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„Die Arbeit mit Menschen erweitert den Horizont“ – Rahel von Rohr, Sensirion AG

Max by
01 Okt 2015 um 14:40

Ihr Wunschberuf sollte technische Herausforderungen und Kundenkontakt vereinen – als Key Account Managerin bei Sensirion hat Rahel von Rohr
 genau das gefunden. Ein Gespräch über die Freude an der Abwechslung, Reisen und breit gefächerte Interessen.**{: .intro-text}

Rahel von Rohr, Key Account Managerin bei Sensirion Rahel von Rohr

Key Account Manager Medical
Sensirion AG
Hochschulabschluss: Master of Science ETH in Biomedical Engineering

Frau von Rohr, erklären Sie uns kurz, was Sie machen. Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Sie aus?

Als Key Account Managerin bin ich der Vermittlungspunkt zwischen meinen Kollegen aus der R&D Abteilung und unseren Kunden. Ich arbeite eng mit beiden Seiten zusammen und setze mich dafür ein, eine passende Lösung für die Herausforderungen unserer Kunden zu finden. Dazu ist es wichtig, dass ich einerseits auf die Unterstützung meiner Kollegen bei Sensirion zählen und andererseits direkt vor Ort mit dem Kunden und dessen Ingenieuren zusammenarbeiten kann. Aus diesem Grund besuche ich meine Kunden regelmässig. Je nach Land, Kunde, Projekt und Projektstatus sieht mein Tag sehr unterschiedlich aus, weswegen es für mich eigentlich auch keinen typischen Arbeitstag gibt. Sicherlich verbringe ich aber immer viel Zeit im Austausch mit Kunden und internen Kollegen, sei es per E-Mail, Telefon oder persönlich vor Ort.

Wann wussten Sie, dass Sie in den Bereich wollen, in dem Sie heute sind?

Schon im Studium war mir klar, dass ich gerne einen Beruf ausüben möchte, in dem ich einerseits die technische Herausforderung habe, andererseits aber auch mit Leuten bzw. Kunden zusammenarbeiten und dabei meine Soft Skills einsetzen kann. Welcher Beruf dies genau sein sollte, war für mich jedoch offen. Meine heutige Tätigkeit bietet mir nun genau das und zwar mit dem technischen Aspekt, den ich mir gewünscht hatte.

Sind Sie auf direktem Weg in Ihren Bereich gekommen oder lag Ihr Start nach dem Studium ganz woanders?


Meine erste Station nach dem Studium führte mich in die Beratung, was eine super Erfahrung war. Mir wurde jedoch klar, dass ich gerne verstärkt in der Industrie bzw. dem Produktmanagement arbeiten möchte. Bei Sensirion bekam ich die Chance, genau dies zu tun – und zwar auch ohne entsprechende Verkaufserfahrung. Somit war es eine optimale Einstiegsstelle.

Wie haben Sie sich bei Ihrer eigenen Bewerbung interessant gemacht und das Rennen gewonnen?

Ich überlege mir eigentlich weniger, wie ich mich in einer Bewerbung interessant machen kann, sondern lege Wert darauf, authentisch zu sein. Ich möchte herausfinden, ob ich die Person bin, die gesucht wird, ob ich zum Unternehmen passe und das Unternehmen zu mir. Schlussendlich bringt das sowohl für das Unternehmen wie auch für mich den grössten Gewinn. Bei Sensirion hat es zum Glück für beide Seiten gepasst.

Haben Sie im Laufe Ihrer Karriere schon mal eine Bewerbung oder ein Vorstellungsgespräch verbockt?

Verbockt habe ich bisher zum Glück noch kein Vorstellungsgespräch. Nervös bin ich aber jedes Mal, und nach dem Gespräch fallen mir dann auch immer Dinge ein, die ich vielleicht lieber nicht gesagt hätte.

Was mögen Sie an Ihrem Job am meisten? Was weniger?

An meinem Job gefallen mir die Vielseitigkeit und die damit verbundene Abwechslung. Zudem habe ich mit Leuten aus der ganzen Welt zu tun, was die Komplexität erhöht und den Horizont erweitert. Bei Sensirion kann ich immer wieder neue Verantwortungen übernehmen und mich so aktiv persönlich weiterentwickeln.
Natürlich gibt es auch in meinem Job die etwas weniger aufregenden Routinearbeiten, die ab und an etwas langwierig sein können.

Alle Jobs bei Sensirion

Was war die bisher grösste Herausforderung in Ihrer derzeitigen Position?

Bei Kundenbesuchen in Europa und Amerika bin ich meist alleine unterwegs. Die volle Verantwortung beim Besuch eines wichtigen Kunden zu tragen und von Meeting zu Meeting mit sehr unterschiedlichen Aufgabenstellungen konfrontiert zu werden, ist für mich stets wieder eine neue Herausforderung. Doch gerade diese Herausforderungen machen einen Teil der Freude an der Arbeit auch aus.

Was würde Sie ihrem 18-jährigen Ich gerne mit auf den Weg geben?

Geniess die Studienzeit! Auch wenn ich heute nicht dorthin zurück will, so war es doch eine sehr schöne Zeit mit vielen Freiheiten!

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich habe eigentlich keine bestimmte Vorstellung oder Position im Kopf. Wichtig ist mir, dass mir meine Arbeit dann nach wie vor Freude bereitet und dass ich immer wieder neuen Herausforderungen begegne. Wo oder wie das genau sein soll, das lasse ich offen.

In einer Welt, in der es Ihren Job nicht gibt: Was machen Sie?

Ich konnte mir stets auch vorstellen, etwas zu machen, das in eine ganz andere Richtung geht. So hatte ich mir beispielsweise auch überlegt, Medizin oder Jus zu studieren. Ich denke, auch bezüglich des Jobs bin ich für Unterschiedliches zu begeistern. Mal schauen, was die Zukunft bringt!

Ein paar kurze Fragen zum Schluss: Früher Vogel oder Nachteule?

Eigentlich bin ich eine Nachteule, doch berufsbedingt eher ein früher Vogel.

Wo trifft man Sie am Wochenende?

Am Wochenende bin ich gerne aktiv und treffe mich mit Freunden und Familie. Dieser Ausgleich ist mir sehr wichtig.

Wie oft checken Sie im Urlaub Ihre Mails?

Wir versuchen uns im Team so gut es geht zu vertreten, weswegen ich nur einmal pro Woche kurz meinen Posteingang scanne.

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