Bleistift und papier   grunde nicht einstellen
Bleistift und papier   grunde nicht einstellen
Max by
15 Okt 2015 um 15:01

Ohne Moos nix los? Da gibt es geteilte Meinungen. Eines steht allerdings fest: Letztendlich braucht auch der grösste Idealist etwas zu Essen und ein Dach über dem Kopf. Von daher ist es keine Schande einzugestehen, dass Geld eine Rolle spielt – wenngleich es auch nicht unbedingt die wichtigste sein muss.

Alternative Formulierungen

  • Ist Gehalt ein Erfolgsfaktor für Sie?
  • Was ist Ihnen wichtiger: Die Aufgaben oder das Gehalt?
  • Wie wichtig ist Ihnen das Thema Gehalt?

Vorbereitung auf diese Frage:

Wie wäre es, wenn du dir die Frage selbst einmal stellst: Was bedeutet Geld für dich? Ist deine Vorstellung von Erfolg an das Gehalt gekoppelt? Wenn du diese Dinge für dich definiert hast, kannst du beginnen, sie in Relation zur Jobrolle zu setzen: Wie gross ist das Unternehmen? Wie ist es aufgestellt? In welcher Höhe bewegen sich hier die (Einstiegs)Saläre? Handelt es sich um eine typische Karriereposition, die auf grosse Sprünge schliessen lässt?

Dos:

Drück aus, dass Geld (wie bei jedem anderen Menschen auch) natürlich eine Rolle für dich spielt, dass du gerne finanziell unabhängig bist und deine Bezahlung als Anerkennung für deine Leistungen siehst. Auf der anderen Seite solltest du aber herausstellen, dass du vor allem deswegen in deinem Beruf arbeitest, weil dir die Arbeit an sich Spass macht – und Geld frühestens an zweiter Stelle kommt.

„Ich halte es für wichtig und richtig, adäquat für seine erbrachten Leistungen entlohnt zu werden. Allerdings habe ich mir meinen Beruf ausgesucht, weil er mir Spass macht und herausfordert – nicht wegen der Bezahlung. Einen sehr gut bezahlten Job, den ich nicht gerne ausübe, würde ich auch nicht machen.“

Don’ts:

Vermeide extreme Einstellungen beim Thema Geld – die können nur von Nachteil für dich sein. Weder kommt es gut an, sich als geldfixierten Karrieremenschen darzustellen (hier kommt schnell der Verdacht auf, dass du nicht wirklich am Job interessiert bist), noch als jemanden, dem Geld ganz egal ist (das ist ohnehin sehr unglaubwürdig und zeigt, dass du deinen Bedarf nicht realistisch einschätzen kannst).

„Geld spielt auf jeden Fall eine sehr wichtige Rolle – man arbeitet ja nicht, um sich in seiner spärlichen Freizeit nichts leisten zu können, nicht wahr?“

„Ich bin viel mehr an meinen Aufgaben und Verantwortungsbereichen interessiert. Geld ist mir eigentlich nicht so wichtig – bisher bin ich immer gut zurechtgekommen. Andere haben schliesslich viel weniger.“

Was der Recruiter mit dieser Frage bezweckt:

Der Recruiter möchte gerne etwas über deine Arbeitsmotivation in Erfahrung bringen: Arbeitest du ausschliesslich für das Geld oder besitzt der Job noch andere, wichtigere Anreize für dich? Ist ein hohes Gehalt für dich gleichbedeutend mit Erfolg? Auch möchte er sehen, ob du selbstbewusst genug bist, eine gerechte Bezahlung als etwas Unumgängliches für dich festzulegen. Letzteres gibt dem Recruiter beispielweise Auskunft über deine Führungsqualitäten. Kannst du für deine Sache einstehen?

Wir meinen:

Zeig, dass das Salär für dich nicht über allem steht, sondern es dir in erster Linie um den Job geht. Mach dennoch klar, dass du dir der Bedeutung einer angemessenen Bezahlung bewusst und selbstsicher genug bist, im Falle einer folgenden Gehaltsverhandlung auch deine Vorstellungen zu kommunizieren.

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