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Kein Schrecken ohne Ende: Wann es Zeit für die Kündigung ist

07.October 2015 3 Min. Lesezeit 9to5

Irgendwie läuft es nicht mehr so richtig zwischen dir und deinem Job. Die Euphorie des Anfangs ging eindeutig zu schnell vorbei, du schaust schon mittags alle fünf Minuten auf die Uhr und das Aufstehen wird jeden Tag mehr zur Qual. Und jetzt?**{: .intro-text}

Okay, optimal ist anders. Aber was macht man aus dieser Erkenntnis? Einfach kündigen und das Weite suchen? Die Situation aussitzen und auf Besserung hoffen? Auf Sparflamme arbeiten und die Energie lieber in die Jobsuche stecken? Die Beantwortung dieser Fragen ist alles andere als leicht: Schliesslich sind die möglichen Konsequenzen zahlreich und vor allem wegweisend – das kann emotional ganz schön belastend sein.

Manchmal traut man sich selbst nicht mehr richtig: Übertreibe ich gerade und mache alles viel schlimmer, als es ist? Als kleine Hilfestellung hier 3 Situationen, in denen die Kündigung definitiv den ein oder anderen Gedanken wert ist.

1. Du bist unglücklich

Es ist ein weit verbreiteter Glaube, dass es normal sei, ungern zur Arbeit zu gehen. Lass dir das nicht einreden, denn es ist falsch! Ganz egal, ob es an unkooperativen Kollegen, einem cholerischen Vorgesetzten, einer miesen Bezahlung oder einem unmöglich zu bewältigenden Arbeitsaufkommen liegt: Wenn dir allein der Gedanke an die Arbeit mental oder emotional zu schaffen macht und du ernsthaft unglücklich bist, ist der Gedanke an Kündigung absolut richtig!

Sicherlich bist auch gut damit beraten, erst einmal nach anderen Lösungen zu suchen: Viele unangenehme Situationen lassen sich ändern. Du könntest dich zum Beispiel in eine andere Abteilung versetzen lassen, ein neues Projekt annehmen oder nach einer Gehaltserhöhung fragen. Aber wenn alles nichts bringt und der Job dich nur noch runterzieht, zieh bitte die Notbremse! Keine Stelle der Welt ist es wert, dass du deine Gesundheit dafür aufs Spiel setzt – und das tust du, wenn du dich Tag für Tag einer Situation aussetzt, in der es dir miserabel geht.

2. Der Job bringt dich nicht weiter

Rechnungen bezahlen zu können, ist gut. Aber ein Job sollte mehr können. Zum Beispiel: - er ermöglicht dir, neue Fähigkeiten und Fachkenntnisse zu erwerben - du kannst Geld für persönliche Investitionen zur Seite legen - du bekommst die Möglichkeit, Fortbildungen, Kurse, Konferenzen oder Trainings zu machen - du baust Beziehungen zu wichtigen Personen in deinem Unternehmensbereich auf, die dich beruflich weiterbringen können - dein Job fordert und erfüllt dich intellektuell

Solltest du dich in einer Situation befinden, in der du in diesen Bereichen stillstehst oder gar Rückschritte machst, ist es an der Zeit, ernsthaft über die Kündigung nachzudenken: Dein Berufsleben ist noch lang – warum Zeit in einer Position verschwenden, die sowieso keine langfristige Option darstellt?

3. Du bekommst ein besseres Angebot

Zugegeben, das passiert nicht allzu oft. Aber ab und zu meint es das Universum eben doch gut mit einem: Dann triffst du an einer Party auf einen alten Bekannten, dessen Cousin im HR deines Traumunternehmens arbeitet und zufällig gerade eine Stelle zu besetzen hat, die dir wie auf den Leib geschneidert ist.

„Na klar nimmst du den Job! So eine Chance kommt vielleicht nie wieder!“, würde wahrscheinlich jeder zu einem Freund in dieser Situation sagen. Für viele Leute in dieser (eigentlich traumhaften) Situation ist die Sache aber ganz und gar nicht so klar: Ängste, Loyalität und Selbstzweifel haben schon so manchen erwägen lassen, eine solche Chance auszuschlagen.

Falls du einmal zweifeln solltest, denk daran: Deine persönliche Entwicklung und Erfüllung sollte immer das Wichtigste für dich sein. Wenn sich dir eine Möglichkeit eröffnet, die dir in den Bereichen Verantwortung, berufliche Entwicklung und persönliche Glückseligkeit mehr zu bieten hat – worauf wartest du?

Es gibt viele Situationen, in denen es extrem schwierig ist, einzuschätzen, ob dein Job eine Sackgasse ist oder nicht, ob das andere Angebot wirklich so viel besser ist oder ob du gerade nur so ungern zur Arbeit gehst, weil du allgemein eine schlechte Phase hast. Wenn du unzufrieden bist, versuch immer ehrlich zu dir selbst zu sein und der Unzufriedenheit wirklich auf den Grund zu gehen. Sprich mit guten Freunden und gegebenenfalls mit deinem Vorgesetzten – ein guter Arbeitgeber wird zu schätzen wissen, dass du Wert auf Weiterentwicklung legst und dir, falls diese im Unternehmen nicht möglich ist, bei deiner Neuorientierung keine Steine in den Weg legen.

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