Bleistift und papier   grunde nicht einstellen
Bleistift und papier   grunde nicht einstellen
Max by
15 Okt 2015 um 14:35

Fragen zu deiner fachlichen Kompetenz sind für den Recruiter natürlich besonders interessant und gehören zum Standardprogramm eines Vorstellungsgesprächs. Er oder sie möchte sehen, welche Fähigkeiten du mitbringst und herausfinden, ob deine Kompetenzen optimal zum Stellenangebot passen.

Andere Formulierungen:

  • Welche Sprachen sprechen Sie?
  • Verfügen Sie über verhandlungssichere Englischkenntnisse?

Vorbereitung auf diese Frage:

„Ich weiss doch, welche Sprachen ich spreche!“ Ja, das ist zu hoffen. Aber überleg dir vor dem Interview, wie du sie einordnest. Mögliche Abstufungen wären etwa:

  • Grundkenntnisse
  • Erweiterte Grundkenntnisse
  • Fliessend
  • Verhandlungssicher
  • Muttersprache

Die sicherste Nummer ist der Europäische Referenzrahmen, anhand dessen du deine Sprachkenntnisse einer von 6 Stufen von A1 bis C2 zuordnen kannst. Es schadet auch nicht, dir nochmal bewusst zu machen, wann und wo du die Sprachen gelernt oder vertieft hast – besonders wenn es im Rahmen eines längeren Auslandsaufenthaltes war, solltest du das ruhig erwähnen.

Dos:

Welche Sprachen du auch gelernt hast oder noch lernen möchtest – sei auf jeden Fall immer ehrlich bei deiner Bewerbung und deinen Sprachkompetenzen. Solltest du beispielsweise Französisch als fliessend gelistet haben und die Anforderung im Stellenprofil dies auch erfordert, dann musst du damit rechnen, dass ein Teil des Gesprächs auf Französisch gehalten wird. Solltest du ernsthaft planen, noch eine weitere Sprache zu lernen, dann teil auch das dem Recruiter mit. Es zeigt, dass du ein Interesse dafür hast, Sprachen zu lernen und international denkst.

„Meine Sprachkenntnisse in Englisch und Französisch sind konversationssicher. Ich habe keine Probleme, mich in diesen Sprachen sowohl schriftlich als auch mündlich zu verständigen. Meine Italienischkenntnisse würde ich als ausreichend einstufen. In Zukunft möchte ich diese jedoch ausbauen und habe mich daher schon für einen Aufbau-Sprachkurs angemeldet.“

Don’ts:

Zu der oben schon erwähnten Ehrlichkeit steht natürlich das Flunkern als absolutes Don’t im Raum: Betitel dich bitte nicht als konversationssicher, wenn du gerade mal so die grobe Handlung deiner Lieblingsserie auf Englisch verstehst. Bist du in der Lage, dich mit einem Muttersprachler über längere Zeit in seiner Sprache ohne grössere Schwierigkeiten zu unterhalten? Erst dann solltest du hier deinen Haken machen. Die Situation im Bewerbungsgespräch könnte sonst ziemlich peinlich für dich ausfallen.

„Naja, Muttersprachler bin ich natürlich nicht. Aber wenn ich es schaffe, im Spanienurlaub nicht zu verhungern, komme ich auch mit Geschäftskunden klar.“

Was der Recruiter mit dieser Frage bezweckt:

Es gibt viele Gründe, aus denen der Recruiter Interesse an deinen Sprachkenntnissen haben könnte. Vielleicht ist die Bürosprache Englisch, du musst mit Kunden im Ausland arbeiten oder eine gewisse Sprachfertigkeit wird in einem anderen Gebiet vorausgesetzt.

Ausserdem wird in einer globalisierten Welt davon ausgegangen, dass du über die nationalen Grenzen hinausdenkst und dein Sprachrepertoire deine Muttersprache übersteigt. Nimm das Jobprofil genau unter die Lupe und du findest sicher eine Menge Anhaltspunkte, ob das Thema Sprachen für diese Stelle besonders relevant ist.

Wir meinen:

Das Allerwichtigste in puncto Fähigkeiten und Erfahrungen ist Ehrlichkeit und eine gute Selbsteinschätzung. Versuch, einen Schnittpunkt zu den geforderten und deinen tatsächlichen Kenntnissen zu finden und zeig Begeisterung dafür, dich weiterzuentwickeln und zu verbessern.

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