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Was ist der Unterschied zwischen gut und aussergewöhnlich?

Max by
16 Okt 2015 um 11:29

Natürlich will ein Arbeitgeber wissen, wie du dich als neuer Mitarbeiter im Unternehmen verhalten würdest – und engagieren. Bist du jemand, der seine Arbeit macht und sich dann zurücklehnt, oder ein Verfechter des „Gut ist der Feind von Besser“-Ansatzes? Auf diese spannende Frage gilt es, im Vorstellungsgespräch eine gute Antwort zu finden.

Andere Formulierungen:

  • Was verstehen Sie unter „gut“ und was unter „aussergewöhnlich“?
  • Was macht für Sie den Unterschied zwischen einem guten und einem aussergewöhnlichen Mitarbeiter aus?

Vorbereitung auf diese Frage:

Überleg dir zuerst, was einen guten Mitarbeiter für dich ausmacht: Zuverlässigkeit und die Bereitschaft, hart zu arbeiten, gehören beispielsweise dazu. Aber aussergewöhnlich zu sein, bedeutet, noch ein paar Extras mitzubringen: Leidenschaft, Kreativität und das „gewisse Etwas“ heben einen von der Masse ab.

Dos:

Verdeutliche dem Recruiter, dass „gut“ zu sein, der minimale Anspruch eines jeden Mitarbeiters sein sollte: Die geforderten Ergebnisse erzielen und die Anforderungen erfüllen. Aussergewöhnlich dagegen ist, die Anforderungen weit zu übertreffen und besonders erfolgreich zu sein. Natürlich ist das nicht 24/7 möglich, aber gute Arbeit sollte immer mindestens drin sein.

Besser, als dem Recruiter eine Geschichte der eigenen aussergewöhnlichen Performance im letzten Projekt zu erzählen, kommt wahrscheinlich eine allgemeiner gehaltene Definition, die deine Werte und Einstellungen dennoch klar durchblicken lässt. Die könnte zum Beispiel so lauten:

„Ich denke, ein guter Mitarbeiter hält sich an Deadlines, erledigt die geforderte Arbeit und arbeitet gut mit anderen zusammen. Ein aussergewöhnlicher Mitarbeiter zeigt ein hohes Mass an Einsatz und Einfallsreichtum und verhält sich vorbildlich. An einem guten Mitarbeiter gibt es nichts auszusetzen, aber auf einen aussergewöhnlichen ist man stolz. Denn er will sich und die Produkte des Unternehmens immer weiterentwickeln und steht niemals still. Ich freue mich auf die Möglichkeit, bei einer Firma zu arbeiten, in der ich dazu gepusht werde, mehr und mehr Richtung Aussergewöhnlichkeit zu gehen.“

Don‘ts:

Bei dieser Frage musst du auch ein bisschen aufpassen: Du solltest in deiner Antwort nicht „gute“ Mitarbeiter herabwürdigen oder prahlen, wie aussergewöhnlich du doch bist und dass du ständig auf dem höchsten Niveau abliefern kannst. Versuch, eine gute Mischung zwischen realistisch und ambitioniert für deine Antwort zu finden!

Was der Recruiter mit dieser Frage bezweckt:

Die Art, wie du diese Frage beantwortest, wird dem Recruiter verraten, ob du selbst aussergewöhnlich bist bzw. ob du danach strebst, es in deinem Job zu sein. Deine Antwort gibt ihm eine Vorstellung davon, welche Performance du zukünftig abliefern wirst. Ausserdem kann er so beurteilen, ob deine Auffassung von gut bzw. aussergewöhnlich mit der des Unternehmens übereinstimmt.

Wir meinen:

Liefere dem Recruiter eine Antwort, die ihn davon überzeugt, dass du danach strebst, nicht nur gut, sondern zumindest gelegentlich auch besser zu sein.

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