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6 zeitlose Tipps für deine Jobsuche

02.October 2015 4 Min. Lesezeit Jobsuche

Die erste Reaktion, wenn man nach Tipps für die Jobsuche sucht: Wow, das ganze Netz ist voll davon, da kann ja gar nichts mehr schief gehen! Die zweite: Mist. Erstens weiss doch kein Mensch, wo er anfangen soll, zweitens ist hier alles voller Widersprüche.

Du suchst also einen Job und hast weder Zeit noch Lust, Trilliarden (vermeintlich) kluger Ratschläge zu analysieren und die Spreu vom Weizen zu trennen. Deswegen machen wir das für dich: Auch wenn es sicher noch viele weitere gute Tipps gibt, sind diese 6 ewig gültige Basics, die dich deinem Job auf jeden Fall näher bringen – egal welcher und egal in welcher Branche.

1. LinkedIn ist nicht alles, aber LinkedIn ist Pflicht

Über 90% der Recruiter nutzen LinkedIn. Mehr muss man zu dem Thema eigentlich nicht sagen. Wer auf Jobsuche ist und hier kein (wohlgemerkt ordentlich gepflegtes) Profil hat, darf sich nicht beschweren. Solltest du also noch nicht registriert sein, kein Foto oder keine detaillierten Angaben zu deinen Skills und Qualifikationen haben, weisst du jetzt, was zu tun ist. Und zwar jetzt.

2. Beschränk dich nicht auf Ausschreibungen

Du willst einen Job. Einen guten. Und zwar so schnell wie möglich. Dann schau über den Rand der Jobbörsen hinaus! Finde Leute, die in für dich interessanten Unternehmen arbeiten. Frag Freunde, ob sie jemanden kennen, der jemanden kennt usw. Schreib Recruiter an und informier dich über das Unternehmen und mögliche freie Stellen. Kurz: So unendlich die Weiten des Internets auch sein mögen, unterschätze nicht die Macht „echter“ Kontakte! Jeder Recruiter wird dir bestätigen, dass er immer zuerst die Leute einlädt, die ihm persönlich empfohlen wurden, bevor er eine Stelle ausschreibt – einen grösseren Vorsprung kannst du nicht bekommen!

3. Lass keine Zweifel an deiner Eignung zu

Besonders bei grossen Unternehmen ist es unwahrscheinlich, dass deine Bewerbung unmittelbar auf dem Tisch deines (hoffentlich) neuen Vorgesetzten landet. Meistens wird sie zunächst von einem Mitarbeiter aus der Personalabteilung gelesen, oder – wenn die Bewerbung über einen Online-Prozess läuft – sogar von einem Trackingsystem gescannt. Was beide gemeinsam haben: Sie sind definitiv keine Spezialisten in deinem Bereich und können mit den meisten fachspezifischen Begriffen und Abkürzungen wenig anfangen.

Daher gilt: Verfasse dein CV so klar, simpel und nachvollziehbar, dass wirklich jeder die Verbindung zwischen deinen und den für die Stelle geforderten Qualifikationen herstellen kann. Halte dich an die Stellenausschreibung und greif die dort verwendeten Ausdrücke in deiner Bewerbung auf – zu offensichtlich gibt’s nicht!

4. Dein CV zu bearbeiten, ist kein Verbrechen

Dein CV und dein LinkedIn Profil sind nicht zufällig so atemberaubend – du hast richtig viel Arbeit reingesteckt. Sollte die Resonanz auf deine Bewerbungen aber nicht so sein wie erhofft, solltest du trotzdem über eine Überarbeitung nachdenken. Mehr noch: Dein CV freut sich bei jeder neuen Bewerbung, auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten zu werden. Hab keine Angst, mit verschiedenen Ansätzen, Formaten und Schwerpunktsetzungen herumzuexperimentieren – nur so findest du heraus, was am erfolgversprechendsten ist!

5. Persönlichkeit zeigen

Natürlich musst du seriös und professionell rüberkommen. Wenn du dich aber so darauf versteifst, dass deine Bewerbung jegliche Persönlichkeit und Authentizität verliert, hinterlässt du vor allem einen Eindruck: Dieser Bewerber ist richtig langweilig.

Die wenigsten Menschen werden wegen eines perfekten Layouts eingestellt, oder weil sie im Vorstellungsgespräch mit einem makellosen Krawattenknoten beeindruckt haben. Wer versucht, „perfekt“ zu sein, wirkt schnell unecht und öde. Klar sollen sowohl deine Dokumente als auch dein Erscheinungsbild ordentlich sein. Zeig aber trotzdem immer, wer du bist und dass du nicht nur eine fachliche, sondern auch eine persönliche Bereicherung für das Team sein wirst!

6. Bedank dich

Du sollst nicht versuchen, dich in einen Job zu schleimen. Es würde auch ohnehin nicht für das Unternehmen sprechen, sollte dieses Vorgehen funktionieren. Aber stell dir folgendes Szenario vor: Nach den Bewerbungsgesprächen hat der Personaler zwei Favoriten: Beide gut ausgebildet, gleich gut qualifiziert, persönlich bestens geeignet und mit ähnlicher Begeisterung für den Job. Eine ganz blöde Situation – die übrigens gar nicht mal so selten vorkommt. Nun schickt einer der beiden nach dem Gespräch eine kurze E-Mail, in der er sich für das Gespräch bedankt und schreibt, dass er sich über eine Zusammenarbeit freuen würde. Der andere Kandidat macht nichts. Wer hat jetzt die besseren Chancen auf den Job?

Du siehst, es ist ein Zusammenspiel aus vielen, oft vermeintlich kleinen Faktoren, die schliesslich zur Entscheidung für oder gegen dich führen können. Denk immer daran, dass du ganz sicher nicht der einzige Bewerber auf weiter Flur bist, du jede Gelegenheit nutzen musst und jedes Detail den Unterschied machen kann. Und jetzt hol dir den Job.

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