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10 Wege, um dich im Job zu beweisen

11.September 2015 4 Min. Lesezeit 9to5

Die Zusage und der Arbeitsvertrag sind nur der erste Schritt: Jetzt gilt es, dich zu beweisen. Schliesslich wird dir nicht nur zugetraut, dass du einen guten Job machst – es wird von dir erwartet. Und dieser Erwartung willst du natürlich gerecht werden – besonders als Berufseinsteiger.

Damit sich dein Boss auch nach ein paar Monaten noch dafür auf die Schulter klopft, dass er dich eingestellt hat, solltest du dich an einige Arbeits- und Verhaltensweisen halten.

1. Sei zuverlässig

Zeig, dass man sich auf dich verlassen kannst und du nichts schleifen lässt: Halt alle Termine ein, erschein pünktlich zu Meetings und mach dir Notizen. Dein Chef wird merken, dass du dich dafür interessierst und einsetzt, dass Ziele erreicht werden, Projekte reibungslos über die Bühne gehen und dass du dich persönlich wie beruflich entwickeln möchtest.

2. Sei kreativ

Vorbildlich Aufträge ausführen gehört zum Arbeitsleben natürlich dazu. Es geht aber besser: Wenn du Ideen zur Prozessoptimierung anbringst, Probleme aus einem anderen Blickwinkel betrachtest und neue Lösungswege beschreitest, bist du schnell mehr als der „Durchschnittsangestellte“.

3. Sei produktiv

Nichts spricht so eine deutliche Sprache wie Ergebnisse: Wenn du deine Aufgaben pünktlich und gut erledigst, beeindruckst du deinen Vorgesetzten ganz sicher – besonders in Phasen, in denen besonders viel zu tun ist. Behalte deinen Fokus und eliminiere Produktivitätskiller so schnell wie möglich!

4. Halt mit deinem Können nicht hinterm Berg

Deine Aufgaben erledigst du mit links in der Hälfte der Arbeitszeit? Grossartig! Aber leg dich deswegen nicht den halben Tag auf die faule Haut. Wenn du das Know-how hast oder Tricks kennst, mit denen bestimmte Dinge viel schneller gehen, teil dieses Wissen mit deinem Team! Biete dich für neue Aufgaben an und beweise, dass du zu Recht eingestellt wurdest. Oder, noch besser: Dass du ein absoluter Glücksgriff für das Unternehmen warst!

5. Gib positives Feedback

Du freust dich über Anerkennung und Lob von deinem Boss? Klar, das tut schliesslich jeder. Wenn du also einmal Unterstützung oder Hilfe bekommst – von wem auch immer: Zeig dich erkenntlich, bedank dich bei einem Kaffee oder schreib eine nette Email.

6. Arbeite konsistent

Niemand ist in der Lage, jeden Tag 100% zu geben. Es ist ganz natürlich, dass Produktivität und Motivation mal schwächeln. An manchen Tagen läuft alles wie von selbst, an anderen sitzt du im Büro, während dein Gehirn offensichtlich einfach im Bett geblieben ist. Ein solches Tief ab und zu ist kein Weltuntergang – vorausgesetzt, es passiert nicht ständig und du kannst es mit genug guten, produktiven Tagen ausgleichen. Überprüf dein Output wöchentlich und stell sicher, dass du freitagnachmittags mit deiner Arbeit der Woche vollkommen zufrieden bist und alles geschafft hast – dann musst du wegen des kleinen Durchhängers am Mittwochmorgen kein schlechtes Gewissen haben.

7. Äussere deine Meinung

Du bist unzufrieden mit der Aufgabenverteilung im Team? Du bist verwirrt, weil du widersprüchliche Informationen zu einem Projekt bekommen hast? Oder hast du eine tolle Idee, von der die ganze Abteilung oder Firma profitieren kann? Dann raus damit! Sprich mit deinem Vorgesetzten, Abteilungsleiter oder Personalverantwortlichen wenn du Fragen, Ideen oder Beschwerden hast. Jeder schätzt offene, klare Kommunikation. Besonders, wenn sie zu Verbesserungen führt.

8. Sei präsent

Das angekündigte Teamevent passt mal wieder gar nicht in deine Freizeitplanung? Damit bist du garantiert nicht allein. Doch auch wenn du lieber endlich zum Tennis, mit deinen besten Freunden durch die Bars tingeln oder einfach mal wieder auf der Couch gammeln willst: Wenigstens ab und zu solltest du an diesen Events teilnehmen, um zu zeigen, dass du gern zum Team gehörst und du Wert auf einen guten persönlichen Umgang legst. Du musst ja nicht bleiben bis in die frühen Morgenstunden – aber ein Drink ist besser als keiner.

9. Ergreif die Initiative

Ein Prozess oder Projekt läuft einfach nicht, aber keiner fühlt sich dazu berufen, etwas zu unternehmen? Bevor alles komplett ins Stocken gerät, nimm dich dem Problem an! Oder sprich zumindest mit jemandem, der es beheben kann. Irgendjemand muss es früher oder später tun – warum nicht du?

10. Integrier dich

Natürlich bist du in erster Linie für die Arbeit im Unternehmen. Dennoch solltest du dich nicht nur hinter deinem Bildschirm verschanzen und dein Süppchen kochen, sondern immer in Austausch und Kontakt mit deinem Team stehen – schliesslich sitzt ihr in einem Boot und habt ein gemeinsames Ziel. Neben der erfolgreichen Zusammenarbeit trägt Teamfähigkeit ausserdem zu einer positiven Atmosphäre bei – und die wirkt sich auf Stimmung, Produktivität und Motivation aller aus!