst – egal wie erfolgreich du bist. Jeder wird es zumindest ab und an mal schwer haben.

10. Sich nicht unterkriegen lassen

Du hast einen Plan oder eine Idee und dir werden von allen Seiten Steine in den Weg gelegt: Vielleicht ist das ein Zeichen, es zu lassen? Vielleicht. Aber nur, wenn du selbst glaubst, dass dein Ziel doch nicht so toll ist, wie du anfangs dachtest. Bist du nach wie vor überzeugt – bleib dran! Am Anfang seiner Karriere wollte niemand Albert Einstein als Wissenschaftler einstellen. Also arbeitete er tagsüber in einem „Brotjob“ und führte in seiner Freizeit Experimente durch. Selbst nachdem er erfolgreich wurde, war er stolz auf seinen Aussenseiter-Status – weil er Teil seines Erfolges war. Die Moral von der Geschichte: Nur weil „alle“ etwas sagen, muss es noch lange nicht stimmen. Hör nicht auf, Gegebenheiten zu hinterfragen und halte an deinen Überzeugungen fest!