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Die Bewerbung war okay, aber.. 8 Dinge, die dir die Absage bringen

Max by
06 Okt 2015 um 17:16

„Was war denn jetzt schon wieder nicht in Ordnung?!?“ Die Jobsuche kann einen zum Verzweifeln bringen – vor allem, wenn man sicher war, eine top Bewerbung verschickt zu haben und trotzdem eine Absage bekommt.

Das Ding ist, dass es gar nicht an der Bewerbung selbst gelegen haben muss. Es gibt viele Details, die dir vielleicht gar nicht bewusst sind, Personaler aber abschrecken. Besonders viele Fettnäpfchen gibt es für Bewerber im Medien- und Marketingbereich. Aber auch für alle anderen gibt es einige Don’ts.

1. Du bewirbst dich auf zu viele Jobs im Unternehmen

Du willst so sehr in genau dieser Firma arbeiten, dass du dich gleich mal auf fünf Stellen bewirbst. Wenn du denkst, dass das eine gute Idee sei, denk nochmal. Ehrgeiz und Motivation sind schön und gut, aber so riskierst du, verzweifelt und alles andere als spezialisiert zu wirken: Wer meint, alles zu können, kann meist nichts richtig. Wenn du wirklich nicht sicher bist, welche Position am besten zu dir und deinen Fähigkeiten passt, frag im Unternehmen nach und bitte um Details zu den jeweiligen Stellen. So zeigst du auch Interesse und die Personalabteilung hat dich schon auf dem Schirm, bevor deine Bewerbung überhaupt eingeht. Investiere deine Zeit dann lieber in diese eine oder zwei Bewerbungen und stell deine Erfahrungen und Qualifikationen klar und deutlich dar – wenn du für eine andere Stelle geeignet bist, wird HR das schon merken und dich gegebenenfalls darauf ansprechen.

2. Du benutzt Beratersprech

Oder eine andere übertrieben auf professionell getrimmte, vor Anglizismen und Fachausdrücken triefende Sprache. Welchen Eindruck macht das? Dass du mangelnde Kompetenzen kompensieren willst und mehr Schein als Sein bist: Gar nicht gut! Sinn und Zweck einer Bewerbung ist es, einen kurzen und klaren Überblick über deinen Werdegang, deine Qualifikationen und Skills zu liefern. Und das geht auch mit normalen Worten. Was, wenn der erste Mensch, der deine Bewerbung in die Hände bekommt, keine Ahnung hat, was dort steht? Du wirst aussortiert. Und deinen potentiellen neuen Vorgesetzten beeindruckst du so auch nicht – der kennt sich nämlich aus.

3. Dein letzter Social-Media-Post ist 3 Jahre alt

Niemand wird dir abkaufen, dass du die digitale Welt wie deine Westentasche kennst, wenn deine Social Media Profile schon Spinnweben angesetzt haben. Du brauchst weder eine Million Follower noch musst du täglich etwas posten. Es sollte aber schon ersichtlich werden, dass du auf dem Laufenden bist und dich regelmässig am Social-Media Geschehen beteiligst.

4. Du benutzt AOL Email

Nicht nur, aber vor allem im Medien- und Marketingbereich sind Menschen gefragt, die in die Zukunft blicken und für die aktuelle Technologien kein Neuland sind. Wenn du dich also nicht gerade für eine Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Bereich technologische Errungenschaften des späten 20. Jahrhunderts bewirbst, wäre es ratsam, den Anbieter des Email-Accounts zu wechseln (aber bitte nicht zu Hotmail).

5. Laut Google existierst du nicht

Datenschutz ist eine tolle Sache und es spricht absolut für dich, wenn du weisst, wie man mit Privatsphäre-Einstellungen umgeht. Wenn Google zu deinem Namen aber gar nichts zu sagen hat, ist das schlecht. Wenigstens dein LinkedIn-Profil sollte ohne Detektivarbeit zu finden sein.

6. Du benutzt Selfies als Profilbild

Ja, es gibt Selfies, die total okay sind. Aber nicht für professionelle Networking-Plattformen wie Xing oder LinkedIn. Nimm hierfür dein Bewerbungsfoto oder wähl zumindest eines aus, auf dem du vor einem ruhigen, neutralen Hintergrund und gut und deutlich von vorne zu sehen bist. Und lass bitte Filter weg. Du willst nicht den Eindruck erwecken, dass deine Professionalität zu wünschen übrig lässt und du gerne mal etwas vertuschst!

7. Dein Facebook Profil lässt zu tief blicken

Du bist jung: Da ist es okay, wenn du stolz auf deinen Trinkhelm, deine Erfolge beim Flunkyball oder deine eigene Partyspiel-Erfindung bist. Trotzdem solltest du darauf achten, dass du Fotos, auf denen du gerade einen Trichter leerst, nicht öffentlich machst. Auch das Selfie aus der Muckibude oder das Bikinibild mit den netten Beachboys sollte privat bleiben. Auch wenn du dich sehen lassen kannst – du willst aus anderen Gründen eingestellt werden.

8. Du hast dich bei der Adresse vertippt

Dass Rechtschreibfehler in einer Bewerbung ein absolutes No-Go sind, sollte man nicht mehr weiter erklären müssen. Und zum Glück überprüfen die meisten Bewerber auch, was das Zeug hält. Dumm nur, wenn sich vor lauter Rechtschreib-Checks ein Fehler in einen Namen oder Email-Adresse einschleicht. Wenn die perfekte Bewerbung eingeht, aber als Adressat noch eine andere Firma angegeben ist, ist das ein Ausschlussgrund. Noch blöder: Es ist alles bestens, man will dich einladen, aber deine eigenen Kontaktinformationen haben einen Buchstaben- oder Zahlendreher und die gute Nachricht kommt nie bei dir an. Ärgerlicher geht’s nicht, also: Checken, checken, checken!

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