Bleistift und papier   grunde nicht einstellen

Wie würden Sie mit einem cholerischen Vorgesetzten umgehen?

16.October 2015 2 Min. Lesezeit Interview

Das Team ist toll, die Arbeitsabläufe reibungslos, die Stimmung gut und an der Motivation mangelt es auch nicht: Wenn dann aber plötzlich ein aufbrausender Chef reinplatzt, ist alles nur noch halb so schön. Diese Erfahrungen müssen leider viele Arbeitnehmer machen und Recruiter interessieren sich sehr dafür, was für eine Antwort Kandidaten im Vorstellungsgespräch dafür parat haben.

Vorbereitung auf diese Frage:

  • Hattest du schon mal Probleme mit einem cholerischen Chef (oder Fussballtrainer, Lehrer, usw.)?
  • In welchen Situationen war dies besonders problematisch?
  • Wie sind du und deine Kollegen mit der Situation und mit dem Vorgesetzten umgegangen?
  • Liess sich die Lage verbessern? Wenn ja, wie?
  • Welche Schlüsse ziehst du aus deinen Erfahrungen?

Dos:

Wenn du eigene Erfahrungen zu dem Thema gemacht hast, ist das zwar gut für die Vorbereitung – plauder aber bei deiner Antwort bitte nicht aus dem Nähkästchen, sondern rede von einer fiktiven Situation (auch wenn du sie wirklich erlebt hast).

„Wenn ich mir vorstelle, in dieser Lage zu sein, würde ich sagen, dass ich mich nicht von dem cholerischen Verhalten beeinflussen lasse und versuche, es nicht persönlich zu nehmen. Ich denke, das Resultat der Arbeit zählt am Ende des Tages und man sollte sich daher nicht zu sehr von Stimmungen negativ beeinflussen lassen.“

Don’ts:

Zieh nicht über einen ehemaligen Vorgesetzten her – ganz egal, wie cholerisch er war.

„Aus meiner vorherigen Anstellung bei XY kann ich sagen, dass ich bereits sehr genaue Erfahrungen zu dieser Thematik beisteuern kann. Mein dortiger Chef war ein absoluter Miesepeter und Choleriker.“

Was der Recruiter mit dieser Frage bezweckt:

Personaler checken, wie loyal du in deinem Berufsleben bist und ob du eine Situation entschärfen kannst oder zumindest nicht aggressiv reagierst. Im Falle einer negativen Antwort zu deinem bisherigen Chef können sie darauf schliessen, dass in Zukunft auch über sie schlecht geredet werden könnte.

Wir meinen:

Geh locker und humorvoll an die Sache heran „Ich hoffe, Sie fragen das nicht, weil mich hier ein cholerischer Chef erwarten würde…“ und zeig dich ausgeglichen und diplomatisch. Der Recruiter soll den Eindruck bekommen, dass du dich von Miesepetern nicht aus der Bahn werfen lässt.

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