Bleistift und papier   grunde nicht einstellen
Bleistift und papier   grunde nicht einstellen
Max by
15 Okt 2015 um 10:54

Motivation hängt von vielen Faktoren ab: von äusseren ebenso wie etwa den eigenen Interessen, den Zielen, die man sich gesteckt hat oder den Möglichkeiten, die man zukünftig mit seiner Arbeit verbindet. Für Recruiter gehört die Frage nach der Motivation zu einer der aufschlussreichsten, wenn es um die Einschätzung des Gegenübers geht und eben darum ist es ratsam, eine gut vorbereitete Antwort im Petto zu haben.

Ähnliche Fragen:

  • Was treibt Sie an?
  • Wie gehen Sie mit Rückschlägen um?

Vorbereitung auf diese Frage:

Beantworte dir als Vorbereitung folgende Fragen:

  1. Warum stehe ich jeden Morgen auf und gehe zur Arbeit?
  2. Was gefällt mir an meiner Arbeit? / Was gefällt mir nicht an meiner Arbeit?
  3. Was will ich in meinem Beruf noch alles erreichen?
  4. Was ist für mich Erfolg? / Was ist für mich Misserfolg?
  5. Inwieweit identifiziere ich mich mit meiner Arbeit?
  6. Welche Umstände müssen gegeben sein, damit ich motiviert arbeite?
  7. Welche Umstände machen es mir schwer, motiviert zu arbeiten?

Dos:

Nimm die Liste mit deinen Notizen und versuch, daraus eine Tendenz abzulesen. Nicht jede deiner Antworten wird sich für das Vorstellungsgespräch eignen. Dennoch gibt sie dir eine gute Richtung vor, in die deine Antwort gehen kann. Motivieren dich zum Beispiel abgeschlossene Projekte? Ein Team, mit dem du dich gut verstehst? Regelmässiges Lob von Vorgesetzten? Weitgehend freie Zeiteinteilung?

In jedem Fall solltest du zum Ausdruck bringen, dass du dir Ziele steckst und erläutern, was du tust, um diese zu erreichen. (Die Frage, wie du mit Niederlagen umgehst, steht hiermit eng in Verbindung.)

„Ich motiviere mich besonders durch gute Arbeitsergebnisse, die im Team erzielt worden sind. Wenn durch gelungene Zusammenarbeit eine Aufgabe sehr gut gelöst wurde, bin ich gleich motiviert für neue Aufgaben.“

Don’ts:

Hüte dich vor platten Standardantworten, denn Recruiter riechen diese 10 Meilen gegen den Wind und haken deswegen extra noch einmal nach oder rollen (innerlich) mit den Augen. Wenn du dich von anderen Kandidaten abheben willst, musst du dir wohl oder übel auch ein wenig mehr Mühe geben als sie.

„Ich gehe immer hoch motiviert an meine Arbeit heran. Es ist mir wichtig, stets mein Bestes zu geben, ohne Motivation geht es ja auch nicht. Eine entsprechende Entlohnung motiviert mich meist noch zusätzlich, ist aber natürlich kein Muss.“

Was der Recruiter mit dieser Frage bezweckt:

Mit dieser Frage will der Recruiter etwas über deine innere Einstellung zur täglichen Arbeit erfahren und sich ein Bild davon machen können, wie du dich im Berufsalltag verhalten würdest. Er möchte wissen, was dich antreibt, welche Ziele du hast, wie du sie verfolgst und wie du mit Rückschlägen umgehst. Menschen, die sich mit ihrer Arbeit identifizieren können, sind heissbegehrte Kandidaten. Deine Antwort erlaubt insgesamt Rückschlüsse auf deine Arbeitsweise und dein Engagement – und damit auf die von dir zu erwartenden Ergebnisse.

Wir meinen:

Überzeuge den Personaler von deiner Motivation mit anschaulichen Beispielen. Die Beschreibung des Berufsalltags reicht hier in aller Regel aus. Und die Bereitschaft, Sonderaufgaben zu übernehmen, zeugt von wirklicher Motivation im Arbeitsalltag – und auch dafür benötigst du ein Beispiel.

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