Bleistift und papier   grunde nicht einstellen
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Was war bei der Wahl Ihrer Ausbildung entscheidend?

Max by
14 Okt 2015 um 09:47

Ob du frisch von der Uni kommst oder die Berufswahl schon länger zurückliegt – in jedem Fall solltest du sie vernünftig begründen können. Die genannten Gründe sollten schlüssig sein und deine Motivation deutlich machen. Schliesslich bist du nicht zufällig oder aus Mangel an Ideen in deinen Beruf gerutscht, oder? So gibst du deiner Berufsentscheidung den argumentativen Kick.

Andere Formulierungen:

  • Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?
  • Warum haben Sie diese Ausbildung gewählt?
  • Warum haben Sie sich für diesen Studiengang entschieden?
  • Wie kam es zu dieser Berufswahl?

Vorbereitung auf diese Frage:

Notier dir zunächst stichwortartig deine Stärken, Hobbys und Interessen jedweder Art. Überleg dir danach, welche davon einen Einfluss auf deine Entscheidung hatten und als Beweggrund für deinen Ausbildungsweg genannt werden können. Kannst du zum Beispiel besonders gut mit Daten und Fakten? Dann ist es nur logisch, dass du dich für ein Studium der Wirtschaftswissenschaften oder der Mathematik entschieden hast.

Dos:

Mach deutlich, dass du dich bei deiner Berufswahl von bestimmten Vorlieben (zum Beispiel Hobbys) oder Charaktereigenschaften (wie z.B. Kommunikationsfreude) hast leiten lassen.
Natürlich sollte schon aus deinem Lebenslauf hervorgehen, warum du dich für einen bestimmten Job, eine bestimmte Fachrichtung im Studium oder eine Ausbildung entschieden hast – der berühmte rote Faden ist hier wichtig. So kann der Recruiter erkennen, ob du schon frühzeitig ein gewisses Interesse für einen Beruf hattest oder nicht, und ob deiner Wahl eine langfristige Überlegung oder eine kurzfristige Bauchentscheidung zugrunde lag.

„Ich war schon immer sehr gut in Mathematik. Während meine Mitschüler oft geflucht haben, hatte ich wirklich Spass daran, einfach, weil Mathe schon immer mein Ding war. Deswegen stand das Studium der BWL und Mathematik schon früh fest. Etwas anderes wäre für mich nie infrage gekommen.“

Don’ts:

Du solltest unbedingt den Eindruck vermeiden, der pure Zufall hätte dich in ein Studium getrieben oder jemand hätte über deinen Kopf hinweg über deine Zukunft entschieden. Weiterhin ist es ein No Go, das Gehalt als Grund für eine bestimmte Berufswahl zu nennen.

„Ich wusste nach der Schule nicht, was ich machen soll, also hab ich erst mal ein Germanistik-Studium angefangen.“

„Mein Vater hat mir empfohlen BWL zu studieren, damit kann man ja im Grunde immer irgendwas anfangen. Das steht ja auch in sehr vielen Stellenausschreibungen, also habe ich das gemacht.“

Was der Recruiter mit dieser Frage bezweckt:

Es hat einen grossen Einfluss auf die Motivation und die Leistung, ob man den Job als notwendiges Übel sieht oder ob man eine Passion dafür hat. Und genau das ist der Hintergrund dieser Frage. Manch ein Recruiter bohrt gerne nach, ob die Berufswahl (bzw. die Studienwahl oder Wahl der Ausbildungsrichtung) ein Ergebnis von Bevormundung war, eine reine Kopfentscheidung oder vielleicht einfach deswegen erfolgte, weil schon Mutter und Vater Medizin studiert haben. Gleichzeitig gibt die Frage Auskunft darüber, wie motiviert ein Bewerber ist, und ob er sich über die Vor- und Nachteile des Berufs im Klaren ist (z.B. viel Sitzen beim Computerjob) oder nicht.

Wir meinen:

Werde dir deiner Stärken und Vorlieben bewusst, setz sie in Beziehung zu deiner Berufswahl und zeig auf, was du getan hast, um bestimmte Ziele zu erreichen!

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