Bleistift und papier   grunde nicht einstellen
Bleistift und papier   grunde nicht einstellen
Max by
09 Okt 2015 um 11:06

Es gibt viele Eigenschaften, die so ziemlich jeder Arbeitgeber von jedem Mitarbeiter erwartet: Teamfähigkeit, Flexibilität, Pünktlichkeit, Engagement – und nicht zuletzt Zuverlässigkeit. Wie aber reagieren, wenn man direkt danach gefragt wird? Ein „Äh.. Ja, klar!“ reicht da nicht. Im Vorstellungsgespräch erfordern auch (vermeintlich) rhetorische Fragen ausführliche Antworten.

Ähnliche Formulierungen:

Vorbereitung auf diese Frage:

Die Frage nach der Verlässlichkeit ist eng verwandt mit der Frage nach deinem Umgang mit Stress, Zeitdruck und Problemen. Wenn du dir für eine von diesen schon eine Bespielsituation aus deinem letzten Job oder Praktikum herausgesucht hast, kannst du sie wahrscheinlich auch für diese Frage verwenden. Den darum geht es hier: Deine Verlässlichkeit an einem konkreten Beispiel zu veranschaulichen.

Dos:

Man kann es nicht oft genug sagen: Veranschaulichende Beispiele sind bei dieser Frage unerlässlich. Oder würdest du dich als Recruiter mit einem einfachen „Ja“ zufrieden geben? Ob du hier von einer Situation erzählst, in der du eine spontan angefallene Mammutaufgabe in Rekordzeit erledigt hast, oder ansprichst, dass deine Zuverlässigkeit in jedem Feedbackgespräch gelobt wird – finde ein überzeugendes Beispiel!

„Ja, das bin ich. In meinem letzten Praktikum hatte ich oft viele verschiedene Aufgaben und wenig Zeit – da habe ich gelernt, Prioritäten zu setzen und mit der richtigen Planung alles termingerecht fertig zu bekommen.“

Don’ts:

Ganz klar: Diese Frage mit Nein zu beantworten, ist keine Option. „Jein“ oder „Kommt drauf an“ übrigens auch nicht. Ganz egal, wie qualifiziert und nett du bist: Niemand, wirklich niemand wird einen Kandidaten einstellen, der sich selbst als unzuverlässig beschreibt.

„Meistens schon, wenn ich genug Zeit habe. Wenn aber jemand mit einer Aufgabe auf mich zukommt, die in einer Stunde erledigt sein soll, kann ich für nichts garantieren.“

So vermittelst du, dass du auf schwierige Situationen mit Geht eben nicht, Pech gehabt reagierst, anstatt nach einer Lösung zu suchen – etwa indem du die Aufgabe aufteilst und andere Kollegen miteinbeziehst, damit alles rechtzeitig fertig wird.

Was der Recruiter mit dieser Frage bezweckt:

Diese Frage ist eine der direkteren: Der Recruiter will genau das wissen, was er fragt. Zuverlässigkeit ist eben eine der wichtigsten Eigenschaften, die ein Mitarbeiter mitbringen muss – vor allem, wenn es sich um eine Stelle handelt, in der du viel Eigenverantwortung haben wirst und dir nicht permanent ein Supervisor auf die Finger schaut.

Aber es steckt noch mehr drin: Bei einem zuverlässigen Mitarbeiter kann man sich zum Beispiel auch darauf verlassen, dass er dazu steht, wenn er mal einen Fehler macht und sich dafür einsetzt, teaminterne Konflikte zu lösen. Kurz: Zuverlässigkeit und Verantwortungsgefühl gehen meist Hand in Hand. Das macht es doppelt wichtig, diese Frage überzeugend zu beantworten!

Wir meinen:

Es ist ein absolutes Muss, dass sich der Recruiter diese Frage nach deiner Erklärung mit einem zweifelsfreien „Ja“ beantwortet – alles andere bedeutet für dich: Daumen runter. Unbedingt vorbereiten und ein Beispiel bereit haben!

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